Rudolf Fluck Foto: Archiv Foto: Schwarzwälder-Bote

47-jähriger Epfenhofener kann ab April das Amt des Bürgermeisters in Irndorf antreten

Von Stefan Limberger-Andris

Blumberg/Irndorf. Rudolf Fluck hat es nun auch offiziell geschafft. Gegen die Wahl des 47-Jährigen zum Bürgermeister von Irndorf am 16. Januar wurden beim Kommunalamt des Landratsamts Tuttlingen keine Einwände vorgetragen.

Harald Bächle, Leiter des Kommunalamts im Landratsamt Tuttlingen, bestätigte, dass keine Einwände gegen die Wahl von Rudolf Fluck am 16. Januar eingegangen seien. Die offizielle Bestätigung erfolge in der kommenden Woche. Rudolf Fluck habe bereits schriftlich bestätigt, dass er das Amt des Irndorfer Bürgermeisters annehmen werden, so Alexandra Beier, stellvertretende Leiterin des Haupt- und Rechtsamts des Gemeindeverwaltungsverbands Donau-Heuberg.

Der Epfenhofener wird ab April die Leitung der Irndorfer Verwaltung übernehmen. Bei der Verwaltungsarbeit für Irndorf selbst wird der 47-Jährige künftig von einer Verwaltungsangestellten, einem Fronmeister für die Kläranlage Hirschental sowie einem Kreisforstrevierleiter unterstützt. Acht Gemeinderäte, jeweils vier der "Bürgerlichen Wählervereinigung" und der "Freien Wählervereinigung", stehen ihm in der Ratsarbeit für Irndorf zur Seite.

Rudolf Fluck erwarten zusätzlich zu seiner Aufgabe als Bürgermeister weitere interessante Aufgaben. So wird aus der Reihe der Bürgermeister der sechs Mitgliedsgemeinden immer auf fünf Jahre ein Verbandsvorsitzender gewählt. Seit September 2004 hat Bürgermeister Konstantin Braun (Kolbingen) den Verbandsvorsitz inne. Die Stellung des Verbandsvorsitzenden ist vergleichbar derjenigen eines Bürgermeisters in einer Gemeinde. Als Stellvertreter gewählt sind Bürgermeister Kurt Frick (Renquishausen) und Bürgermeister Hans-Peter Fritz (Buchheim). Auch Rudolf Fluck gehört ab April als Irndorfer Schultes dem Gremium neben jeweils zwei weiteren Mitgliedern aus den Gemeinderäten jeder Mitgliedsgemeinde an.

Im Verwaltungsrat, der die Verwaltung des Gemeindeverwaltungsverbands kontrolliert, gesellt sich Rudolf Fluck (Irndorf) ab April als Bürgermeister zu den Amtskollegen Roland Ströbele (Bärenthal), Hans-Peter Fritz (Buchheim), Stefan Bär (Fridingen a.D.), Konstantin Braun (Kolbingen), Jörg Kaltenbach (Mühlheim/Donau) und Kurt Frick (Renquishausen) hinzu.

Der bisherige Amtsinhaber Norbert Zerr, Jahrgang 1961 und damit kaum älter als Rudolf Fluck, wurde bereits nach einer Amtsperiode abgewählt. Durch Irndorf gehe ein Riss, hatte Rudolf Fluck im Verlauf seines kurzen Wahlkampfes erfahren. Er traue es sich zu, diesen Graben innerhalb der Bevölkerung zuzuschütten, hatte der Epfenhofener am Kandidatenvorstellungsabend aller vier Bewerber in der Eichfelsenhalle einen Hinweis verbal gekontert.

1972 wurde der Gemeindeverwaltungsverband Donau-Heuberg gegründet, in dem neben Irndorf die Gemeinden Bärenthal, Buchheim, Fridingen a.D., Kolbingen, Mühlheim a.d.D. und Renquishausen vereint sind. Dieser Verwaltungsverband nimmt für die selbständigen Mitgliedsgemeinden unter anderem die Aufgaben der Finanz- und Steuerverwaltung, die Bearbeitung der Löhne und Gehälter sowie den Betrieb des gemeinsamen Verkehrsamtes wahr. Zudem werden Aufgaben als Untere Verwaltungsbehörde erledigt. Hierunter fällt beispielsweise die Erteilung von Baugenehmigungen.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: