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Bösingen Bei "Böblingen" dabei

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Die Gemeinde Bösingen will den Klärschlamm ihrer Anlagen (hier Herrenzimmern) künftig über den Zweckverband Klärschlammversorgung Böblingen – dieser soll dieses Jahr noch gegründet werden – entsorgen.Foto: kw Foto: Schwarzwälder Bote

Bösingen (kw). Die Gemeinde Bösingen setzt bei der Klärschlammverwertung, wie viele andere Kommunen in Baden-Württemberg, auf eine gemeinschaftliche Lösung und stimmt der Gründung des interkommunalen Zweckverbandes Klärschlammversorgung Böblingen zu.

Bösingen wird danach dem Zweckverband beitreten. Einstimmig fallen in der jüngsten Sitzung die entsprechenden Beschlüsse. Seit der Neuordnung der Klärschlammverordnung aus dem Jahr 2017 darf der Klärschlamm nicht mehr auf landwirtschaftlich genutzten Flächen ausgebracht werden. Derzeit habe man eine Kooperation mit der ENRW Rottweil.

Diese lasse den Schlamm der beiden Gemeindekläranlagen trocknen, erfahren die Ratsmitglieder von Bürgermeister Johannes Blepp. Verbrannt werde er bei Holcim in Dotternhausen.

Derzeit fielen in der Gesamtgemeinde, so die Aussage von Kämmerer Matthias Jetter, 400 Tonnen der gepressten Restmasse an. Dies entspreche 3500 Kubikmeter Nassschlamm.

Der Gemeindetag empfehle einen Beitritt zum Zweckverband, betont der Schultes. Mit dieser Lösung würde Sicherheit bei der Entsorgung erreicht. Es stehe nicht fest, wie lange die Mitverbrennung in Kohlekraftwerken und Zementwerken wegen eines möglichen Kohleausstiegs Deutschlands noch möglich sein werde.

Die Entsorgungskosten in Baden-Württemberg seien seit 2016 von etwa 65 bis 90 Euro je Tonne auf 110 bis 140 Euro gestiegen. Bösingen zahle im Moment 100 Euro je Tonne, verrät Jetter.

Eine Konkurrenzsituation gäbe es im Land Baden-Württemberg nicht, antwortet Blepp auf die Frage von Josef Maier.

Ihre Redaktion vor Ort Rottweil

Armin Schulz

Fax: 0741 5318-50

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