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Bösingen Bergbier keine Stunde zu früham Zugspitze-Gipfel geöffnet

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Auf der höchsten Erhebung Deutschlands ist Durchatmen und eine kleine Belohnung fällig. Drei Gipfelstürmer aus Herrenzimmern meistern die Zugspitze. Foto: Baumann Foto: Schwarzwälder Bote

Bösingen-Herrenzimmern. Nachdem drei Herrenzimmerner spontan beschlossen hatten, ins Wettersteingebirge zu reisen und dort die höchste Erhebung der Bundesrepublik Deutschland zu besteigen, wurde dieses Vorhaben sogleich in die Tat umgesetzt. Der Vorsatz hierzu wurde in geselliger Runde gefasst.

Nachts um 4.22 Uhr wurde die Wanderung, mit zwei Stirnlampen ausgerüstet und einer Handlampe, am Bahnhof in Garmisch-Partenkirchen (auf 708 Meter Höhe) gestartet. Tags zuvor wurde angereist und übernachtet, um relativ munter loslaufen zu können. Da die Partnachklamm bis 8 Uhr geschlossen war, musste diese umgangen werden. Noch vor Sonnenaufgang wurde die Partnachalm (1050 Meter) erreicht.

Hier war der direkte Weg zur Zugspitze für Fußgänger gesperrt, weswegen bedauerlicherweise ein kleiner Umweg in Kauf genommen werden musste, der wieder 200 Meter bergabwärts führte. Die restliche Strecke ging bei warmen Temperaturen und fantastischer Aussicht reibungslos vonstatten.

Auf der Reintalangerhütte (1367 Meter) und der Knorrhütte (2052 Meter) wurde sich noch eine kleine Rast mit je einem Getränk gegönnt. Nachdem schließlich der mühsame Anstieg zwischen Knorrhütte und Zugspitze bewältigt worden war, zahlte sich das von Beginn an mitgeschleppte Bergbier aus. Dieses wurde um 13 Uhr auf 2962 Metern Höhe mit traumhaftem Panoramablick genossen. Keine Stunde zu früh, da kurz darauf dichte Regenwolken den Blick ins Tal verwehrten.

Auf der Rückfahrt in die Heimat wurde noch kurz in Lermoos gehalten. Hier wurden die drei Wanderer von einer dort im Urlaub verweilenden Herrenzimmerner Familie zu einem gemütlichen Frühschoppen eingeladen. Alle stimmten am Ende der Tour der Meinung von Klaus Bihl zu, dessen Interview in diesen Tagen im "Schwarzwälder Bote" zu lesen war. "In Herrenzimmern ist es doch am schönsten. Aber auch andere Orte sind allemal eine Reise wert."

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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