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Blaulicht vom 9. August Flammen fegen bis in den Dachstuhl

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Mehrere Wohnräume und der Dachstuhl des Gebäudes wurden bei einem Brand gestern Nachmittag in Mitleidenschaft gezogen. Von dem Holzschopf, in dem das Feuer ausgebrochen war, sind zwei verkohlte Pfeiler übrig geblieben. Foto: Bäckermann

VS-Pfaffenweiler: Erheblicher Schaden ist am Dienstagnachmittag bei einem Brand an einem Wohnhaus in der Steinbühlstraße in Pfaffenweiler entstanden. Ein Holzschopf im Garten war gegen 14 Uhr in Brand geraten. Durch starke Windböen schlugen die Flammen hoch und griffen auf das Wohnhaus über.

Ein Mitarbeiter der Technischen Dienste entdeckte das Feuer und alarmierte die Feuerwehr. Die rückte mit 50 Rettungskräften und 14 Fahrzeugen aus, darunter Mitglieder der Ortswehren Pfaffenweiler, Herzogenweiler, Tannheim und Villingen sowie Helfer des Deutschen Roten Kreuzes und der Polizei. Als die Löschkräfte eintrafen, brannte der Holzschopf schon lichterloh, wie Kreisbrandmeister Manfred Bau berichtet, der zu größeren Brandeinsätzen zusätzlich zu den städtischen Abteilungen ausrückt. Der Schaden wäre wohl deutlich geringer ausgefallen, vermutet Bau, "doch durch die tückischen Windböen fegten die Flammen bis in den Dachstuhl hoch". Dort hielten sie sich hartnäckig. Eine gute Stunde später stiegen noch Rauchschwaden aus dem Dach auf.

Die Feuerwehr musste rund ein Drittel der Ziegel abtragen. Unter Einsatz der Drehleiter und vom Boden aus gelang es schließlich, den Brand zu löschen. Wasser wurde abgesaugt, das Gebäude gelüftet. Ein Friseursalon, der sich im vorderen Teil des Hauses befindet, wurde laut Polizei und Feuerwehr kaum in Mitleidenschaft gezogen. Zwei Bewohner hatten sich zunächst im Haus befunden, das Gebäude aber unverletzt verlassen können.

Der Brandschaden am Wohnhaus ist beträchtlich, Feuerwehrkommandant Markus Heinzelmann schätzt die Höhe auf rund 80.000 Euro.

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