Der Rentner konnte selbst die Feuerwehr alarmieren. Symbolbild. Foto: Marc Eich

Verletzter 74-Jähriger wird aus Gebäude gerettet und weitere Polizeimeldungen aus der Region.

Neuenbürg: Böse Folgen hatte am Dienstagabend das unsachgemäße Trocknen einer Hose für einen 74-jährigen Rentner in Neuenbürg (Enzkreis).

Der Mann hatte das Kleidungsstück auf den Ölofen im Wohnzimmer seiner Erdgeschosswohnung in der Ilgenstraße gelegt und war danach auf der Couch eingeschlafen. Als er durch einen Rauchmelder wach wurde, brannte die Hose bereits.

Dem 74-Jährigen gelang es, das Feuer mit einem Teppich zu löschen, bevor es auf das Mobiliar übergreifen konnte. Anschließend konnte er noch selbst die Feuerwehr alarmieren. Durch das Einatmen von Rauchgas und einen Sturz war er inzwischen aber gesundheitlich so beeinträchtigt, dass er das zweistöckige Haus nicht mehr selbständig verlassen konnte. Er wurde durch eine Polizeistreife aus dem Gebäude geholt.

Der Mann, der allein im Haus wohnt, musste wegen einer Rauchgasvergiftung stationär in einem Krankenhaus aufgenommen werden. Lebensgefahr besteht nicht. Es entstand geringer Sachschaden. Die Feuerwehr Neuenbürg musste nur noch Lüftungsmaßnahmen durchführen. Sie war mit vier Fahrzeugen und 20 Mann, das DRK mit fünf Ersthelfern und einem Rettungswagen am Einsatzort.

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