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Blumberg Petition ist beim Bundestag eingestellt

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Die Familie Gilly in Hondingen würde gerne mit ihrem Mitglied Buba Jaiteh (rechts) Weihnachten feiern. Foto: Lutz Foto: Schwarzwälder Bote

Das Bemühen um den Verbleib des Asylbewerbers Buba Jaiteh aus Blumberg-Hondingen erfährt immer breitere Unterstützung.

Blumberg (blu). Die FDP-Kreistagsfraktion im Schwarzwald-Baar-Kreis hat sich auf ihrer Klausurtagung auch mit dem Thema Fachkräftemangel und insbesondere mit dem aktuellen Fall des Asylbewerbers Buba Jaiteh aus Blumberg befasst, der arbeitet und bereits Steuern und Sozialabgaben bezahlt und abgeschoben werden soll. Der Fall Buba Jaiteh, so die Liberalen, zeige mehr als deutlich, dass die aktuellen Regelungen nicht lebenswirklich seien und zu grotesken Situationen führten. Die FDP unterstützt die Bemühungen, Buba Jaiteh den Verbleib in Blumberg zu ermöglichen. Außerdem hat die FDP-Fraktion eine Anfrage gestellt, um einen ausführlichen Bericht über die Abschiebepraxis des Landkreises zu erhalten.

Im Bundestag ist mittlerweile die Petition, die Peter Gilly aus Hondingen für Buba Jaiteh gestellt hat, im System des Petitionsausschusses eingestellt und mit einer Nummer versehen. Das hat das Berliner Büro des Bundestagsabgeordneten Marcel Klinge (FDP) auf Anfrage mitgeteilt. Beim Petitionsausschuss selbst war gestern noch keine Information dazu zu erhalten.

Eine Information dieser Zeitung, wonach die bis 10. Dezember verlängerte Duldung für Buba Jaiteh erneut verlängert wurde und der Asylbewerber zumindest an Weihnachten noch hier sein kann, wurde beim Regierungspräsidium Karlsruhe noch nicht bestätigt. Zuständig sei das Bundesinnenministerium. Die Anfrage dort läuft. Pressesprecherin Irene Feilhauer wies aber darauf hin, dass die Verlängerung einer Duldung nicht bedeute, dass ein Asylbewerber zumindest so lange hier bleiben dürfe. Er könne auch vorher abgeschoben werden.

Beim Arbeitgeber Wieländer + Schill, beim SV Hondingen und bei der Familie von Peter Gilly hoffen alle, dass Buba bleiben kann.

Der SV Hondingen hat sogar extra T-Shirts drucken lassen mit dem Konterfei von Buba Jaiteh und der Aufschrift: "Er gehört zu uns". Manfred Bäurer, Geschäftsführer von Arbeitgeber Wieländer + Schill betont: "Wir wären Gott froh, wenn wir diesen hilfsbereiten und qualifizierten Mitarbeiter behalten könnten."

Buba Jaiteh ist im Mai 1998 in Gambia geboren. 2014 kam er nach Europa, 2017 nach Deutschland und beantragte Asyl, das wurde am 29. November 2017 abgelehnt. Dagegen erhob Buba Klage, die mit einem Beschluss des Verwaltungsgerichts Freiburg vom 3. Januar 2018 aufschiebende Wirkung erhielt, sprich, Buba Jaiteh durfte vorerst in Deutschland bleiben. Seit März wohnt er in Hondingen. Die ursprüngliche Duldung bis 10. November wurde um einen Monat bis 10. Dezember verlängert.

Ihre Redaktion vor Ort Blumberg

Cornelia Spitz

Fax: 07721 9187-60

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