Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Blumberg Lange Standzeiten durch S 21

Von
Kommt Stuttgart 21, müsste auf den Ringzugstrecken kräftig investiert werden, auch auf der von und nach Blumberg. Foto: SB-Archiv

Blumberg - Der Tiefbahnhof Stuttgart 21 und sein Fahrplangefüge würden starke Auswirkungen auf die Fahrpläne im Nah- und Fernverkehr im Land haben. Der Ringzuganschluss nach Blumberg würde demnach intensiviert, was jedoch erhebliche Investitionen voraussetzt.

Der Ringzugfahrplan, der sich in der Region nach Expertenmeinung in den vergangenen acht Jahren sehr gut bewährt hat, wird von den Planern zukünftig ziemlich stark modifiziert. So sollen statt der bislang zwei direkten Züge von Blumberg-Zollhaus nach Immendingen dann alle zwei Stunden Züge nach Blumberg fahren. Dafür aber müsste die Infrastruktur der einspurigen Strecke ab Hintschingen umgebaut werden.

Der Grund, die Züge nach Blumberg-Zollhaus verlassen nach der neuen Planung Immendingen stets zur geraden Stunde und 56 Minuten, während die Gegenzüge aus Blumberg stets zur ungeraden Stunde und vier Minuten eintreffen. Auf der aktuellen Strecke mit nur einem Gleis und der entsprechenden Weiche bei Hintschingen funktioniert der damit zwangsläufig entstehende Begegnungsverkehr jedenfalls nicht.

Lange Standzeiten in Blumberg

Zudem ergeben sich lange Standzeiten in Blumberg von 85 Minuten. Damit bestünde allerdings auch die Möglichkeit, über die Museumsbahnstrecke eine Verbindung nach Weizen und zurück zu schaffen, was in der bisherigen Planung allerdings noch nicht angedacht ist. Während der eine Zug in Blumberg steht, fährt laut neuer Planung statt dessen ein anderer etwa eine Stunde später nur bis Leipferdingen und wendet dort. Die bisherige Signaltechnik auf der Strecke lässt dies jedoch nicht zu.

Käme diese Planung in die Umsetzung, wären unweigerlich hohe Investitionen in die Infrastruktur der Strecke notwendig, die der Stadt Blumberg gehört.

Nach der bisherigen Regelung fahren lediglich zwei Züge täglich um 5.49 Uhr und 17.16 Uhr direkt ab Blumberg nach Immendingen und weiter nach Tuttlingen. Dazwischen fahren in kurzen Abständen Busse nach Leipferdingen, von wo der Ringzug fast durchgängig im 30 Minuten-Takt in Richtung Immendingen und Tuttlingen fährt. Dabei wird der Streckenast nach Blumberg-Zollhaus vornehmlich in der Museumsbahnsaison an den Fahrtagen der Sauschwänzlebahn genutzt. Ansonsten hat er für Pendler oder Schüler keine besondere Bedeutung.

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.