Die DRK-Helfer Christian Beck (links) und Aaron Blum übergaben im Ruhebereich nach der Spende die Nikolaus-Geschenke des Blutspendedienstes. Foto: Rolf Rombach

Trotz der Terminverkürzung sind 169 Personen zur Blutspende ins Grenzacher Haus der Begegnung gekommen. 14 Premieren und insgesamt 77 Liter Blut kamen zusammen.

Ein guter Zufall sorgte dafür, dass genau am „Tag des Ehrenamts“ die letzte Blutspende dieses Jahres in der Doppelgemeinde stattfand. Erneut mussten der DRK-Ortsverein Grenzach-Wyhlen und der Blutspendedienst Baden-Württemberg/ Hessen von der üblichen Hochrheinhalle in das Haus der Begegnung ausweichen.

 

Manch einer verläuft sich

Obwohl es einmal im Kreis ging, verlief sich so mancher Besucher im Festsaal beim Absolvieren der Stationen. Die Helfer des Ortsvereins gaben ihr Bestes, die Spender schnell wieder „einzufangen“ und auf den richtigen Weg zu bringen.

Neben Stammkunden aus der Doppelgemeinde, Rheinfelden und Inzlingen kamen Besucher aber auch von weiter her, beispielsweise aus Efringen-Kirchen. 154 erfolgreiche Spenden vermeldete Melanie Grauli von der DRK-Bereitschaftsleitung am Abend. Darunter waren 14 Erstspender. Weitere 15 Personen mussten aufgrund verschiedener Einschränkungen abgewiesen werden, wie kleine Erkrankungen oder Operationen vor wenigen Tagen bis Wochen, was zum temporären Ausschluss von der Spende führt – zum von Geber und Empfänger. Nach der Anmeldung im Erdgeschoss und dem Ausfüllen des Selbstauskunftsbogens folgten die Untersuchungen im Festsaal. Wegen krankheitsbedingten Personalausfalls, der im September bereits zum Ausfall des Spendetermins in Inzlingen geführt hatte, konnte erneut nur ein Team aus Baden-Baden anreisen. Drei Ärzte, zwei Laborplätze und ausrechend Abnahmeliegen sorgten für einen schnellen Ablauf.

Präsente für die Helfer

Nach einer kurzen Ruhepause im Anschluss gab es für jeden Spender eine blutrote Decke als Nikolausgeschenk. Für die Helfer des DRK-Ortsvereins und des Wyhlener Frauenvereins gab es zusätzlich noch ein kleines Präsent.

Diesmal kein Wurstsalat

Wegen des Platzmangels in der Küche gab es zum Abschluss statt des beliebten Tellers mit Wurstsalat oder Käse nur Brötchen mit Käse oder Fleischkäse sowie eine große Auswahl an selbstgebackenen Kuchen von Mitgliedern der beiden Vereine und weiterer Spender. Wie schon in den Wartebereichen im Festsaal nutzten die Menschen die Gelegenheit zum Plausch. Das Rote Kreuz der Doppelgemeinde informierte außerdem über die im Bau befindliche Garage für die Einsatzfahrzeuge. Wie berichtet, wird das Projekt nun aufgrund der Insolvenz des Bauträgers deutlich teurer. Aber zumindest starteten vor Kurzem die nächsten Arbeiten auf dem Baufeld an der Scheffelstraße.