Die Bundespolizei ist für die Sicherheit in deutschen Zügen verantwortlich. (Symbolfoto) Foto: dpa

Einsatz der Bundespolizei im Fernzug und weitere Polizeimeldungen aus der Region.

Freiburg - Ein 18-Jähriger nutze den Sekundenschlaf eines Reisenden im Fernzug aus, um zwei hochwertige Smartphone des Mannes zu entwenden - er hat die Rechnung jedoch ohne die Bundespolizei gemacht.

Der Reisende war am Donnerstagnachmittag nach der Abfahrt des Zuges in Basel nur kurz eingenickt, als ein 18-Jähriger, der in unmittelbarer Nähe des Mannes saß, die beiden auf dem Tisch liegenden hochwertigen Smartphones entwendete. Danach entfernte er sich in einen anderen Zugteil. 

Als der Mann wieder erwachte und das Fehlen der Smartphones bemerkte, wandte er sich an eine Streife der Bundespolizei, die im Zug mitfuhr. Kurz vor der Einfahrt des Zuges im Hauptbahnhof Freiburg im Breisgau, konnten die Bundespolizisten den Dieb in einer verschlossenen Zugtoilette ausfindig machen. Als er durch die Polizisten angesprochen wurde, übergab er die Smartphones und räumte die Tat ein. 

Da er auch keinen Fahrschein hatte, wurde gegen den Mann ein Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls und Erschleichen von Leistungen durch die Bundespolizei eingeleitet. Dem Reisenden konnten noch vor Ort die Smartphones wieder ausgehändigt werden. Die Bundespolizei rät daher einmal mehr: "Lassen Sie Ihr Gepäck nie unbeaufsichtigt und verwahren Sie Ihre Wertgegenstände dort, wo Langfinger keine Chance haben!"

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: