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Blaulicht vom 10. Dezember Lkw-Fahrer steckt auf Gleisen fest

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Ein Lastwagen wäre beinahe von einem Zug gerammt worden. Symbolbild. Foto: dpa

Baiersbronn: In letzter Sekunde konnte in der Nacht auf Montag ein betrunkener Lkw-Fahrer seinen Sattelzug vom Bahnübergang vor einem herannahenden Zug von den Gleisen bringen.

Die beiden Passagiere in der S-Bahn blieben unverletzt. Sachschaden entstand keiner.

Der 38-jährige Lkw-Fahrer fuhr im entladenen Zustand auf die Murgstraße nach rechts ein. Infolge Schneeglätte kam er auf dem Bahnübergang zum Stehen und die Antriebsräder drehten trotz Winterbereifung durch. 

Zwischenzeitlich begann das Rotlicht am Bahnübergang zu blinken und die Schranken senkten sich. Der Zugführer der S 41 erkannte die Situation und leitete eine Vollbremsung ein. Unmittelbar vor der drohenden Kollision griffen die Antriebsräder des Lastwagens kurz und es gelang dem Fahrer buchstäblich im letzten Moment das Fahrzeug zurückzusetzen. Die S-Bahn kam etwa zehn Meter nach dem Führerhaus der Sattelzugmaschine zum Stehen.

Ein durchgeführter Alkotest ergab bei dem 38-Jährigen 1,54 Promille.

Er behauptet lediglich ein Bier am Vortag getrunken zu haben.

Er wird angezeigt wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Gefährdung des Bahnverkehrs. Sein Führerschein wurde einbehalten. Er musste sich einer Blutentnahme unterziehen. Der 38-Jährige muss mit dem Entzug der Fahrerlaubnis, einer beträchtlichen Geldstrafe und sieben Punkten in Flensburg rechnen.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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