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Blumberg Erstes "Oktoberfest to go" in Fützen

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Die Vorsitzende des Musikvereins Eintracht Fützen, Janine Gleichauf (vorne rechts), ist mit einem Team aus insgesamt zehn Küchenhelfern am Werk, um über 250 Portionen der Schlachtplatten-Spezialitäten zur Abholung bereitzustellen. Fotos: Hahn Foto: Schwarzwälder Bote

Schlachtfest-Gefühle am Küchentisch – der Musikverein Fützen hat das mit seinem ersten "Oktoberfest to go" am Sonntag möglich gemacht.

Blumberg-Fützen. Der Duft von leckeren Schlachtplatten-Spezialitäten wie Blut- und Leberwürsten, Sauerkraut und Bratwürsten lag in der Luft, die kühlen Temperaturen machten Lust auf diesen typischen Gaumenschmaus im Herbst, doch die Buchberghalle war fast leer: keine Gäste, keine Dekoration und auch keine zünftige Blasmusik. Während sich beim beliebten Fützener Oktoberfest sonst jedes Jahr am dritten Oktoberwochenende zahlreiche Besucher an den Tischreihen in der Mehrzweckhalle tummelten, diente die Halle in diesem Jahr lediglich als Abholort für die von der örtlichen Traditionsmetzgerei Gut frisch zubereiteten Speisen.

Da das Fützener Oktoberfest eine feste Größe im Kalender der Dorfgemeinschaft ist und sich der Musikverein auch in Corona-Zeiten ein paar Einnahmen für die Vereinskasse sichern wollte, haben sich die Mitglieder um ihre Vorsitzende Janine Gleichauf für die Variante des Oktoberfestes zum Mitnehmen entschieden. Ihr Angebot stieß auf regen Zuspruch: über 250 warme Essensportionen sowie zahlreiche Kuchen- und Tortenstücke gingen am Sonntagmittag über die Theke. Zehn Personen waren in der Küche seit 9 Uhr morgens am Werk, um die Speisen zuzubereiten, zu portionieren und in warmhaltende Thermo-Boxen zu verpacken, damit sie pünktlich für die mehr als 60 Abholpersonen bereit standen. Diese kamen von 11 bis 15 Uhr im Fünf-Minuten-Takt, um ihre bestellten Portionen abzuholen, ohne sich dabei in der Halle zu begegnen. Der nötige Mindestabstand zum Helferpersonal sowie das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung waren gemäß dem Hygienekonzept und der gültigen Corona-Verordnung dabei selbstverständlich. Das Veranstaltungsformat war so gewählt, dass das Oktoberfest trotz der aktuell wieder stark gestiegenen Zahl der Corona-Neuinfektionen sowie der gültigen Einschränkungen für Veranstaltungen nach Rücksprache mit Bürgermeister Markus Keller stattfinden konnte.

Auch wenn die Zahl der verkauften Essen geringer ausfiel als üblich, zeigte sich Janine Gleichauf mit der Resonanz zufrieden: "Wir sind im Abholzeitraum komplett ausgebucht gewesen, das freut uns sehr." Sie lobte zudem die Disziplin der Besucher sowie des Personals im Hinblick auf die Einhaltung der Hygiene-Vorgaben.

Die "Schlachtplatte to go" des Musikvereins Eintracht Fützen war die zweite derartige Aktion im Raum Blumberg. Für das am 12. September abgesagte Straßenfest hatten bereits drei Vereine mit Aktionen "to go" ihre Kasse aufgebessert. In Randen verkaufte die Guggenmusik Gaszug Randen gegrillte Hähnchen mit Pommes sowie Holzofenbrot. Die Landfrauen Randen hatten Torten und Kuchen im Angebot. Der Dreschschuppen Randen wurde zum "Drive-in". Im benachbarten Nordhalden bot der Ski-Club Schweinshaxen mit frischem Kartoffelsalat oder Brot an.

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