Bürgermeister Carsten Vogelpohl und Thomas Gilgin, Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Bad Bellingen (v.l.), ehrten die langjährigen Blutspender. In der Sitzung anwesend waren Christopher Müller, Egon Nunninger, Robin Stapelfeldt, Florian Sattler und Thorsten Fräulin (v.l.). Foto: Claudia Bötsch

Im Rahmen der Bad Bellinger Gemeinderatssitzung wurden langjährige Blutspender geehrt. Thomas Gilgin vom DRK freute sich über „eine der schönsten Aufgaben“.

Insgesamt acht langjährige Blutspender wurden für ihr gemeinnütziges Engagement geehrt. Außerordentlich war dabei die Leistung von Egon Nunninger aus Bamlach, der es auf sagenhafte 125 Blutspenden brachte.

 

„Das ist einfach überragend“, würdigte Thomas Gilgin vom Deutschen Roten Kreuz Nunningers Einsatz. Eine solche Ehrung komme nur sehr selten vor.

Die Blutspenderehrung sei für ihn „eine der schönsten Aufgaben“, betonte der Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Bad Bellingen. Mit der Ehrung würdige man die mit der Blutspende verbundene Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft.

„Man tut, was man kann“

„Man tut, was man kann“, zeigte sich Nunninger als Spitzenreiter unter den Geehrten bescheiden. Der Bamlacher spendet bereits seit rund 35 Jahren regelmäßig und unentgeltlich Blut.

Neben Nunninger wurden sieben weitere langjährige Blutspender aus der Gemeinde geehrt.

Bis zu drei Menschen helfen

Für 50-maliges Spenden geehrt wurden Christopher Müller, Florian Sattler und Thomas Scheffelmaier. Ausgezeichnet wurde zudem Robin Stapelfeldt, der 25-mal sein Blut gegeben hat. Außerdem wurden Thorsten Fräulin, Simon Fräulin und Heike Lechner für jeweils zehn Blutspenden gewürdigt.

„Eine Blutspende kann bis zu drei Menschen helfen“, betonte Bürgermeister Carsten Vogelpohl bei der Ehrung der stillen Lebensretter.

Urkunde und Ehrennadel

Als Dank erhielten alle Spender eine Urkunde und Ehrennadel des DRK-Blutspendediensts sowie ein Weinpräsent der Gemeinde.