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Blumberg Premiere für Bouvier-Meisterschaft

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Die Bouviers Honey und Fantasia freuen sich mit Stefan Urban (links) und Franz Dörr, Vorsitzender des Vereins für Schäferhunde Blumberg-Epfenhofen, auf die kommenden Deutschen Bouviers Clubmeisterschaften am 24. September. Foto: Derksen Foto: Schwarzwälder-Bote

Der Verein für Schäferhunde Blumberg-Epfenhofen veranstaltet am 24. und 25. September erstmals die deutsche Bouviers Clubmeisterschaft 2016. Diese Prüfung wurde bislang nur in Norddeutschland durchgeführt.

Blumberg. Der Verein gehört mit zu den ältesten und aktivsten Vereinen in der Eichbergstadt und feierte 2009 das 60-jährige Vereinsbestehen. Seit Jahren werden auf dem Vereinsgelände an der Ottilienhöhe die Frühjahrs- und die Spätjahresprüfung nach der Internationalen Prüfungsordnung (IPO) durchgeführt. Nun kommt die deutsche Bouviers Clubmeisterschaft hinzu.

Franz Dörr, langjähriger Vorsitzender des Vereins für Schäferhunde Blumberg-Epfenhofen, und sein Team freuen sich: "Für uns ist das eine große Ehre und Herausforderung, hier eine deutsche Meisterschaft auszurichten", sagt er. Er und sein Team wollen alles tun, damit die Meisterschaft ein Erfolg wird.

Seit 40 Jahren ist Stefan Urban aus Küssaberg aktives Mitglied im Blumberger Verein, seit 20 Jahren hängt sein Herz an den Bouviers, diesen großen wuschelhaarigen flandrischen Treibhunden. Zusammen mit Vereinschef Franz Dörr holte er nun die Meisterschaft nach Blumberg. Auch für diese Ausscheidung, für die sich schon 15 Teams aus Norddeutschland und aus der Schweiz angemeldet haben, gelten die internationalen Regeln. Wichtig sind die Gehorsamsprüfungen: Der Hund muss seinem Menschen freudig und aufmerksam folgen, um ein guter Begleithund zu sein. Bei der Fährtenarbeit ist die feine Hundenase gefragt, denn die gelegten Spuren sind zwischen 30 Minuten und drei Stunden alt. In unterschiedlichen Kategorien können die Teams dann am Schutzdienst teilnehmen und auch hier ist die unabdingbare Zusammenarbeit zwischen Hundeführer und Hund gefragt.

Viel Arbeit ist angesagt, um einen Hund erfolgreich zur großen Prüfung zu bringen. Stefan Urban veranschlagt zwei bis zweieinhalb Jahre regelmäßiges Training dafür, aber nicht nur Üben ist wichtig. Mit viel Liebe, gegenseitiger Zuneigung, Vertrauen, Geduld und der notwendigen Konsequenz arbeiten die Teams zusammen, um erfolgreich zu sein. Franz Dörr und Stefan Urban sind sich einig, dass es nur auf dieser Schiene geht. Das erklärt auch, warum so viele unterschiedliche Mensch und Hund-Teams sich auf der Ottilienhöhe zu Trainingszeiten einfinden, dabei wollen längst nicht alle mit ihren Hunden an den großen Wettbewerben teilnehmen.

Überaus erfolgreich ist seit Jahren der Erziehungskurs für rassefremde Hunde. Nach dem Augsburger Modell arbeitet Übungsleiterin Jessica Lange mit Vierbeinern aller Größe und Rassen und bringt ihnen bei, sich wie ein gut erzogener Hund zu benehmen. Da ist natürlich wieder viel Üben auch außerhalb der Kursstunden angesagt und im Wechsel mit Kommando und sachlichen Befehlen bleibt für die Hundeschüler Zeit zum Spielen und Toben.

Der "Bouviers de Flandern" ist eine in Frankreich und Belgien gezüchtete Hunderasse. Die großen Tiere haben einen sehr ausgeglichenen ruhigen Charakter und sind gelassen und freundlich. Als Hütehunde für Schafe, Ziegen und auch Rinder sind sie im Einsatz und auch als Familienhund wollen sie beschäftigt sein. Ihr Temperament zeigt sich beim Spiel und bei Spaziergängen. Außerdem zählt diese Hunderasse zu denjenigen, die nicht haaren.

Ihre Redaktion vor Ort Blumberg

Cornelia Spitz

Fax: 07721 9187-60

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