Das war’s: Narrenvater Stefan Schmid hält die alte Fasnet am Genick gepackt. Foto: Schüle Foto: Schwarzwälder-Bote

Fützen beerdigt mit dem Narrenbaumfällen verrückte Zeit

Von Erich Schüle

Fützen. Pünktlich um 13.33 Uhr wurde am Dienstagnachmittag fachkundig Hand, oder besser gesagt Axt und Säge, an den über 20 Meter hohen Narrenbaum in Fützen gelegt. Schon bald neigte sich nicht nur das Ende des Baums, sondern auch das Ende der närrischen Tage in Fützen.

Wie jedes Jahr wird der Baum mit Stumpf und Stil verlost und hier hatte Andreas Werner ein glückliches Händchen, indem die neutrale Glücksfee gleich alle drei Gewinnlose für ihn zog und er somit der Baum vom Stumpf und Stamm bis zur Krone sein Eigen wurde. Nach der Baumfällaktion riefen die Narren noch einmal ein kräftiges "Eggäsli Narro", der Gewinner sponserte die obligatorisch fällige Bier- und Schnapsrunde und dann ging es ab in die Buchberghalle, wo breites "Kind und Kegel" auf die Abfütterung des Narrensamens bei noch einmal trefflicher Unterhaltung wartete.

Der vom Sturz schmählich ramponierte Butzli wurde schließlich unter Heulen und Wehklagen um 19.11 Uhr "beerdigt". Doch am kommenden "Alten Fasnetsunntig" wird um 19.11 Uhr die Fasnacht auf dem "Bielwasen" noch einmal hell aufleuchten, wenn beim hoch lodernden Fasnetfunken die Fasnet endgültig als erledigt abgehakt wird.

Doch heute schon zeigten sich Zunftmeister Peter Gut, wie auch Narrenvater Stefan Schmid einhellig hoch zufrieden über die erfolgreich verlaufenen Veranstaltungen, die alle ohne jede Panne und ohne Streitigkeiten und somit ohne Polizeieinsatz abliefen.