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Blumberg Schlachtabfälle neben Mülleimer geschmissen

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Mutwillig abgebrochen wurde die Kopfstütze der Wellnessliege an der Schinkenstation unterhalb der Blumberger Ottilienhöhe auf dem Sauschwänzle-Genießerpfad, den der Schwarzwaldhof eingerichtet hat. Foto: Baltzer

Blumberg - Als der Blumberger Heinz-Jürgen Tholey am frühen Donnerstagmorgen auf die Espenstraße ging, fand er vor einem Müllbehälter eine Plastiktüte, die ganz offensichtlich bereits Tiere zerfetzt hatten. Vor der Mülltüte lagen blutige Knochen, teilweise schon verstreut.

Auch in der Tüte waren lauter blutige Knochen, die offensichtlich von einer Kleintierschlachtung stammten. Nach Stand der Lage vermutete Tholey sogar, dass der Schlächter oder eine andere Person von den Knochen noch das rohe Fleisch abgeschabt hatte. Tholey, Hausmeister im Sparkassengebäude, meldete das Ganze umgehend der Stadt und erfuhr, der Bauhof werde sich darum kümmern.

Pizza-Kartons im Grünen

Schinkengenießerpad im Visier: Unterdes gibt es auch weiteren Ärger am Schinken-Genießerpfad unterhalb der Ottilienhöhe: An der zweiten Schinkenstation, die der Schwarzwaldhof, der den Genießerpfad installiert hat, errichtete, ist die Kopfstütze einer Wellnessbank abgerissen, auf dem Boden lag am Donnertagmittag noch dort unerlaubt entsorgter Abfall wie Pizza-Kartons und Getränkeschachteln. Passiert sein muss das Ganze in den letzten Tagen. Andreas Pöschel vom Schwarzwaldhof wanderte am 3. Oktober den Sauschwänzleweg, wie er auch heißt, da sei die Liege noch heil gewesen. Es ist bereits die zweite derartige Aktion an dieser Station, entsprechend groß ist der Ärger beim Schwarzwaldhof. Anfang September wurden dort das Dach beschädigt, die Blechverkleidung zum Teil herausgerissen die Infotafel, die vom Dach hing, weggerissen und zwei Holz-Schweine mit Bezug zur Sauschwänzlebahn zerstört. Allein den damaligen Schaden hatte Andreas Pöschel auf circa 2000 Euro geschätzt.

Keine Spuren mehr von wild entsorgten Abfällen sind dagegen am Sauweg auszumachen. Dort ein Blumberger ebenfalls am Donnerstagvormittag eine weitere Umweltverschmutzung gemeldet hatte.

Die Eichbergstadt ist mit derartigen Umweltsünden kein Einzelfall, denn im Schwarzwald-Baar-Kreis wird der zunehmende Umweltfrevel festgestellt, teilte das Landratsamt am Donnerstag mit. Auch das Kreisforstamt stellt vermehrt fest, dass im Wald Abfall illegal abgelegt werde, heißt es. Ob Dosen, Flaschen, prall gefüllte Hausmüllsäcke oder ganze Wohnungseinrichtungen. Dadurch werde die Umwelt belastet und das Landschaftsbild verschandelt. Wer so etwas feststelle, solle dies der Polizei oder dem Kreisabfallamt melden. Es könnten Bußgelder bis zu mehreren Tausend Euro verhängt werden.

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