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Bösingen Drei sind für etliche zu wenig

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Auf einsamer Wacht. Drei Schuppen zieren derzeit das Gebiet der Gemeinde Bösingen. Foto: kw Foto: Schwarzwälder Bote

Bösingen (kw). Schon längere Zeit stehen drei Schuppen im Gewann "Wäldlesbühl" am Ortsrand von Bösingen Richtung Herrenzimmern. Für Ratsmitglied Gotthard Mei sind dies eindeutig zu wenig.

"Wir haben dort viel Geld investiert", rief er in der jüngsten Sitzung ins Gedächtnis. Mei schlug vor, die vorhandenen Plätze im Schuppengebiet nochmals richtig zu bewerben. Die Nachfrage, so räumte Bürgermeister Johannes Blepp ein, sei verhalten. Konkret gäbe es derzeit eine, sagte der Schultes.

Das Schuppengebiet war 2015/2016 fertiggestellt worden. Die Planungen begannen bereits drei Jahre zuvor. Aus anfänglich angedachten 40 Plätzen blieben 15 übrig. Den fehlenden Stromanschluss machte Daniel Glaser für das mangelnde Interesse verantwortlich. Auch sein Kollege Josef Maier ("Mit Strom bringen wie sie weg") dachte in die selbe Richtung. Die Erschließungskosten wären mit einer Stromversorgung noch höher gekommen, erwiderte Blepp.

Wesentlich entspannter betrachtete Rainer Hezel die Sache. "Das wird sich in den nächsten zwei Jahren entwickeln", ist er sich sicher. Zur Stromversorgung machte er auch noch eine interessante Aussage. Es sei ausdrücklicher Wunsch des damaligen Gemeinderats gewesen, in das Schuppengebiet keinen Strom zu verlegen. "Man wollte verhindern, dass daraus ein Festgebiet wird", erinnerte Hezel. Dies allein sei der Grund gewesen.

Die Schuppengrundstücke können nicht gekauft, sondern nur im Zuge einer Erbbaupacht bebaut werden. Die Erbbaupacht beläuft sich auf 50 Jahre und kann verlängert werden.

Den jährlichen Pachtpreis legte der Gemeinderat im Oktober 2015 auf fünf Prozent des Grundstückswerts fest. Dieser orientiert sich am Preis für den Boden. Der Quadratmeter wurde mit 13,50 Euro veranschlagt.

Ihre Redaktion vor Ort Rottweil

Armin Schulz

Fax: 0741 5318-50

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