Eine Fledermaus hat in einem Tuttlinger Baumarkt Einbruchsalarm ausgelöst. Foto: dpa

Nachtaktives Tier löst Einbruchsalarm aus und weitere Polizeimeldungen aus der Region.

Tuttlingen: Zu einem vermeintlichen Einbruchsalarm in einem Tuttlinger Baumarkt sind mehrere Streifen des Polizeireviers Tuttlingen am frühen Mittwochmorgen ausgerückt.

Nachdem äußerlich nichts Verdächtiges festgestellt werden konnte, durchsuchte die Polizei zusammen mit einem Schlüsselträger zielgerichtet das Gebäude. Als der alarmrelevante Bereich genauer in Augenschein genommen wurde, machten die Beamten Bekanntschaft mit einer aufgescheuchten Fledermaus, die wohl für die Alarmauslösung verantwortlich war.

Das nachtaktive Tier konnte aus dem Baumarkt entfernt werden. Wie es in das Gebäude gekommen war, konnte indes nicht geklärt werden. 

Tuttlingen: Ladendieb wird aggressiv

Tuttlingen: Der Filialleiter eines Tuttlinger Lebensmittelmarktes hat am Dienstagnachmittag einen Mann dabei beobachtet, wie er eine Flasche Jägermeister in einer mitgeführten Umhängetasche verschwinden ließ. 

Als der überführte Ladendieb zur Feststellung seiner Personalien in ein Büro gebeten wurde, verhielt er sich plötzlich aggressiv und ging auf das Personal des Lebensmittelmarktes los.

Der Ladendieb konnte dennoch bis zum Eintreffen der verständigten Polizei festgehalten werden. Im Zuge der durchgeführten Ermittlungen konnte bei dem 49 Jährigen noch weiteres Diebesgut sichergestellt werden, dessen Zuordnung zu anderen Geschäften noch andauert.

Der unter Alkoholeinwirkung stehende Mann wurde von der Polizei zur Untersuchung der Haftfähigkeit in die Tuttlinger Kreisklinik gebracht. Von dort aus wurde seine Einweisung in eine psychiatrische Einrichtung veranlasst.  

Tuttlingen: Mann von eigenem Fahrzeug durch Fensterfront gedrückt

Tuttlingen: Mit mehreren Brüchen ist am Mittwochmorgen gegen 7 Uhr der Fahrer eines Kleintransporters zur Behandlung in das Klinikum Tuttlingen eingeliefert worden. Dem voraus ging ein nicht alltäglicher Unfall auf einem Firmenparkplatz in der Ludwigstaler Straße in Tuttlingen.

Dort hatte der 36 Jahre alte Fahrer sein Fahrzeug in Fahrtrichtung des Gebäudes (mit der Fahrzeugfront in Richtung der Fensterfront der Firma) abgestellt. Den polizeilichen Ermittlungen zufolge kam es im Weiteren zum nachfolgendem Unfallhergang: Da der Anlasser des kleineren Lkw bereits seit längerer Zeit defekt war, überbrückte der Fahrer diesen mit einem Kabel und baute einen Kippschalter zum Starten des Motors ein – so auch am heutigen Morgen. Der 36-Jährige schaltete mit dem Schlüssel im Fahrzeuginneren die Zündung ein, verließ das Fahrzeug, öffnete die Fahrzeughaube und aktivierte – vor dem Fahrzeug stehend – den selbst installierten Schalter. Daraufhin startete der Motor wie gewohnt.

Da der Fahrer jedoch vergessen hatte, den eingelegten Gang auszukuppeln, setzte sich der Lkw führerlos nach vorne in Bewegung und drückte den 36-Jährigen gegen die etwa zwei auf fünf Meter messende Glasscheibe des Gebäudes. Diese ging hierdurch zu Bruch. Der Fahrer wurde in das Gebäude gedrückt und erlitt einen mehrfachen Unterschenkelbruch. Der Rettungsdienst versorgte den Verletzten an der Unfallstelle und lieferte ihn anschließend ins Krankenhaus ein. Der beschädigte Lkw musste von einem Abschleppunternehmen geborgen werden. Insgesamt entstand ein Sachschaden von etwa 5000 Euro.

