Enttäuscht nach der Gütenbacher Wahlniederlage: Rudolf Fluck. Foto: Wolf Quelle: Unbekannt

Gütenbach/Blumberg - Er hat es nicht geschafft: Rudolf Fluck unterlag bei der Bürgermeisterwahl in Gütenbach seinem schärfsten Mitbewerber Rolf Breisacher

Gütenbach/Blumberg - Er hat es nicht geschafft: Rudolf Fluck unterlag am Sonntag bei der Bürgermeisterwahl in Gütenbach seinem schärfsten Mitbewerber Rolf Breisacher. Der Epfenhofener Ortsvorsteher lag im zweiten Wahlgang mit 36,55 Prozent deutlich hinter Rolf Breisacher (43,76 Prozent). Bernhard Fehrenbach erzielte 19,56 Prozent.

 

Er sei enttäuscht über das Ergebnis, so Rudolf Fluck in einer ersten Stellungnahme. An was seine Niederlage aufzuhängen sei, sei schwer zu sagen: Gütenbach war wohl nicht mutig genug, den kommunalen Weg mit einem nicht-Verwaltungsfachmann zu gehen. Er benötige nun einige Tage, alles sich setzen zu lassen. Letztlich sei er erleichtert, dass nach drei Monaten Wahlkampf eine Entscheidung gefallen sei. Nun werde er sich wieder mit ganzer Kraft Blumberg, dem CDU-Stadtverband und Epfenhofen widmen.

Rudolf Fluck verlor etliche Stimmen: Entschieden sich im ersten Wahlgang für ihn noch 313 Wähler (40,6 Prozent), waren es nun 284. Rolf Breisacher holte zu den 253 Stimmen aus dem ersten Wahlgang weitere 87 Stimmen, insgesamt also 340. Bernhard Fehrenbach ließ Federn: Er sackte von 178 auf 152 Stimmen ab. Im zweiten Wahlgang lag die Wahlbeteiligung mit 78,13 Prozent (777 von 977 Wahlberechtigten) sogar etwas höher als am 13. Dezember (77,51 Prozent).

Mit tollen Wahlkampfteam im Rücken gekämpft

Für Rudolf Fluck sei das Ergebnis enttäuschend, so CDU-Parteifreund und Stadtrat Markus Hochberger, der in Gütenbach mitfieberte. Er habe alles gegeben, habe fehlerlos mit einem tollen Wahlkampfteam im Rücken gekämpft. Eines sei nach der Wahl sicher: Epfenhofen behalte einen tollen Ortsvorsteher, der CDU-Stadtverband einen fähigen Fraktionsstellvertreter und Blumberg einen kompetenten Stadtrat.

Er wisse, wie sich Rudolf Fluck jetzt fühle, so Blumbergs Bürgermeister Markus Keller, der ebenfalls in den Schwarzwald gefahren war. Er kenne den bitteren Geschmack der Niederlage aus seiner eigenen Bewerbung in Überlingen. Für ihn sei klar: Das Wahlergebnis ist schlecht für Gütenbach, aber gut für Blumberg.

Von Stefan Limberger-Andris