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Bösingen Speck kriegen die Gäste sogar im Glas

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Zünftige Musikvereine sorgen für die musikalische Umrahmung. Die Stimmung unter den Besuchern ist gut, die Tanzbeine werden geschwungen. Fotos: Hölsch Foto: Schwarzwälder Bote

Bösingen - Das vierte Speckfest des Männergesangvereins Frohsinn war wieder der absolute Renner.

Die Vereinsverantwortlichen verstanden es, mit ihrer Nachtveranstaltung, die für einige bis zum frühen Sonntagmorgen dauerte, die Menschenmassen anzulocken. Optisch und kulinarisch hielt in der Bösinger Festhalle der Schwarzwald Einzug. Zwischen grün angestrahlten Tannen und mit dem originalgetreuen, überdimensionalen Bollenhut in der Hallenmitte fühlten sich die Besucher wohl. Zahlreiche Dekorstücke aus dem Heimat- und Bauernmuseum Bösingen schmückten außerdem die voll besetzte Bösinger Festhalle. Kurz nach 17 Uhr begrüßte der Vorsitzende Gerhard Broghammer die Gäste. Dann sang der Gesangverein Bösingen unter seinem Dirigenten Manfred Mink Heimatlieder.

Mit harzigem Geruch nach Tannenreisig, hölzernen Vesperbrettchen und dem typisch würzigen Geschmack von Speck, Bier, Wurst, Most und Käse wurde der gesamte Schwarzwald in Kleinformat in die Halle geholt. Dass die Bösinger sich mit Wurst und Speck auskennen, war für jeden selbst verständlich.

Trick aus Mexiko für’s Rezept angewandt

Liebevoll hergerichtet war an den beiden Ständen das breit angelegte Vesperbuffet mit dem Bösinger Speck, dem eigens gefertigten Schwartenmagen, frischer Bratwurst, Käse und weiteren Köstlichkeiten. Das rustikale Vesper schmeckte den unzähligen Gästen augenscheinlich sehr.

Neben dem Kulinarischen stand dem Gast ein reichhaltiges Angebot von feinen, edlen Bösinger Bränden zur Verfügung.

Beim vierten Bösinger Speckfest wurde die gelungene Premiere des ersten Bösinger Gins gefeiert. Der Vereinsbrenner Jürgen Kutzner und seine beiden Vereinskameraden Benjamin Kammerer und Uwe Haag standen vor der Herausforderung, die typischen Aromen von Gin und Speck miteinander in Verbindung zu bringen. Und dabei haben sie sich einen Kniff aus dem fernen Mexiko abgeschaut. Dort wird beim Brennen eines sehr hochwertigen Mezcal eine Hühnerbrust in den Brand gehängt, um dem Brand komplexere Aromen zuzuführen. Warum können wir das nicht mit Speck versuchen?, fragten sich die drei Vereinskameraden.

Gesagt getan. In mühevoller Arbeit befreiten sie Speckschwarten vom Fett und hängten sie in die Brennblase. Beim Brennen strömte das Destillat daran vorbei und nahm den Speckgeschmack auf. Unendlich war die Gier der Gäste auf den ersten neuen Bösinger Gin. Beim Speckfest wurde er zu einem Verkaufsschlager, nichts blieb davon mehr übrig.

Zünftige Musik sorgt für Stimmung

Musikalisch untermalt wurde der Abend mit Blasmusik vom Musikverein Harmonie Bösingen und von den zünftig-rockigen "Geißbockmusikanten" aus Aichhalden. Der zweite Vorsitzende, Jan Thieringer vom Gesangverein Bösingen, führte charmant durch das Programm. Der Gesangverein Frohsinn Bösingen verstand es, die Gäste zum Tanzen zu bringen.

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