Narrenpräsident Günther Stritt von der Speckmockelzunft mit dem Rentnerehepaar Gisela und Siegfried Bantle.Foto: Hölsch Foto: Schwarzwälder Bote

Speckmockel: Elfer überreichen kleine Aufmerksamkeit mit dem gebotenen Abstand

Bösingen (hh). Bösingen ist normalerweise eine wahrhaft närrische Fasnetshochburg, in der sich die Schmotzigen-Gruppen schon früh am Morgen in der Zunftstube trafen, um sich närrisch zu schminken. Bevor die Clowns, Mohren, Bajasse, Fasnetsmusikanten und einige Elferräte auf die Menschheit losgelassen wurden, sorgten die Musikanten für Riesenstimmung bei der kräftig gesungen wurde. Die Corona-Pandemie hatte diesmal allerdings alles zunichte gemacht.

Alljährlich am Schmotzigen heißt das Motto der Speckmockelzunft Bösingen: "Wir machen den Rentnern eine kleine Freude und überraschen sie." Dies ist den Narren stets immer gelungen.

An Stelle der Fasnetsgruppen machten sich in diesem Jahr die Elferräte, jedoch jeder einzeln, auf den Weg, klingelten bei 360 Rentnern an der Haustür. Mit vorgeschriebenem Corona-Abstand überreichten sie das schön bemalte Verspersäckchen oder hängten es an die jeweilige Haustür. Im Säckchen befinden sich zwei vakumierten Bösinger Speckauswurfscheiben sowie ein Pärchen Rote Wurst.

Anzumerken ist: Seit vielen Jahren stellt der Ehrenelferrat Walter Bantle (Sommer) Zuhause die Päckchen zusammen. Walter Bantle ist seit weit über 40 Jahren ein sehr engagierter Elferrat der Speckmockelzunft Bösingen. Wenn er für die Zunft tätig ist, nimmt er alles sehr genau. In diesem Jahr stellte er mit viel Liebe 400 Päckchen zusammen. 360 Stück von ihnen sind für die Rentner. Auch bei der Bemalung der schönen Geschenknsäckchen war er mit von der Partie.

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