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Blaulicht vom 12. Februar Bad Dürrheim: 13-Jähriger täuscht Messerangriff vor

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Bad Dürrheim: Weil sich ein 13-Jähriger am Montag wegen seines übermäßigen Alkoholgenusses verletzte und Angst vor Repressalien hatte, tischte er den Eltern und der Polizei ein Märchen auf.
Der 13-Jährige kam mit seiner Mutter gegen 19.30 Uhr zur Wache und gab an, dass ein Unbekannter ihn angegangen und mit einem Messer verletzt habe. Die Beamten wurden stutzig und ließen den Jungen erst mal in ein Atemalkoholtestgerät blasen. Der Wert: knapp 1,3 Promille.

Bei weiteren Nachfragen brach das selbst gebastelte Kartenhaus des 13-Jährigen zusammen: Er räumte ein, gelogen zu haben. Er hatte zu viel Alkohol getrunken und sich an der Hand verletzt. Wie und wo, war nicht zu klären. Ebenso wenig, woher er den Alkohol hatte.

Aus Angst vor elterlicher Strafe musste der große Unbekannte mit dem Messer herhalten. Eine schlechte Idee mit behördlichem Nachspiel: Das Vortäuschen einer Straftat ist kein Bagatelldelikt, sondern kann mit einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe belangt werden, heißt es im Polizeibericht.

So weit wird es bei dem 13-Jährigen jedoch nicht kommen: Da er noch nicht strafmündig ist, wird er wohl mit einem sprichwörtlich gesehenen blauen Auge davon kommen.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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