Trossingen: 29-Jähriger pöbelt in Jugendraum

Trossingen: Wegen eines pöbelnden Gastes ist die Spaichinger Polizei am Dienstagabend in den Jugendraum in der Hans-Lenz-Straße in Trossingen (Kreis Tuttlingen) gerufen worden. 

Die Polizei konnte den Störenfried zwar nicht mehr im Jugendraum antreffen, suchte aber die nähere Umgebung gezielt nach ihm ab. Bei der Durchsuchung eines in der Nähe liegenden Gebäudes traf sie den Gesuchten, einen 29 Jahre alten Mann aus Trossingen, im Kellergeschoss hinter einer Tür versteckt an.

Doch damit nicht genug. Der alkoholisierte Störenfried hatte zwischen seinem Auftreten im Jugendraum und dem Antreffen durch die Polizei aus einem unverschlossenen Kellerraum des Gebäudes eine Filmausrüstung gestohlen, die von der Polizei sichergestellt werden konnte.  

Simmozheim: 22-Jähriger nach Fleckenfest verprügelt

Simmozheim: Zu einer handfesten Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen ist es in Simmozheim (Kreis Calw) nach dem Fleckenfest am Sonntagmorgen in der Hauptstraße gekommen. 

Ein 22-jähriger Mann saß gegen 2 Uhr mit seiner 20-jährigen Bekannten auf den Treppen des Rathauses, als fünf ihnen unbekannte Männer auf sie zukamen. Nach einem kurzen Streitgespräch kam es zu Handgreiflichkeiten zwischen einem der fünf Unbekannten und dem 22-Jährigen, wodurch der junge Mann zu Fall kam. Die vier weiteren Unbekannten „unterstützten“ ihren Freund und traten gemeinsam auf den am Boden Liegenden ein. Die Bekannte des 22-Jährigen schrie um Hilfe und machte einige Personen, die gerade vom Fleckenfest kamen, auf die Situation aufmerksam. Diese zogen die fünf Täter von dem Verletzten weg. Durch die Schläge und Tritte erlitt der junge Mann nur einige Prellungen und Blutergüsse.

Da die Angreifer nach polizeilichen Angaben derzeit noch unbekannt sind, benötigen die Ermittler des Polizeipostens Althengstett die Hilfe von Zeugen. Wer hat die Angreifer von ihrem Opfer weggezogen? Wer kann Angaben zu den Tätern machen? Diese sollen nach der Tat zurück zum Fleckenfest gegangen sein.

Der Hautpangreifer soll zwischen 16 und 18 Jahren alt gewesen sein, war geschätzt 1.70 Meter groß, mit schlanker Statur und hellbraunen Haaren. Er war mit einem weißen Pullover, einer weißen Jogginghose und einer schwarzen Bauchtasche bekleidet und sprach Deutsch mit türkischem Akzent. Ein weiterer Angreifer konnte als augenscheinlich türkischstämmig, circa 18 bis 20 Jahre alt, ungefähr 1.80 Meter groß, mit  schlanker, muskulöser Statur und dunklen, nach hinten gekämmten Haaren beschrieben werden. Dieser Täter war mit einem schwarzem Unterhemd und einer dunkelblauen Jeans bekleidet und auch er sprach Deutsch mit türkischem Akzent. Die Zeugenhinweise werden vom Polizeiposten Althengstett unter der Telefonnummer 07051/3243 oder vom Polizeirevier Calw unter der Telefonnummer 07051/1610 entgegengenommen.  

