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Blog Freuen wir uns doch, wenn die Sonne scheint

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"Schönes Wetter heute, nicht wahr?". Manchmal frage ich mich, wie oft ich diesen Satz am Tag höre oder selber sage. Gerne auch in Abwandlungen, wenn das Wetter mal nicht so schön ist. Wenn einem nichts einfällt, um ein Gespräch zu beginnen, dann greifen wir fast automatisch auf das nächstbeste Thema zurück - und das ist eben meistens das Wetter.

Dabei ist das bei Weitem kein schlechtes Thema. In den Zeiten von Klimawandel und Unwetterkatastrophen bietet das Wetter quasi unerschöpflichen Diskussionsstoff. Gerade hatten wir ein Unwetter mit tennisballgroßen Hagelkörnern in Süddeutschland, davor Überschwemmungen in ganz Europa nach dem ungewöhnlich langen und kalten Winter, Hitzewellen und Trockenheit in den USA und China, gewaltige Monsunregen in Indien und Pakistan, und so weiter. Man könnte auf die Idee kommen, der Planet wolle sich an uns für unsere Umweltsünden rächen.

Aber auch, wenn wir viel darüber reden, groß ändern können wir am Wetter natürlich nichts. Versteht mich nicht falsch, natürlich ist es sinnvoll, weniger CO² auszustoßen, Recycling zu betreiben und bewusster und nachhaltiger zu leben. Allerdings sind das Techniken, um das Überleben der Menschheit zu sichern, nicht das Überleben der Erde. Der ist unser Eingreifen in die Natur in erster Linie ziemlich egal, hat sie doch schon weit Schlimmeres überstanden.

Extremes Wetter gab es auf der Erde nämlich schon immer, und noch weit heftiger als das, was wir heutzutage "ertragen" müssen. Bevor sich der erste Mensch über das Wetter beschweren konnte, gab es bereits mehrere Eiszeiten, jahrelang andauernde, sintflutartige Regenfälle, Meteoreinschläge und gewaltige Vulkanausbrüche. Aus diesem Blickwinkel wirkt unser momentanes Wetter mit all seinen Kapriolen geradezu unnatürlich gemäßigt. Freuen wir uns doch lieber, wenn einfach nur die Sonne scheint!

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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