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Blaulicht vom 11. September Am Telefon Betrügern aufgesessen

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Findige Telefonbetrüger haben beinahe eine Firma aus Rangendingen um 9999 Euro erleichtert. Foto: dpa/Symbolbild

Rangendingen: Eine Frau aus Rangendingen (Zollernalbkreis) ist am Dienstag findigen Telefonbetrügern auf den Leim gegangen.

Die Beschäftigte eines Rangendinger Gewerbebetriebs erhielt einen vermeintlichen Anruf ihrer Hausbank. Die angebliche Bankangestellte, eine gewisse "Frau Müller", gab vor, telefonisch Sicherheitsüberprüfungen zum Onlinebanking im Zusammenhang mit dem neuen SEPA-Lastschriftverkehr durchführen zu müssen.

Die gutgläubige Geschädigte führte nun das aus, was ihr die Betrügerin auftrug. Am Ende des Gesprächs nannte die Rangendingerin zudem leichtfertig eine aktuell generierte Transaktionsnummer für das Onlinekonto.

Kurz nach dem Telefonat stellte die Frau dann fest, dass von dem Geschäftskonto der Rangendinger Firma 9999 Euro auf ein Konto in Madrid angewiesen worden waren. Durch eine sofortige Absprache mit der Hausbank konnte die Überweisung allerdings noch rechtzeitig rückgängig gemacht werden, so dass kein finanzieller Schaden entstand.

Die Polizei warnt, dass Neuerungen im Zahlungsverkehr auch Betrüger auf den Plan rufen. Grundsätzlich werde jedoch keine Bank oder sonstiges Geldinstitut auf seine Kunden zukommen und die Durchgabe von TAN oder PIN beziehungsweise sonstiger persönlicher Geheimzahlen fordern. In einem solchen Fall seien Betrüger am Werk, die an das Geld gutgläubiger Personen kommen wollen.

Die Straftat wurde bei der Polizei in Hechingen angezeigt. Die Ermittlungen dauern an.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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