Kein Vorspiel zu dieser Jahreszeit ohne Weihnachtslied. Großes Lob für Musikalität und Übungsfleiß gab es beim Vorspiel von Michael Jerg, Philipp Bellhäuser und Astrid Heider (von rechts). Foto: Derksen Foto: Schwarzwälder-Bote

Musikschüler zeigen ihr vielfältiges Können / Konzert als Probelauf für das Vorspiel um das Leistungsabzeichen genutzt

Blumberg (cis). Kurz bevor die Winterferien beginnen, stehen im kontinuierlich pädagogischen Konzept der Musikschule die Klassenvorspiele an, in denen die Schüler gemeinsam mit ihren Lehrern in kleinen Vorträgen ihr Können und ihren Fortschritt unter Beweis stellen.

Mit den Klassen von Musikschulleiter Michael Jerg, Saxophon, und Musiklehrerin Astrid Heider, Querflöte, ging die letzte konzertante Stunde im Schülerbereich über die Bühne.

Sicher und selbstbewusst, immer im Wechsel, kamen die jungen Musikschüler auf die Bühne, um vor doch großem Publikum ihr vorbereitetes Stück vorzustellen. Reizvoll für den Zuhörer bei diesen Vorspielen ist die große Bandbreite. Im Duo marschierten musikalische Enten über die Noten, trittsicher im Watschelgang und erst seit September haben die Spielerinnen Unterricht.

Ein kleines "Menuett" wurde vorgetragen, auf der speziell für kleine Kinderhände entwickelten Querflöte, die den oft noch sehr jungen Kindern das Handling des Instrumentes erleichtert. Und dann tanzte die reizende kleine "Bella Bimba" über die Noten. Einen Dritten im Bunde fügte Michael Jerg hin und wieder seinen Saxophonspielern hinzu, denn mit dem Playback klingt es anders. Anspruchsvoll und sicher "Step on it" und dann einfühlsam interpretiert der schöne alte Oldie "Scarborough Fair". Blues-Gefühle konnten die Spieler ebenso herauf beschwören, wie sofort danach die Zuhörer mit einem fetzigen, harschen "Rapp" aus den Träumen zu wecken.

Ganz andere Töne dann mit dem Abendlied "Ade zur guten Nacht", vorgetragen von einer Schülerin, die unlängst das Bronzene Jungmusikerleistungsabzeichen erworben hat. Immer wieder dabei an diesem Abend waren Weihnachtslieder wie "The first Novell" oder der klangvolle, bekannte französische "Dreikönigsmarsch". Mit "Was soll das bedeuten" gab ein Schüler, der wirklich erst wenig Unterricht hat, sein Debut und mit jubelnder Flöte hieß es dann "Gloria".

Die fächerübergreifende Zusammenarbeit der Musikschullehrer untereinander ist ein wesentliches Merkmal der Blumberger Musikschule. So ist Flötenlehrerin Astrid Heider seit vielen Jahren mit der Vorbereitung und Betreuung der Schüler befasst, die sich auf den Wettbewerb "Jugend musiziert" vorbereiten. Drei unterschiedliche Duos sind es, die sich im kommenden Jahr der Prüfung stellen und in der Verbindung Querflöte im Duo (Lehrer Astrid Heider), Querflöte und Horn (Lehrer Otmar Mayer) sowie Querflöte und Klarinette (Lehrerin Julia Guhl) vorspielen werden. Natürlich nutzten diese jungen Musiker den Auftritt, um jeweils eines der vorgeschriebenen Werke aus dem Prüfungsprogramm zu spielen. Dominik Weber gab den krönenden Abschluss der konzertanten Stunde. In diesem Jahr holte er sich in der Akademie in Stauffen das Goldene Leistungsabzeichen und überzeugte mit einem hervorragend interpretierten "Andante et Allegro" auf dem Saxophon. Großes Lob für den gelungenen Abend zollte Musikschulchef Michael Jerg allen Musikern und Philipp Bellhäuser, neuer Vorsitzender der Musikschule, dankte den Schülern für die s abwechslungsreichen Vorträge.

Es spielten mit den Musiklehrern Astrid Heider, Flöte und Michael Jerg, Saxophon: Jule Zier, Sevval Gülsahin, Eric Schreiber, Selina Werner, Gioia Werner, Jonas Schuster, Sabrina Lienemann, Ida Wilhelm, Susanna Fetscher, Patricia Deschle, Sarah Steffen, Lea Rösch, Felix Andräß, Vivian Bellhäuser, Bianca Obry, Nadine Riva, Lena Guth, Yara Reichle, Alina Fluck, Dominik Sprinzl, Saskia Frieß, Sarah Schmidt, Vanessa Bühler, Leander Jerg, Lara Fischer, Mara Weisser, Antonia Gleichauf, Hanna Basler, Jule Schmidt, Anna-Lena Völkle und Dominik Weber.

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