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Blumberg Punktlandung bei Straßenbauprojekten

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Foto: Foto: Schwarzwälder Bote

Mit einer Punktlandung rechnet das Bauamt in Blumberg, was die Straßenbauprojekte in diesem Jahr anlangt. Alle Projekte sollen noch vor dem Wintereinbruch fertiggestellt werden, sagt Stadtbaumeister Uwe Veit.

Blumberg (wur). Dabei dürfte das aktuell bedeutsamste Vorhaben die längste Zeit brauchen. An der neuen Wutachbrücke in Achdorf wird zwar erst seit Ende August gearbeitet, doch von der alten Brücke ist nichts mehr zu sehen. Von beiden Seiten her werden bereits die Widerlager gebaut. "Die Brücke war einfach sanierungsbedürftig. In der Stahlbetonkonstruktion war der Stahl stark korridiert", erklärt der Bauamtsleiter.

Der marode Zustand brachte für die Nutzer des Wutachübergangs zuletzt massive Einschränkungen mit sich. Die Traglast war vom Regierungspräsidium von 40 auf 18 Tonnen reduziert worden. Überfahren werden durfte die Brücke zuletzt nur in Schritttempo. Sobald die Wutachbrücke zur Verfügung steht, dürfen sie auch wieder 40-Tonner in normalem Tempo passieren. Ein Ende haben dann auch die Umleitungsstrecken. "Gezwungenermaßen ist derzeit mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen", fügt Veit bedauernd an.

Die Fertigstellung der ­neuen Wutachbrücke ist für Ende November terminiert. Ende Oktober soll das zweite offene Tiefbauprojekt der Stadt Blumberg abgeschlossen sein: Es handelt sich hier um eine geschlossene Kanalsanierung entlang der Landesstraße 185. Diese Maßnahme erfolge zwischen Riedöschingen und dem Abzweig Hondingen, erklärt Veit die örtlichen Gegebenheiten. Eingesetzt wird das Inlinerverfahren. Diese Form der Kanalsanierung kann ohne Graben erfolgen und gilt deshalb als weniger kostspielig als die klassische Form der Kanalsanierung. Die Instandsetzung des Hauptsammlers dürfte die Stadt rund 250 000 Euro kosten.

Von negativen Folgen aus der florierenden Baukonjunktur könne die Stadt nichts spüren: Bei vielen Auftragsvergaben in den vergangenen Monaten mussten Kommunen ihre bisherigen Kostenvoranschläge über Bord werfen, weil Firmen aus der Baubranche höhere Preise verlangten. "Bei uns sind die Vergabesummen nahezu identisch mit den Kostenberechnungen", stellt Veit fest.

Bereits abgeschlossen sind zwei Straßensanierungen in Blumberg und Kommingen. In der Kernstadt wurde auf rund 350 Meter Länge der Ottilienweg mit einem neuen Regenwasserkanal und einer neuen Asphaltierung versehen. Eine gleichgeartete Baumaßnahme, Kanal- und Straßenbau, verbesserte die Situation auf der Straße Hochgärten im Ortsteil.

Zu diesen Maßnahmen kamen in diesem Jahr noch diverse Reparaturarbeiten an Straßen und Wegen. Die ­Reihenfolge definiere sich einer Vorabbewertung, die innerhalb des Bauamts erfolgt. "Die einzelnen Straßen ­wurden anhand von Zustandsklassen bewertet. Diese Liste ist Grundlage für den Straßenbau", erklärt der Amtsleiter.

Und was die Pflanzenpflege im Straßenraum anbelangt, spricht Gemeinderat Hermann Zorbach von Lücken bei der Arbeit. Im Geländezwickel Westende "Im Zwickel" sei die Buschbepflanzung verkehrsgefährdend hoch. Wünschenswert sei eine Neugestaltung mit niederwüchsigen Pflanzen. Doch die Stadt handle schon seit Jahren nicht, so sein Vorwurf. Pflege und Schnitt von Bepflanzungen, werde vom Bauhof regelmäßig ausgeführt, hält Amtsleiter Veit dagegen.

In den letzten Zügen liegt die Baustelle auf der Bundesstraße 27. Die Fahrbahnmarkierungen sind gesetzt, die letzten Schutzplanken werden derzeit montiert. Eine Sprecherin des Regierungspräsidiums geht davon aus, dass die Strecke Mitte nächster Woche wieder für den Verkehr freigeben werden kann. Wegen Fahrbahnsanierungen ist die B 27 seit dem 27. Juli zwischen Behla und Blumberg gesperrt. Auf der Behlaer Höhe war der Abzweig nach Fürstenberg zunächst für zwei Wochen gesperrt, Riedböhringen war nur von Opferdingen erreichbar.

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