Es war Blitzsieg in Basel. Der MMA-Profikämpfer ließ in der St. Jakobshalle keinen Zweifel daran, wer der Herr im Käfig ist. 4000 Zuschauer sahen das Spektakel.
Bereits nach 66 Sekunden hat der Blumberger MMA-Kämpfer Christian Fischer in der Jakobshalle in Basel vor 4000 Zuschauern seinem erfahrenen Gegner Denni Mirnic aus Aachen im Käfig keine Chance mehr gelassen. In einem der Hauptkämpfe unterstrich das 26-jährige Ausnahmetalent vor allem seine boxerischen Qualitäten. Als sein Gegner nach einer linken Geraden an den Kopf bereits in der ersten Minute zu Boden ging, setzte er mit einem Trommelwirbel von Schlägen sofort nach. Der Ringrichter übernahm Verantwortung und beendete den Kampf durch technisches K. O. früh.
Für den Blumberger Athleten war es eine weitere Bestätigung auf seinem Weg nach oben. Im vergangenen Jahr musste er sich gegen diesen Kontrahenten trotz klarer Führung wegen eines Fehltritts durch Disqualifikation geschlagen geben. Jetzt ließ er seinem renommierten 35-jährigen Gegner aus Aachen keine Chance und lieferte den begeisterten Zuschauern ein kurzes, aber intensives Spektakel.
Christian Fischer, der noch am Vortag in der Sauna mehrere Kilogramm an Gewicht abschwitzen musste, bewies in der Schwergewichtsklasse bis 95 Kilogramm sein Können.
Seit 2021 hat er sich dieser aufstrebenden Sportart verschrieben und erhielt im Herbst 2024 seinen ersten Profivertrag. Als das Aushängeschild seines Clubs MFFC Donaueschingen präsentierte sich Fischer von seinem Headcoach Marco Knöbel sowie seinen weiteren zwei Trainern Mahmut Özyildirim und Ensar Adulovic bestens eingestellt. „Ich habe mich so fit und stark wie noch nie gefühlt“, sah sich der Blumberger optimal vorbereitet. Dank eines greifenden Kampfplans übernahm er von der ersten Sekunde an die Initiative und bestimmte das Geschehen.
Die wochenlange, harte Vorbereitung machte sich bezahlt. Mit großem Selbstvertrauen strahlte er Dominanz aus. Er fühle sich in der Sportart, bei der mit Boxschlägen, Tritten, Würfen und Bodenkampf alles erlaubt ist, immer mehr zu Hause und sehe seiner weiteren Karriere mit Optimismus entgegen.