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Blaulicht vom 22. September Mann wehrt sich gegen Feuerwehreinsatz

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In der Nacht auf Dienstag ist die Feuerwehr zu einem Brandalarm in der Karlstraße in Ammerbuch (Kreis Tübingen) ausgerückt. Ein betrunkener Bewohner hatte sein Essen auf dem Herd vergessen. (Symbolfoto) Foto: Eich

Ammerbuch: In der Nacht auf Dienstag ist die Feuerwehr zu einem Brandalarm in der Karlstraße in Ammerbuch (Kreis Tübingen) ausgerückt. Ein betrunkener Bewohner hatte sein Essen auf dem Herd vergessen.

Aufmerksame Nachbarn hatten aus einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus den Alarm des Rauchmelders wahrgenommen. Weil dann auch noch Rauch aus der Wohnung drang und Licht brannte, aber niemand öffnete, verständigten sie Polizei und Feuerwehr. Polizeibeamte begannen sofort mit der Evakuierung der elf weiteren Hausbewohner.

Nachdem der Wohnungsinhaber der betroffenen Wohnung auf keinerlei Klopfen und Klingeln reagierte, musste seine Wohnung zwangsweise geöffnet werden. Dort fanden sie den sichtlich angetrunkene 64- jährigen Wohnungsinhaber und brachten ihn aus der Wohnung.

Die Feuerwehr Ammerbuch, die mit mehreren Löschfahrzeugen und 56 Einsatzkräften rasch vor Ort war, konnte dann aber schnell Entwarnung geben. Der Wohnungsinhaber hatte sich Essen zubereitet, war dann aber eingeschlafen und hatte den Topf auf dem eingeschalteten Herd vergessen. Der qualmende Topf wurde beseitigt und die Wohnung durchlüftet.

Der 64-jährige Bewohner war offensichtlich mit den Maßnahmen nicht einverstanden und versuchte immer wieder in die noch verrauchte Wohnung zu gelangen. Er war derart uneinsichtig, beleidigte die Polizeibeamte nicht nur aufs Übelste, sondern griff sie sogar an. Er musste festgenommen werden. Der Mann wurde im Anschluss, als er sich auf der Dienststelle wieder beruhigt hatte, vom Rettungsdienst mit Verdacht einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht, wo er zur Beobachtung stationär aufgenommen wurde.

Die übrigen Hausbewohner konnten nach Einsatzende der Feuerwehr wieder in ihre Wohnungen zurück. Ein Sachschaden entstand nicht. Gegen den 64-Jährigen wird nun ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung eingeleitet.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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