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Blaulicht vom 1. Mai Trotzt Corona einige kostspielige "Scherze"

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Die Polizei war in der Nacht zum 1. Mai verstärkt im Einsatz. (Symbolbild) Foto: Pixabay

Region - Die Polizei hat in der Nacht zum ersten Mai einige Straftaten gemeldet bekommen. Dabei handelte sich hauptsächlich um Sachbeschädigungen.

Im Bereich des Polizeipräsidiums Reutlingen, dass für den Zollernalbkreis und die Kreise Tübingen, Reutlingen und Esslingen zuständig ist, seien in der Nacht mit erhöhter Polizeipräsenz Personenkontrollen durchgeführt worden.

Im Zeichen von Corona wurden in allen Landkreisen deutlich weniger Personenaufkommen als in den Vorjahren festgestellt. Nur vereinzelt wurde Rasierschaum verschmiert und Gegenstände mit Toilettenpapier eingewickelt. In Reutlingen-Ohmenhausen wurde
durch unbekannte Personen jeweils am Ortseingang mit Absperrmaterialien eine "örtliche Umleitung" für den Straßenverkehr eingerichtet. In Dußlingen (Landkreis Tübingen) wurde in der vergangenen Nacht ein 16 Meter hoher Maibaum durch Unbekannte abgesägt. In Bisingen (Zollernalbkreis) wurde ein Garten verwüstet und zehn Gartenzwerge zertrümmert.

Auch die Kontrollmaßnahmen im Zusammenhang mit der CoronaVO wurden im ganzen Präsidiumsbereich konsequent weitergeführt. Auch hier waren nur wenige Verstöße zu verzeichnen.

Kris Freudenstadt, Calw und Enzkreis

Wenngleich sich die Anzahl der Einsätze im Bereich des Polizeipräsidiums Pforzheim (Kreise Freudenstaft, Calw und Pforzheim) in der Walpurgisnacht in Grenzen hielt und die Hexennacht aus polizeilicher Sicht recht ruhig verlief, wurde leider auch eine Person wegen einem gefährlichen "Maischerz" verletzt.

So verunfallte in Straubenhardt (Enzkreis), gegen 06.25 Uhr, eine 48-jährige Mountainbike-Fahrerin, weil sie in der Schulzengasse über eine in der Nacht gespannte Absperrung aus Frischhaltefolie stürzte. Nach Erkennen der Sperre leitete sie zwar noch eine Vollbremsung ein, fiel aber über ihren Lenker. Glücklicherweise zog sie sich nur leichtere Verletzungen zu und konnte sich selbständig in ärztliche Behandlung begeben.

Um 23.15 Uhr wurde auf dem Kreisverkehr der Bundesstraße 28 und der Kreisstraße 4706 ein Reifen in Brand gesetzt. Die freiwillige Feuerwehr Horb am Neckar war mit drei Fahrzeugen vor Ort und löschte den in Brand gesetzten Reifen und das angrenzende Gestrüpp.

Gleich mehrere Anrufer meldeten gegen 23.30 Uhr eine Lärmbelästigung durch einige Personen auf dem Kirchplatz in Birkenfeld (Enzkreis). Bei Erkennen der Streifenwagen konnten mehrere flüchtende Jugendliche festgestellt werden. Ob sie auch für die beschädigten Glasscheiben an der dortigen Bushaltestelle in Frage kommen oder ob es sich um Altschäden handelt, wird noch geprüft. Die Verstöße gegen die Corona-Verordnung werden geahndet.

Wenig später wurde in der Birkenfelder Hauptstraße durch das Revier Neuenbürg ein unter Alkohol stehender 18-Jähriger festgestellt, der zuvor insgesamt fünf flexible Kunststoff-Baken über die gesamte Fahrbahnbreite aufgestellt hatte. Zu Gefährdungen anderer Verkehrsteilnehmer kam es nicht.

Im Laufe des Freitagvormittags wurde weitere "Scherze" festgestellt. So wurde um 06.30 Uhr in der Deckenpfronner Straße in Gültlingen entdeckt, dass der stationäre Blitzer mit Rasierschaum besprüht und mit Klarsichtfolie umwickelt wurde. Viel Aufwand betrieben Unbekannte, die eine komplette, rot blinkende Blitzer-Attrappe und ein Anliegerkontrollschild im Pforzheimer Wacholderweg aufstellten. Der Abbau erforderte den Einsatz der Pforzheimer Berufsfeuerwehr. Ähnlich viel Phantasie wurde in Königsbach-Stein gezeigt. Hier wurde gegen 11.40 Uhr in der Buschlotter Straße festgestellt, dass auf der Fahrbahn ein mit Folie selbstgebastelter Zebrastreifen aufgebracht wurde, auf den eine entsprechend auf dem Gehweg angefertigte Beschilderung hinwies.

Mit Scherzen ganz und gar nichts zu tun haben allerdings zu beklagende Sachbeschädigungen. Während im Nagolder Lerchenweg (Kreis Calw) Eier gegen eine Hauswand geworfen wurden, fanden sich gleich mehrere Schmierereien in der Ortsdurchfahrt im Kelterner Ortsteil Dietlingen an mehreren Fassaden wieder. Hier richteten Unbekannte einen Schaden von mehreren hundert Euro an, welche in der Nacht zum Freitag mittels roter Sprühfarbe bei bisher fünf bekannten Geschädigten Graffiti an Hauswänden, Türen oder Glasscheiben hinterließen.

Wie hoch der angerichtete Schaden ist, der bei einem Fahrzeugbesitzer in Feldrennach entstand, der gegen 11.30 Uhr erkennen musste, dass von seinem Auto teilweise die Folierung abgezogen wurde, muss noch geklärt werden.

Wer im Zusammenhang mit den Sachbeschädigungen sachdienliche Hinweise geben kann, wendet sich bitte an das Polizeirevier Neuenbürg unter 07082 / 79 12 - 0.
 

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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