Bad Teinach: Beim Parken Daimler beschädigt

Bad Teinach: Ein geparkter Daimler ist am Montag zwischen 16 und 17 Uhr auf den Parkplätzen hinter dem Bad Hotel in der Badstraße in Bad Teinach (Kreis Calw) beschädigt worden. Dort wurde er, wahrscheinlich beim Ein- oder Ausparken, von einem anderen Fahrzeug beschädigt. 

Der Fahrer des Unfallfahrzeuges kümmerte sich allerdings nicht um den entstanden Schaden von geschätzten 1500 Euro, sondern fuhr davon. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugenhinweise werden  vom  Polizeirevier Calw unter der Telefonnummer 07051/1610 entgegengenommen. 

Horb: Betrunkener Quad-Fahrer stürzt bei Wheelie

Horb-Obertalheim: Bei einem Verkehrsunfall in der Ortsmitte von Obertalheim (Kreis Freudenstadt) in Richtung Untertalheim ist am Dienstag gegen 21 Uhr ein 39-jähriger Quad-Fahrer leicht verletzt worden. Es entstand ein Gesamtsachschaden von 6000 Euro. Der 39-Jährige stand nach Angaben der Polizei offensichtlich unter Alkoholeinfluss und musste sich deshalb einer Blutentnahme unterziehen. 

Er fuhr mit seinem Fahrzeug zunächst aus Richtung Untertalheim kommend durch die Ortsdurchfahrt von Obertalheim. Im Einmündungsbereich zur Martinstraße wendete er sein Gefährt und fuhr nun wieder in Richtung Untertalheim. Laut Zeugenaussage beschleunigte der 39-Jährige sein Quad derart stark, dass es nur auf der Hinterachse fahrend einen Wheelie machte.

In der Folge verlor der Mann die Kontrolle über sein Gefährt. Es brach nach Wiederaufkommen auf der Fahrbahn schlagartig nach links aus und kam von der Fahrbahn ab. Durch den plötzlichen Richtungswechsel wurde der Fahrer von seinem Quad abgeworfen.

Das Quad durchbrach daraufhin ein Scheunentor und beschädigte einen in der Scheune geparkten Renault.

Der 39-Jährige wird wegen Straßenverkehrsgefährdung angezeigt. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Er muss mit dem Entzug der Fahrerlaubnis, einer beträchtlichen Geldstrafe sowie sieben Punkten in Flensburg rechnen.  

Baiersbronn: Unfall beim Linksabbiegen

Baiersbronn: Bei einem Verkehrsunfall am Dienstag auf der B 500 nahe Baiersbronn (Kreis Freudenstadt) ist ein Sachschaden von rund 7000 Euro entstanden. 

Die Fahrerin eines Peugot war gegen 09.30 Uhr auf der B 500 in Richtung Alexanderschanze unterwegs. Auf Höhe des Parkplatzes Zimmerholz wollte sie nach links auf ein Parkplatzgelände abbiegen. Beim Abbiegen kam es zum Zusammenstoß mit einem nachfolgenden Daimler, welcher den Peugeot überholen wollte.

Loßburg: Ortsschild geklaut

Loßburg. Unbekannte haben in den letzten Tagen das Ortsschild von Loßburg (Kreis Freudenstadt) im Bereich Keplerstraße/Einmündung B 294 abmontiert und gestohlen. 

Beim Abmontieren wurde der Rahmenhalter der Schildaufnahme beschädigt. Der Sachschaden wird von der Polizei auf 1000 Euro geschätzt, der Diebstahlsschaden wird auf 400 Euro beziffert.

Hinweise auf diesen Diebstahl nimmt der Polizeiposten Alpirsbach unter der Telefonnummer 07444/9561390 entgegen. 

Freudenstadt: Illegal Bauschutt entsorgt

Freudenstadt/Langenwaldsee: Einer Polizeistreife ist am Mittwoch gegen 4 Uhr aufgefallen, dass rund einen Kilometer nach Langenwaldsee (Kreis Freudenstadt) an einer Ausbuchtung der Bundesstraße 28 auf der linken Seite unerlaubt Bauschutt abgelagert worden ist. 

