Das Polizeipräsidium Konstanz hat sich am europaweiten Speed-Marathon beteiligt. Die Zahl der Geschwindigkeitsverstöße ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken.
Das Polizeipräsidium Konstanz hat am Mittwoch im Rahmen der europaweiten Geschwindigkeitskontrollwochen wieder am sogenannten Speed-Marathon teilgenommen. An insgesamt 33 Kontrollstellen in den Landkreisen Konstanz, Tuttlingen, Rottweil und dem Schwarzwald-Baar-Kreis überprüften zahlreiche Polizistinnen und Polizisten rund 23.180 Fahrzeuge, wie die Polizei mitteilte.
Dabei waren 595 Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer zu schnell unterwegs. Die Beamten verwarnten 337 von ihnen und leiteten gegen 258 ein Bußgeldverfahren ein.
Die Polizei zieht eine positive Bilanz: Im Vergleich zum Vorjahr wurden 22 Prozent mehr Fahrzeuge kontrolliert, während 39 Prozent weniger Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer zu schnell unterwegs waren.
Auch bei den erheblichen Geschwindigkeitsverstößen war ein deutlicher Rückgang festzustellen. Während im vergangenen Jahr noch 30 „Raser“ ein Fahrverbot erwartete, muss in diesem Jahr nur 13 Personen ihr Fahrzeug eine Zeit lang stehen lassen.
Nicht nur Verstöße bei Geschwindigkeit
Im Rahmen einer ganzheitlichen Kontrolle hatte die Polizei jedoch nicht nur Schnellfahrer im Blick. So waren drei Personen während der Fahrt verbotswidrig mit ihrem Handy beschäftigt, und fünf waren ohne Sicherheitsgurt unterwegs.
Um die Teilnahme am Straßenverkehr für alle sicherer zu machen, werde die Polizei insbesondere während der europaweiten Speedweek, aber auch bei anderen Kontrollaktionen weiterhin auf die Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit achten.
Überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit bleibe nach wie vor die Hauptursache für tödliche Verkehrsunfälle, teilt die Polizei mit.