Vier Bands boten in der Blumberger Stadthalle einen starken Abend. Foto: Frank Jung

Jugendhaus M;alibu kann sich über Erlös der Rocknacht freuen.  Fans lassen sich von Hitze nicht unterkriegen.

Blumberg - Zu einer Rocknacht lud am Samstagabend der Kulturbeutel Blumberg, zusammen mit seinem Medienpartner Schwarzwälder Bote, in die Stadthalle Blumberg ein. Der Erlös dieser Veranstaltung kommt dem Jugendhaus Malibu zugute.

Trotz hochsommerlicher Temperaturen, fanden sich etwa 200 rockbegeisterte Musikfans in der Halle ein. Mit einem Weizenbierstand, einer Bar sowie einer Hüpfertheke wurde die Halle gemütlich hergerichtet. Sitzgelegenheiten gab es, wie es sich für ein ordentliches Rockkonzert gehört, nur bedingt.

Die Blumberger Band "One Step Ahead" mit Johannes Feederle an den Drums, Simon Schorp (Bass), Matthias Schorp (Gitarre und Gesang) sowie Kevin Sosna (Gitarre) heizten die Stimmung schon mal kräftig an. Mit ihrer stimmgewaltigen Sängerin Alexandra Grigull erledigten sie das mit Bravour. Mit ihrem tollen Auftritt hat sich die sympathische Truppe eine Menge weitere Fans "erspielt" und wurde dafür auch verdient mit anhaltendem Applaus belohnt.

Mit "Airport in Rock" betrat anschließend eine Coverrockband der Extraklasse die Bühne. Das aus Freiburg stammende, auch in Blumberg bekannte Quartett, ließ die Tophits der 60er-bis 80er- Jahre wie "Locomotive Breath" von Jethro Tull, "Child in Time" von Deep Purple oder "Radar Love" von Golden Earing wieder aufleben. Für den handgemachten, ehrlichen Rock gab es natürlich auch für diese Band begeisterten Applaus.

Nach einer kurzen Pause machte sich das Sextett "Second Way" bereit, die Halle zu rocken. Mit eigenen Songs im Gepäck und dem außergewöhnlichen Sänger und Frontman Bernd Schneider gelang ihnen dies in kürzester Zeit. Höchst professionell, eigenwillig aber immer melodisch, kombiniert mit genialen Chören im Hintergrund – so lassen sich die sechs Musiker am besten beschreiben.

Je später der Abend, um so heißer wurde es in der Halle. Und das lag eindeutig auch am "Top Act", der Blumberger Rocknacht. Die "Black Angels" nämlich betraten nun die Bühne. Vier Künstler, die man nicht jeden Tag live zu hören bekommt. Eine Stimme, die der von Scorpions Sänger Klaus Meine wahrlich in nichts nachsteht.

Frontman Ron Phillips ist ein Profi durch und durch. Seine über 30-jährige Bühnenerfahrung hörte man in jedem Ton, den er sang, und sah es auch in jeder seiner Bewegungen.

Mit Rudi Martin an der Gitarre, dem Tieftöner Michael Enders sowie dem Drummer Marc Weber hat Phillips genau die richtige Crew im Rücken. Eine sauber und bestens, auf fetzigen, harten Rock abgemischte Soundanlage taten ihr übriges dazu, dass die Halle mittlerweile Kopf stand.

Bedanken möchte sich der Kulturbeutel Blumberg bei den vielen helfenden Händen, die zum Erfolg der Rocknacht beigetragen haben. Dazu zählen die Buchbergtrolle, der Eichberggeister, der Burghexen sowie einer Abordnung des Jugendhauses, ohne die so eine Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre.

Ausdrücklicher Dank der Veranstalter gilt auch der "Black Security" aus Hüfingen für ihr freundliches Entgegenkommen.

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