Wer Hinweise auf den Verursacher geben kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 07441/5360 mit dem Polizeirevier Freudenstadt in Verbindung zu setzen. 

Meßstetten: 78-jährige Radfahrerin schwer verletzt

Meßstetten: Am Mittwoch ist es kurz vor 13 Uhr auf der Ortsdurchfahrt der Landesstraße 196 in Meßstetten-Heinstetten (Zollernalbkreis) zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Dabei erlitt eine 78-jährige Frau schwerste Kopfverletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Fachklinik eingeliefert. 

Zur Unfallzeit ist eine 26-jährige Autofahrerin die Landesstraße in Richtung Meßstetten-Hartheim entlang gefahren. Nachdem sie eine unübersichtliche Rechtskurve durchfahren hatte, erkannte sie, dass eine Fahrradfahrerin aus dem dortigen Fußweg von rechts auf die Fahrbahn eingefahren war. Sie versuchte noch, nach links auszuweichen, konnte jedoch einen Zusammenstoß mit der Radfahrerin nicht verhindern.

Die 78-jährige Frau, die keinen Fahrradhelm trug, stürzte daraufhin. Wie die Ermittlungen der Polizei ergaben, wollte sie zu einem Verkaufswagen auf der gegenüberliegenden Straßenseite fahren. Dabei hat sie den Fahrzeugverkehr möglicherweise nicht beachtet.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Hechingen wurde zur Unfallrekonstruktion ein Sachverständiger hinzu gezogen, der die Untersuchungen an der Unfallstelle noch am Nachmittag aufnahm.

Eventuelle Zeugen des Verkehrsunfalls werden gebeten, sich mit dem Polizeiposten Meßstetten unter der Telefonnummer 07431/9353190 in Verbindung zu setzen.

Albstadt: Bei Rot über die Ampel

Albstadt-Tailfingen: Durch die Missachtung einer roten Ampel ist es Mittwochmorgen gegen 7 Uhr in Tailfingen (Zollernalbkreis) zu einem Unfall gekommen. Eine 42-jährige Autofahrerin fuhr zu diesem Zeitpunkt durch die Goethestraße in Richtung Truchtelfingen. An der Kreuzung Martin-Luther-Straße missachtete die Frau das Rotlicht der dortigen Ampel und stieß mit einem Pkw zusammen, welcher von der Martin-Luther-Straße nach links in die Goethestraße abbiegen wollte. 

Beim Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge entstand Sachschaden von rund 6000 Euro. 

Geislingen: 9000 Euro Schaden aus Unachtsamkeit

Geislingen-Erlaheim: In Geislingen-Erlaheim (Zollernalbkreis) ist am Dienstagmittag ein 24-Jähriger Autofahrer auf einen vor ihm fahrenden Pkw aufgefahren.

Ein 38-jähriger Autofahrer wollte auf der Kreisstraße 7121 von Erlaheim kommend nach rechts auf die Landesstraße 415 in Richtung Rosenfeld einbiegen, wobei ihm der 24-Jährige aus Unachtsamkeit auffuhr. Hierbei wurde der 38-jährige Unfallbeteiligte leicht verletzt und musste zur ärztlichen Behandlung in das Balinger Krankenhaus eingeliefert werden. Der entstandene Sachschaden beträgt etwa 9000 Euro.

Straßberg: Traktorfahrer verunglückt

Straßberg: Ein 65-jähriger Mann ist am Dienstagnachmittag zwischen dem Gewann Schachen (Zollernalbkreis) und der Bundesstraße 463 mit seinem Tracktor verunglückt. Der Mann fuhr dort mit seinem Traktor und einem mit Holz beladenen Anhänger über einen steil abfallenden Verbindungsweg. In der Folge geriet das Gespann nach rechts vom Weg in ein Wiesengrundstück, wobei der Anhänger umkippte.  

