Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Blumberg Breitbandausbau als Standortfaktor bis jetzt verkannt

Von

Blumberg (ff). Breitbandversorgung und LTE – für Blumberg als Flächengemeinde mit seinen acht Ortsteilen ist der Ausbau ein zentraler Standortfaktor.

Denn die flächendeckende Versorgung des ländlichen Raumes mit einem Breitbandzugang ist für eine Standortsicherung und weitere Entwicklung der Ortsteile entscheidend, konstatierte der CDU-Stadtverband bereits im Jahr 2008 im Vorfeld der anstehenden Haushaltsberatungen und Mitteleinstellungen.

Der Landtagsabgeordnete Guido Wolf (CDU), der sich zwischenzeitlich für einen Antrag zur besseren DSL-Versorgung in Stuttgart stark gemacht hatte, konnte schließlich einen Förderbetrag von über 678 000 Euro locker machen.

Während in Riedöschingen die DSL-Zukunft schon begonnen hat, müssen die Ortsteile Epfenhofen, Randen und das Achdorfer Tal auf kabelgebundenes Breitband warten. 1,1 Millionen Euro wurden in Blumberg inzwischen in den Ausbau investiert, wobei Landesfördergelder in Höhe von 800 000 Euro die infrastrukturellen Maßnahmen ermöglicht haben. 300 000 Euro hat die Stadt selbst aufgebracht.

2012 konnte letztlich mit LTE (Long Term Evolution) im Achdorfer Tal auch dort der Anschluss ans Internet eingerichtet werden.

Der Blumberger CDU-Fraktionssprecher Dieter Selig ist dennoch alles andere als glücklich über den derzeitigen Ausbaustand. Vor allem, weil die Kernstadt nicht mit dem schnellen Internet (50 Mbit/s) versorgt werden könne. Das erschwere vor allem die Neuansiedlung von Gewerbetreibenden, wie Selig in einem Schreiben an die Bundeskanzlerin nun zum Ausdruck bringt. Auch Bauplätze seien somit schwerer zu vermarkten. Selig zieht dabei den Vergleich zum Bundesland Bayer, das mit 1,5 Milliarden Euro das zehnfache der Förderung von Baden-Württemberg (11,7 millionen Euro) aufbringt. Eindringlich mahnt der Blumberger CDU-Chef an, die "Nichtförderung" nochmals zu überdenken.

Ihre Redaktion vor Ort Blumberg

Cornelia Spitz

Fax: 07721 9187-60

Flirts & Singles

 
 

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.