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Blaulicht vom 11. Dezember Schülerin täuscht Notlage vor

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Eine Schülerin hat in Calw den Brandmelder ausgelöst, weil sie ihn mit Deo besprüht hatte - laut Polizei vermutlich vorsätzlich. (Symbolfoto) Foto: dpa

Calw: Bereits zum zweiten Mal hat am Montagnachmittag eine Deo-Sprühaktion die Brandmeldeanlage in der Walter-Lindner-Sporthalle in Calw ausgelöst.

Im aktuellen Fall hat ein zwölfjähriges Mädchen laut Polizei vermutlich vorsätzlich die Notlage durch das Vernebeln des Brandmelders mit Deo vorgetäuscht. Wieder einmal rückten mehrere Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei aus, um im schlimmsten Fall Menschenleben retten zu müssen.

Noch lebhaft in Erinnerung sind größere Brände in der Region, wie im November dieses Jahres in Hirsau oder im Jahr 2009 in der Erlacher Höhe, bei denen mehrere Menschen ihr Leben in den Flammen verloren.

Da die große Kreisstadt Calw über keine Berufsfeuerwehr verfügt, werden die freiwilligen Kräfte größtenteils an ihrem Arbeitsplatz informiert und eilen zum Einsatz. Auf der Anfahrt werden Sonder-und Wegerechte gebraucht, um möglichst schnell am Ort des Geschehens einzutreffen. Dabei kann es zu Gefahren für die Hilfeleistenden sowie für andere Verkehrsteilnehmer kommen.

Im aktuellen Fall in Calw, bei dem allein von der Feuerwehr 17 Helfer mit vier Fahrzeugen vor Ort waren, wurde deren größtenteils freiwillige Einsatzbereitschaft schamlos ausgenutzt. Und wofür? Für vermeintlichen Ruhm in der Klasse oder bei den Freunden? Diese Frage kann lediglich das zwölfjährige Mädchen beantworten, das nach dem Einsatz von verständnislosen Polizisten den Eltern übergeben wurde.

Falls dem jungen Mädchen vorsätzliches Handeln nachgewiesen werden kann, besteht die Möglichkeit sie für die entstandenen Kosten haftbar zu machen. An dieser Stelle sind auch die Eltern gefragt, so die Polizei. Sie sollten ihre Kinder über die Gefahren und die möglichen Kosten aufklären, die ein solches Verhalten mit sich bringen kann. 

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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