Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Blumberg 24-Jähriger beim Schmuggeln geschnappt

Von
Zöllner des Hauptzollamts Singen haben auf der B 27 auf Höhe Blumberg den Schmuggel einer größeren Menge Elektroteile für Heißlufttechnik im Wert von über 270.000 Euro aufgedeckt. Den Beamten ging nachts im Zuge einer Kontrolle der Fahrer eines Kleintransporters mit Anhänger ins Netz. (Symbolfoto) Foto: dpa-Zentralbild

Blumberg - Zöllner des Hauptzollamts Singen haben auf der B 27 auf Höhe Blumberg den Schmuggel einer größeren Menge Elektroteile für Heißlufttechnik (Heizelemente, Schalter, Elektromotoren) im Wert von über 270.000 Euro aufgedeckt. Des nachts ging den Beamten im Zuge einer Kontrolle der Fahrer eines Kleintransporters mit Anhänger ins Netz.

Wie sich herausstellte, hat der 24-Jährige im Auftrag einer Firma aus dem Regierungsbezirk Freiburg nach Angaben des Hauptzollamtes Singen die Fahrzeugladung Elektroteile von einer Schweizer Firma abgeholt. Gegenüber den Beamten gab der Fahrer zunächst auf Befragen an, er habe die Verzollung der Waren am Grenzübergang in Bietingen durch eine Spedition vornehmen lassen. Durch einen Telefonanruf konnte schnell festgestellt werden, dass diese Behauptung nicht zutreffend war, so die Polizei. Zumal der Grenzübergang bereits über einer Stunde nicht mehr für gewerbliche Abfertigungen geöffnet gewesen war.

Daraufhin räumte der junge Mann ein, er habe von der deutschen Firma die Anweisung erhalten, am Grenzübergang zu übernachten und die Verzollung gleich am nächsten Morgen vorzunehmen. Da ihm der Transporter jedoch nicht für eine Übernachtung geeignet erschien, habe er sich entschieden, zum Schlafen in seine deutsche Wohnung zu fahren, so der 24-Jährige. Die Verzollung der Elektroteile wollte er dann gleich morgens vornehmen, indem er zum nächsten Grenzübergang zurück gefahren wäre, gab der Mann an.

Gegen den Fahrer wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Einfuhrschmuggels eingeleitet. Die fälligen Einfuhrabgaben (Zoll und Einfuhrumsatzsteuer) für die Elektroteile belaufen sich auf insgesamt 60 000 Euro. Auf den 24-Jährigen kommt zusätzlich noch eine nicht unerhebliche Geldstrafe zu.

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.