Der Fahrer stürzte vom Traktor und musste mit schweren Verletzungen in eine Klinik eingeliefert werden. Am Anhänger entstand lediglich geringer Sachschaden. 

Schwarzwald-Baar-Kreis: Warnung vor Schockanrufen

Schwarzwald-Baar-Kreis: Nachdem die Polizei bereits mehrfach vor dem „Enkeltrick“ und „Russischen Schockanrufen“ gewarnt hat, wurden jetzt weitere Fälle bekannt, bei denen die Täter am Telefon durch Vorgaukeln windiger Geschichten versuchen an das Geld vorwiegend älterer, hilfsbereiter Menschen zu kommen. 

Seit Anfang Juni liegen den Ermittlern im Schwarzwald-Baar-Kreis zehn Anzeigen vor, wo Betrüger durch „Russische Schockanrufe“ versuchten, sich das Ersparte der Angerufenen zu ergaunern. Bei drei Taten ist es gelungen. Der Schaden:  12.000 Euro. In sieben Fällen blieb es beim Versuch. Opfer sind immer ältere Menschen und in diesem Fall russisch sprechende Frauen. Wie die Betrüger diese auswählen ist bisher nicht bekannt.

Anrufer fordern hohe Summen an Bargeld

Die Masche hingegen meist dieselbe, wie im Fall der 76-jährigen Frau in Villingen und der 83-Jährigen in Bad Dürrheim, die angeblich Anrufe von ihren Söhnen erhielten. Diese sprachen sehr undeutlich und gaben vor, sie seien die Treppe heruntergefallen. Ihnen würden deshalb Zähne fehlen und die Lippen seien aufgeschlagen. Beim Treppensturz hätten sie ein kleines Mädchen verletzt und müssten jetzt die Kosten für die anstehende Operation aufbringen. Es wurden Summen in Höhe von 30.000 Euro und 17.000 Euro gefordert. Ein Anwalt, der weder Deutsch noch russisch spreche, wäre bereits auf dem Weg, um das Geld in Empfang zu nehmen. Beide Frauen wollten helfen, fielen auf die Geschichte herein und übergaben einem ihnen fremden Mann ihr Erspartes in Höhe von über 5000 Euro im einen und in Höhe von über 3000 Euro im anderen Fall.

Am Dienstag dieser Woche gelangten die Betrüger in Mönchweiler mit einer anderen Geschichte zum Erfolg. Hier war es angeblich die Tochter, die anrief und am Telefonhörer nur ein Stöhnen hevorbrachte. Der russisch sprechende Anrufer verlangte zur Abwendung eines anstehenden, mehrtägigen Arrestes Bargeld. Und auch hier zahlte die angerufene 61-jährige über 3000 Euro aus.

Wie dreist die Täter vorgehen zeigt sich daran, dass bei der letzten Tat bereits während des Telefonats der Geldabholer an der Haustüre stand und klingelte. Die Geschichten und die Verwandtschaftsgrade zu den Angerufenen variieren und wie sich im Fall des sogenannten „Enkeltricks“ zeigt, legen sich die Täter auch nicht auf eine bestimmte Personengruppe fest. Betroffen kann also jeder sein und am Ende steht oft der schmerzhafte Verlust einer größeren Summe von Bargeld.

Um diese betrügerischen Kriminalitätsformen zu vereiteln, rät die Polizei deshalb zur Vorsicht:

Seien sie gegenüber fremden Personen am Telefon oder der Haustüre misstrauisch.

Gehen sie nicht auf Forderungen ein, lassen sie keine Fremden ins Haus.

Setzen sie sich mit der Polizei oder Angehörigen in Verbindung.

Notieren Sie sich die Telefonnummer des Anrufers ohne zurückzurufen.

Weitere Verhaltenshinweise finden sie unter www.polizei-beratung.de.

Niedereschach: Bei Ausweichmanöver gegen Baum

Niedereschach: Ein junger Autofahrer ist bei einem Verkehrsunfall am Dienstag gegen 17 Uhr auf der Landesstraße 178 zwischen Kappel und Niedereschach (Schwarzwald-Baar-Kreis) schwer verletzt worden. 

