Die Vorjahre hätten es gezeigt und auch in diesem Jahr wird ein Teil des Randenaufstiegs bei Blumberg wieder für den Verkehr gesperrt werden.
Die Verkehrsbehörde des Landratsamtes Schwarzwald-Baar-Kreis sperrt auch in diesem Jahr einen Teil der Überholspur auf dem sogenannten Randenaufstieg der B314 bei Blumberg.
Als Gründe werden in der Mitteilung der Behörde der Lärmschutz für Anwohner und Sicherheitsaspekte genannt.
Die Sperrung der Überholspur habe in den Vorjahren den erhofften Erfolg gebracht – weniger Motorenlärm und mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer. Die Sperrung gilt ab Samstag, 6. April, bis zum 28. Oktober. Gesperrt ist die Überholspur auf einer Länge von circa 750 Metern im Bereich der Sonnenhofkurve. Die Sperrung gilt jeweils am Wochenende bis zum folgenden Montag, 8 Uhr, sowie an Feiertagen.
Unzumutbarer Verkehrslärm als Grund
Hintergrund für die Maßnahme ist wie in der Vergangenheit, dass sich Beschwerden von Anwohnern im Blumberger Stadtteil Randen über unzumutbaren Verkehrslärm – vor allem an schönen, sonnigen Wochenenden – häuften.
Gleichzeitig wurde bei zahlreichen Verkehrskontrollen festgestellt, dass einzelne Motorradfahrer den Randenaufstieg als illegale Rennstrecke missbrauchten und so die Sicherheit von anderen Verkehrsteilnehmern gefährdeten. Die Sperrung der Überholspur führte in der Vergangenheit dazu, dass sowohl die illegalen Rennen als auch die Lärmbelastung nahezu vollständig eingedämmt werden konnten. Das Landratsamt rechnet damit, dass es für die Sperrung auch in diesem Jahr wieder Personal- und Sachkosten von circa 23 000 Euro aufwenden muss.
Sperrung sei „unumgänglich“
Die Kreisbehörde legt Wert auf die Feststellung, dass die Sperrung von den Motorradfahrern zu verantworten sei, die in der Vergangenheit keinerlei Einsicht gezeigt hätten. Leider hätten frühere Versuche, die Raser auf der Randenstrecke zur Räson zu bringen, nicht gefruchtet.
Tempo-Limits, die nur für Motorradfahrer angeordnet wurden, hätten nicht den gewünschten Erfolg gehabt, ebenso wenig vermehrte Kontrollen. Daher sei die teilweise Sperrung, die leider alle Verkehrsteilnehmer treffe, unumgänglich. Außerdem sei im Bereich des Randenaufstiegs eine verstärkte Polizeipräsenz geplant.