Viele Gäste und eine tolle Atmosphäre: Das Bochinger Biergartenfest erfreut sich großer Beliebtheit. Foto: Holzer-Rohrer

Ortsvorsteher Ade begrüßt erstmals die Gäste auf dem Schafstallgelände und startet mit dem neuen Team das Bochinger Biergartens. Die Bilder vom Wochenende

„Es erfüllt mich mit großer Freude, dass es gelungen ist, den Staffelstab dieser Traditionsveranstaltung, die sich in den vergangenen zehn Jahren etabliert hat, zu übergeben“ – so Bürgermeister Matthias Winter beim Fassanstich zur 11. Auflage des Bochinger Biergartens.

 

Er dankte dem neuen Team, dafür, dass es den Stab angenommen habe, um ihn in die Zukunft zu tragen. Er hob die Bedeutung dieser Veranstaltung als Wirtschaftsfaktor für die Vereine und wohltätige Organisationen heraus, zollte Respekt der Projektarbeit, welche aus einem Teilerlös für die Allgemeinheit finanziert wird. Dies alles werde aber nur möglich gemacht von den so vielen helfenden Händen, vor, während und nach dem Fest. Feiern und dabei gleichzeitig teilhaben an einem guten Zweck sei ein schönes Gefühl meinte Winter und wünschte einen wunderbaren ersten Festabend.

Erstmals hieß Ortsvorsteher Thorsten Ade die Gäste auf dem Schafstallgelände willkommen. Er sprach von einer reibungslosen Übergabe, geprägt von harmonischer Zusammenarbeit, welche ihm Vergnügen bereitet habe. In den Fokus nahm er die Sponsoren, die den freien Eintritt gewährleisten und die ehrenamtlichen Helfer, die den Gesamtbetrieb am Laufen halten.

Ein T-Shirt als Dank

Er dankte Bürgermeister Winter dafür, dass die Stadt Oberndorf diese Festivität wieder als Veranstalter übernommen hat. Und so beschenkte er das Stadtoberhaupt mit einem „Biergartenfest-T-Shirt“ mit dem neuen Logo – direkt aus dem Biergarten-Fanshop, den Ismael Vaquera erst vor kurzem eingerichtet hat.

Ein Dankeschön galt seinem Vorgänger sowohl im Amt als auch in Vorsitz des bisherigen Festausschusses, Martin Karsten, der die Überleitung in das zweite Biergarten-Jahrzehnt übernommen hatte.

Er blickte kurz zurück auf das, was in der Vergangenheit gewachsen war, freute sich an der Gegenwart, die von der Trichtinger Bauerkapelle musikalisch bestimmt und einem tollen Publikum dominiert wurde. Er durfte seinen alten Festausschuss begrüßen, der an diesem Abend eingeladen war, „als Zeichen der Anerkennung für den Aufbau einer Tradition, für die Grundsteinlegung einer überregional wahrgenommenen Veranstaltung, die Menschen zusammenführt.“ Zu diesem Kreis zählte auch der ehemalige Oberndorfer Bürgermeisters, Hermann Acker, der das Potential des Festes erkannt und die richtigen Weichen gestellt hatte.

Jetzt gehörte die Bühne ausschließlich der Trichtinger Bauernkapelle, die mit ihrer Musik die fallenden Temperaturen auffingen.

Das Samstags-Programm

Angetan vom Publikum zeigte sich die Biraböhmische Blasmusik am Samstagnachmittag, die mehr die traditionelle blasmusikalische Richtung bediente und mit ihren Showeinlagen reizvolle Akzente setzten. Mit den Saustallmusikanten hatte man auf das abendliche Kontrastprogramm gesetzt. Jung, herzerfrischend und fetzig zogen sie in den Bann, hatten sich mit einem zweigeteilten Programm auf die Besucher eingestellt und heizten auch zu später Stunde immer wieder kräftig ein.

Für Freitag musste eine Programmänderung vorgenommen werden, denn der Einstand von „Quetschblech“ wurde auf 16 Uhr vorgezogen.