Nach der Eröffnung des 38. Bockbierfests am Donnerstag gingen das Fest am Freitag ganz cool in die nächste Runde.
Vor allem junge Menschen strömten in das Festzelt, um sich von fünf verschiedenen DJs mächtig einheizen zu lassen. Darunter DJ PhilHouse (Philipp Glöckler) aus dem Alb-Donau-Kreis, der mittlerweile ein Stammgast in der Region ist und heuer als Supporter seiner DJ-Kameraden in Aktion trat.
Den Anfang machte Gibbs (Andreas Mayr), der sich seit seinem DJ-Debüt 2017 vom Newcomer aus Augsburg zu einem der heißesten Acts der deutschen Dance-Szene gemausert hat. Kein Unbekannter ist zwischenzeitig auch der Mainzer DJ Big Tim (Tim Köhler), der schon im vergangenen Jahr seine Beats und Sounds unter die Altheimer brachte. Heuer kam es zu einem Wiedersehen mit dem DJ, der mit seinem Song „Alles ist relativ“, einer Technoversion des Titellieds von „Schloss Einstein“, in die Charts gelangte. Natürlich wurde der bekannte Remix auch vom Publikum in Altheim herbeigesehnt, womit die Stimmung spätestens mit der Darbietung des Hits auf dem Höhepunkt war. Zu guter Letzt durfte Teknoclash (Jean-Marc Eckebrecht) die Regler und Turntables bedienen, der bereits auf großen Szene-Festivals wie dem Parookaville, auftrat.
Schwobebrasser trumpfen auf
Am darauffolgenden Samstag kamen die Liebhaber der Livemusik und Fans der Blechblasinstrumente auf ihre Kosten. Freier Eintritt und gleich drei Gastkapellen mit der Cover-Party-Band Schwobebrasser füllten Festzelt bis in die letzte Reihe. Eröffnet wurde der Konzertabend vom Musikverein (MV) Salzstetten, gefolgt vom MV Obertalheim und dem MV Harmonie Grünmettstetten. Anschließend folgten über vier Stunden mit Hits aus der Pop- und Rockgeschichte, verfeinert mit Klängen von Trompeten und Posaune. In diesem Jahr dürfen die sechs jungen Musiker aus den Teilorten von Alpirsbach ihr zehnjähriges Bandjubiläum feiern.
Dementsprechend gut aufgelegt präsentierten sich die „Schwobebrasser“ auch auf ihrer Geburtstagstour und versprühten ihre Feierlaune im Publikum. Ihren Ursprung hat die Truppe in den örtlichen Musikvereinen und der Guggenmusik.
Freude an Livemusik
Was die Mannen miteinander verbindet, ist die Freude an handgemachter, ehrlicher Livemusik sowie das Musizieren über die Freundschaft miteinander hinaus. Hits wie „Brenna tuats guat“ (Hubert von Goisern), „Wieder alles im Griff“ (Jürgen Drews) und „Ein Kompliment“ (Markus) wurden hoch enthusiastisch zu Gehör gebracht und das Publikum zum Mitmachen animiert.
So animierte Frontmann Karl Späth unter anderem die Menschen vor der Bühne zum Tanzen und schwang entsprechend auf der Bühne mit. Mit ihren eigens interpretierten Arrangements sorgten die Musiker für einen gelungen Ausklang des Festabends und wurden reichlich mit Applaus von den Zuhörern belohnt.