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Blaulicht vom 27. Februar Rumänische Bettler täuschen Notlage vor

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Nicht nur an Haustüren, sondern auch in Fußgängerzonen versuchen falsche Bettler Geld zu ergaunern. Foto: dpa

Königsfeld: Unter dem Vorwand, Geld für in Rumänien durch ein Hochwasser in Not geratene Menschen zu sammeln, haben zwei Männer am Mittwochnachmittag in Königsfeld (Schwarzwald-Baar-Kreis) in mehreren Haushalten Geld erbettelt.

In einem Fall klingelten die 32 und 38 Jahre alten Männer an einer Haustür und zeigten einen Zettel vor, auf dem sie auf ihre vermeintliche Notlage hinwiesen. Der Hauseigentümer handelte geistesgegenwärtig, verwies beide seines Grundstücks und verständigte die Polizei.

Eine Streife konnte die beiden bereits polizeilich in Erscheinung getretenen Männer kurze Zeit später in der Nachbarschaft feststellen und samt Fahrzeug kontrollieren. Wie sich herausstellte, war die Notlage - wie von den beiden Männern auf ihrer sogenannten "Bettelkarte" beschrieben - frei erfunden.

Die Polizei weist darauf hin: Mit gleicher oder ähnlicher Masche halten sich zumeist Personen mit bulgarischer und rumänischer Herkunft und in wechselnder Besetzung vorzugsweise in Fußgängerzonen und an belebten Eingängen von Geschäften auf oder sammeln auch an Haustüren in Wohngebieten. Als Gründe für die Sammlungen werden hierbei - meist schriftlich auf einem vorgezeigten Zettel - Pflegeeinrichtungen für Taubstumme und behinderte Kinder oder sonstige Notlagen vorgeschoben.

Dabei haben all diese Vorwände eines gemeinsam, so die Polizei: Sie dienen mit den unterschiedlichsten Methoden und Tricks nichts anderem, als ihr Gegenüber zu erweichen und unrechtmäßig an Bargeld zu kommen.

Die Polizei warnt davor, bei gleichgelagerten Vorkommnissen persönliche Daten in etwaige Sammellisten einzutragen oder tatsächlich Geldbeträge zu übergeben. Berechtigt sammelnde Organisationen/Personen/Vereine etc. könnten sich entsprechend legitimieren und vermitteln bereits im äußeren Erscheinungsbild die entsprechende Seriosität. Im Zweifel verständigen Sie die Polizei - im Eilfall auch über 110.  

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