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Blaulicht vom 2. Dezember Tuttlingen: 17-Jähriger wird geschlagen und ausgeraubt

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Tuttlingen: Mittels Faustschlägen und Schlägen in das Gesicht hat ein 15-Jähriger am Mittwochabend aus einer Gruppe heraus einen 17-Jährigen niedergeschlagen und ihm anschließend sein Handy geraubt.

Der Ältere hatte zwischen 18 und 19 Uhr mit einem Gleichaltrigen Flyer an Geschäfte in der Innenstadt verteilt. Auf ihrem Rückweg in Richtung Bahnhof wurden die beiden in der Fußgängerzone (Bahnhof-/Rathausstraße) von einer ihnen fremden Personengruppe angesprochen. Unvermittelt wurde der 17-Jährige von einer Person aus dieser Gruppe geschupst beziehungsweise von einer weiteren Person aus der Gruppe von hinten getreten.

Nur wenige Meter weiter wurden die Personen aus der Gruppe noch handgreiflicher. So hielten zwei Personen den Begleiter des 17-Jährigen fest. Das spätere Opfer drängten die restlichen Mitglieder der etwa achtköpfigen Gruppe zeitgleich in eine Nebengasse. Dort versetzte ein zunächst unbekannter Haupttäter dem jugendlichen Opfer einen Kopfstoß gegen die Stirn und schlug mit Fäusten auf ihn ein. Das Opfer erhielt mehrere Schläge in das Gesicht, ging aber nicht vollends zu Boden. Weitere Personen aus der Gruppe hielten den 17-Jährigen die gesamte Zeit über fest.

Während dieser Schläge forderte der zum Tatzeitpunkt noch unbekannte Täter sein Opfer zur Herausgabe seines Mobiltelefons auf. Als der 17-Jährige der Aufforderung nicht nachkam, drohte der Täter mit weiteren Schlägen und riss seinem Opfer das Handy schließlich mit Gewalt aus der Hand. Als die Gruppe dann das Handy hatte, flüchteten alle Personen. Das 17-jährige Opfer wurde durch den Überfall leicht verletzt.

Nach Bekanntwerden des Überfalls leiteten Kriminalpolizei und Polizeirevier umfangreiche Fahndungsmaßnahmen in der Innenstadt ein. Mit der von dem Opfer erhaltenen Personenbeschreibung sowie durch weitere Ermittlungen ergab sich bereits wenige Stunden später ein Tatverdacht bezüglich des gewalttätigen Haupttäters der Gruppe. Der Verdächtige war in der Vergangenheit bereits durch ähnlich gelagerte Gewaltdelikte aufgefallen. Erkenntnisse aus diesen Straftaten erhärteten die Spur der Ermittler.

Ermittlungen der Kriminalpolizei führten schließlich zu dem 15-jährigen Jugendlichen, der zunächst alle Vorwürfe abstritt. Bei einer Durchsuchung konnte jedoch das geraubte Handy seines Opfers aufgefunden werden. Darüber hinaus wurde der 15-Jährige von den Opfern zweifelsfrei identifiziert. Er wurde noch an dem Abend vorläufig festgenommen.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Rottweil wurde vom Amtsgericht Rottweil Haftbefehl wegen  gemeinschaftlichen Raubes erlassen. Der Beschuldigte befindet sich seit Donnerstag in Untersuchungshaft.

Inwieweit der 15-Jährige für weitere, gleichgelagerte Raubdelikte als Täter in Frage kommt, ermitteln derzeit Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft Rottweil. Der 15-Jährige selbst hat mittlerweile die Beteiligung an zwei weiteren Raubdelikten eingeräumt. 

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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