Politikerbesuch: Innenminister Thomas Strobl in Bösingen

Bösingen. Georg Bantle, Geschäftsführer des Bauunternehmens Bantle & Berb in Bösingen, nutzte den Besuch des Landesinnenministers und CDU-Landesvorsitzenden Thomas Strobl ohne lange Umschweife dazu, ihm wie auch der Bundestagskandidatin Maria-Lena Weiss die Hindernisse und Hemmnisse mitzuteilen, mit denen die Branche in besonderem Maße konfrontiert ist.

Dazu zählen Genehmigungsverfahren wie "ein Arten- und Naturschutz, der bei allem Verständnis für deren Bedeutung immer brutalere Formen annimmt und zu Blockaden führt, die nicht mehr nachzuvollziehen sind".

Thomas Strobl, der bei den Ausführungen von Georg Bantle und von Prokurist Joachim Haaga aufmerksam zugehört hatte, äußerte seinen großen Respekt: einmal vor dem "gelungenen Erweiterungsbau mit den hell und freundlich gestalteten Räumlichkeiten" und "vor der Lei­stungskraft eines Unternehmens wie Ihres: darauf gründen unsere Wirtschaftskraft und damit unser Wohlstand".

Starke Kommunen, gute Rahmenbedingungen, Innovationen, der in Baden-Württemberg mit sechs Prozent im Landeshaushalt überdurchschnittlich hohe Anteil an Forschung und Entwicklung: Chancen und Herausforderungen (Georg Bantle: "Eines unserer größten Probleme ist der Mangel an Arbeitskräften") wurden in offener Diskussionsrunde angesprochen.

Aber auch die Sorgen um das Vereinsleben, das in Bösingen stets eine große Rolle spielt. Nicht zufällig fiel dabei immer wieder der Name Joshua Kimmich. Durch die neuen Corona-Richtlinien jedoch sehen die Vertreter der Vereine wie Wolfgang Kammerer (Männergesangverein) das Vereinsleben in Gefahr.