Im September bekommt der Börsenindex Dax neue Regeln und erweitert sich von 30 auf 40 Unternehmen. Foto: imago//Peters

Die Zusammensetzung des deutschen Leitindex Dax wird geändert – eine Konsequenz aus dem Wirecard-Debakel. Doch die Änderungen genügen nicht, meint Klaus Dieter Oehler.

Frankfurt - Es ist die größte Reform des deutschen Leitindexes, seit es den Dax gibt. Dabei ist es eher überraschend, dass sich in fast 50 Jahren bisher wenig getan hat, denn das deutsche Börsenbarometer bildet schon länger nicht mehr die Entwicklung der deutschen Wirtschaft ab, wie dies einst der Fall sein sollte. Das liegt nicht nur daran, dass im Dax nur 30 der führenden Börsenkonzerne gelistet sind – im Vergleich mit anderen Indices bringt da auch die Aufstockung um zehn weitere Kandidaten recht wenig. Wichtiger aber ist, dass die meisten Dax-Kandidaten noch immer die „alte“ Ökonomie verkörpern. In den USA dagegen dominieren längst die Tec-Konzerne wie Apple, Microsoft und Co. das Börsengeschehen. Hier wird sich durch die Reform von September an wenigstens etwas bewegen, der Dax 40 wird ein Stück moderner sein.

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