Zunächst fuhren zwei Pkw hinter einem Bagger in Richtung Niedereschach. Weil ihnen ein Radfahrer entgegenkam, konnten sie das Baustellenfahrzeug nicht überholen. Als der Radler am ersten, hinter dem Bagger fahrenden Fahrzeug vorbei war, setzte dieses zum Überholen an und wurde beim Überholvorgang plötzlich von seinem Hintermann gestreift. Möglicherweise hat der 21-jährige Fahrer des hintersten Pkw den Radfahrer nicht oder erst beim Ausscheren gesehen und wollte diesem Ausweichen. Hierbei touchierte er seinen Vordermann, kam von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Der 21-jährige wurde schwer verletzt und vom Rettungsdienst ins Klinikum Schwenningen gebracht. Am Fahrzeug entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 6000 Euro.

Da neben der Polizei, dem Rettungsdienst und dem Notarzt auch der Rettungshubschrauber im Einsatz war, musste die L 178 für etwa eine Stunde voll gesperrt werden. Um weitere Einzelheiten zum Unfallhergang zu erfahren, hofft die Polizei jetzt auf den Baggerfahrer. Dieser wird, da er bei Eintreffen der Rettungskräfte nicht mehr am Unfallort war, gebeten, sich unter der Telefonnummer 07721/6010 mit der Polizei in Villingen in Verbindung zu setzen.

Unterkirnach: Radfahrerin von Auto erfasst

Unterkirnach: Beim Zusammenstoß mit einem Auto ist eine 17-jährige Radfahrerin am Montagmorgen in Unterkirnach (Schwarzwald-Baar-Kreis) verletzt worden. 

Die 17-Jährige bog gegen 8 Uhr vom Schuhmacherhäusleweg nach links in Richtung Villingen ab und missachtete dabei die Vorfahrt eines Autos, das in Richtung Villingen unterwegs war. Der Autofahrer konnte den Zusammenstoß trotz Vollbremsung nicht mehr verhindern.

Die Radfahrerin zog sich leichte Verletzungen zu. Der Gesamtschaden beträgt etwa 2000 Euro. 

St. Georgen: Postfahrzeug macht sich selbstständig

St. Georgen: Weil ein Postbote am Dienstagmittag in St. Georgen (Schwarzwald-Baar-Kreis) die Handbremse nicht angezogen hatte, hat sich sein Auto selbstständig gemacht. 

Der Postbote parkte seinen Dienstwagen kurz nach 12 Uhr im Glasbachweg und begann, die Post zuzustellen. Als er kurz darauf zurückkehrte, musste er feststellen, dass sich sein Fahrzeug selbständig gemacht hatte und einige Meter weit gegen ein geparktes Auto gerollt war.

Offensichtlich war die Handbremse nicht ausreichend angezogen. Durch den Unfall entstand ein Schaden von ca. 3000 Euro. 

St. Georgen: Polizei verhindert Sprung von Dach

St. Georgen: Die Polizei hat am Dienstagabend den Sprung eines Mannes vom Dach der Rupertsbergschule in St. Georgen (Schwarzwald-Baar-Kreis) verhindert. 

Gegen 21.45 Uhr wurde die Polizei verständigt, weil ein Mann vom Dach der Schule springen wollte. Mit einigem Geschick gelang es den Beamten vor Ort, insbesondere der Verhandlungsgruppe der Polizei und einem Arzt, den Mann zu überzeugen, von seinem Vorhaben abzulassen.

Nach dem vorläufigen Sachstand dürfte das Motiv für das Vorhaben des 46-jährigen Mannes laut Polizei in persönlichen und finanziellen Problemen liegen.

Neben der Polizei waren auch der Rettungsdienst mit Sanitätern und Notarzt und die Feuerwehr mit einer Drehleiter im Einsatz.