Die Verwaltung will für das Werner Gerber Sportzentrum in Blumberg weitere Mittel beantragen und sieht gute Chancen auf Erfolg.
Die Sanierung des Werner-Gerber-Stadions ist im städtischen Haushalt 2026 fest eingeplant. Die Finanzierung von rund zwei Millionen Euro ist dank zugestimmter Fördermittel von knapp einer Million Euro gesichert, und die Planungen sollen möglichst bald aufgenommen werden.
Das 1977 eröffnete Sportzentrum ist in die Jahre gekommen und bedarf einer dringenden Renovierung.
Darüber sind sich die betroffenen Vereine wie der TuS Blumberg oder der TSC Leichtathletik sowie die Verantwortlichen für den Schulsport längst einig. Für diese Generalsanierung wird die Stadtverwaltung nach dem einstimmigen Beschluss in der jüngsten Gemeinderatssitzung durch die Einreichung einer Projektskizze an dem ausgeschriebenen Interessenbekundungsverfahren des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Sportstätte” einen weiteren Zuschuss beantragen.
Markus Keller wittert eine Chance
Im Rahmen des Sondervermögens der Bundesregierung werden hier spezifische Gelder für den Erhalt und den Neubau von Sportstätten zur Verfügung gestellt. Bürgermeister Markus Keller sieht hier die Möglichkeit, durch die Sportstättenerneuerung inklusive des Funktionsgebäudes mit der Erhöhung auf insgesamt 2,4 Millionen Euro weitere Zuschüsse zu akquirieren.
„Wir haben hier den Vorteil, dass wir konkrete Vorstellungen nachweisen können und gehen damit auch keine weiteren Verpflichtungen ein“, rechnet er sich Chancen aus. „Wir müssen alle Möglichkeiten für zusätzliches Geld ausnutzen.“
Ob weitere Fördermittel genehmigt werden, ist aufgrund der sicherlich großen Nachfrage ungewiss, darüber ist man sich im Rat einig. Die Planungen und erste Ausschreibungen von Gewerken werden aber konsequent im Jahr 2026 angegangen. Geringe zeitliche Verschiebungen werden einkalkuliert. Das gleiche Prozedere wird auch für die Mehrzweckhalle im Ortsteil Riedöschingen beantragt, wo konkrete Sanierungsarbeiten bereits geplant sind.