Die ehrenamtlichen Blumenpfleger, die für ihre Familien oder persönlich die Ehrung entgegengenommen haben (von links): Jürgen Krieg, Julius Haas, Leonhard Haaser, Melanie Kirn, Juliane Kunz, Klaus Beiser sowie Ortsvorsteher Andreas Bix. Foto: Bohnert-Seidel

Oberweier ehrte seine Blumenpfleger mit einer Feierstunde. Beteiligt hatten sich in diesem Jahr so viele wie noch nie.

Viele Menschen sind zum Blumenschmuckabschluss in Oberweier gekommen. So viele wie noch nie. Für 150 Menschen wurden in der Waldmattenhalle Tische und Stühle gerichtet. Mehr als 180 Menschen sind gekommen. Jeder fand einen Platz. Für eine reich bestückte Kuchentheke sorgte die Narrenzunft Krabbenschenkel mit ihrem Vorsitzenden Daniel Hahn. Das Vororchester vom Musikverein Oberweier hat die Gäste musikalisch bestens, unter der Leitung von Adam Kalbfuß, unterhalten.

 

Von großem Unterhaltungswert war ein Wiedererkennungsspiel gemäß der früheren Sendung „Dalli-Dalli“. Rektorin Karin Fritschmann hat Bilder aus blütenreichen Ecken in Oberweier zusammengestellt und Gäste feierten dieses Spiel mit spontanen Zurufen. Ortsvorsteher Bix war überglücklich über die sehr gelungene Feier, die den Gästen allesamt gut getan hat.

Erstmals wurde an einem Sonntagnachmittag statt wie üblich an einem Abend unter der Woche gemeinsam gefeiert. Entschieden hat den veränderten Zeitpunkt der Ortschaftsrat. Die Entscheidung begrüßten die Bürger.

Es gab einen Fachvortrag, Musik und einen Rückblick auf das Blumenjahr

Einen Fachvortrag präsentierte Hans-Jörg Haas zum Thema „Gartengenuss im Einklang mit der Natur“. Bilder aus seinem eigenen Gartenreich ließen die Gäste staunen und machten Lust, einmal den Garten anzuschauen. Wer sich für den Garten von Haas in Herbolzheim-Bleichheim interessiert, findet Informationen unter www.herrenmuehle-bleichheim.de.

Auf diesen intensiven Blick in ein Gartenidyll, wo vieles einfach nur wachsen darf, folgte ein gemeinsames Singen mit Bernhard Sacherer und seinem Singkreis. Diese Form der Gemeinschaft kam bei den Gästen an.

Ortsvorsteher Bix freute sich über das blühende Oberweier und die zahlreichen Menschen, die sich für ein blühendes Dorf tatkräftig einsetzen. „Mit sehr viel Herzblut wird in Oberweier gegraben, gepflanzt, gegossen, geharkt, wahrscheinlich auch ein bisschen geflucht – am Ende hat es sich wieder gelohnt“, stellte Bix in seiner Rede fest. Überall sei die Arbeit der Blumenfreunde in Oberweier sichtbar. Bunte Beete am Ortseingang, die neu gestalteten öffentlichen Bereiche und Plätze – führten zu bewundernden Blicken.

Bewertung hat im August stattgefunden

Ortsvorsteher Bix lenkte die Erinnerung der Gäste auf das Blumenbeet an der Kreuzung zum Emmaus, Im Breiten Feld. Das Blumenbeet mit Sitzgelegenheit „Im Bühnle“ und seinem unverkennbaren Blick ins Rheintal. Die Bushaltestelle „Litzengrund“, die früher eher eine funktionale Ecke war, stehe heute für einen freundlichen Empfang. Zu einem „Vorzeigeprojekt“ wurde die Sanierung des Pflasters und die Pflege am Geigerplatz. Auch dieser Platz lade zum Verweilen und zu einer kleinen Ruhepause ein.

Die Bewertung der Grundstücke im Ort hat am 6. August 2025 stattgefunden. Unterwegs in für die Bewertung waren Tanja Jäger und Laura Erhardt.

Auszeichnungen

Im Ehrenamt kümmerten sich um öffentliche Flächen:
  Maria Haas (Trog„Adler), Elisabeth Stuber (Grotte Talstraße), Herbert Hahn (Schale vor dem Haus, Im Bergele), Oskar Kopf (Anlage vor dem Haus, Schwedenstraße), Leonhard Haaser (Blumenkästen entlang des Baches an der Waldmattenhalle), Mirco Schaub (Baumscheiben, Auf dem Kronert), Friederike Schrempp (Torbogen Ortseingang, Weiherstraße), Annemarie Krüger (Baumscheiben, Im Gässle), Jürgen Blank (Baumscheiben, Hinter dem Rathaus), Irmgard Krieg (Schale, Lindenstraße), Klaus Beiser (Kreuze), Munoz López (Baumscheiben), Juliane Kunz (Baumscheibe).

Zehn-plus-Punkte erhielten:
 Rosmarie Haas, Leonhard Haaser, Annerose Lauer, Landhotel Mühlenhof, Joachim Naya Geiger, Maria Schaub, Franz Seitz, Eduard Stahl, Paul Stuber, Günther Stumpf.