Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Blaulicht aus Stuttgart 17. September: Dreijährigen misshandelt

Von
Als eine 21-Jährige am Dienstagabend in ihre Wohnung in Stuttgart-Bad Cannstatt zurückkehrt, sieht sie Verletzungen an ihrem dreijährigen Sohn. Der Verdächtige: Ihr eigener Freund. Foto: maltomedia werbeagentur/Shutterstock

Stuttgart-Bad Cannstatt: Die Polizei hat am Dienstag einen 19 Jahre alten Mann in Stuttgart-Bad Cannstatt festgenommen, der den dreijährigen Sohn seiner 21-jährigen Lebensgefährtin geschlagen und misshandelt haben soll.

Wie die Polizei berichtet, besuchte die 21-Jährige zur Tatzeit ihre Freundin in der Nachbarschaft und ließ ihren Sohn bei dem 19-Jährigen zurück. Nachdem sie gegen 23.45 Uhr in die Wohnung zurückgekehrt war, stellte sie Verletzungen an Kopf und Hals ihres dreijährigen Sohnes fest. Zwischen den beiden Erwachsenen entwickelte sich ein Streit über die Herkunft der Verletzungen. Bevor der 19-Jährige mit seinem Mercedes flüchtete, soll er seine Lebensgefährtin und das Kind mit dem Tod bedroht haben. Rettungskräfte kümmerten sich um den Dreijährigen und brachten ihn in ein Krankenhaus.

Kurze Zeit später kehrte der 19-Jährige wieder in die Wohnung zurück, wo er auf den 55-jährigen Vater und den 19-jährigen Bruder der Frau traf. Bei einer Auseinandersetzung auf der Straße bedrohte der Verdächtige die zwei ebenfalls, stieg in seinen Mercedes und raste auf Vater und Bruder zu. Die beiden konnten mit einem Sprung zur Seite ausweichen. Verletzt wurde keiner.

Die Polizei konnte den polizeibekannten Tatverdächtigen festnehmen und bleibt im Gefängnis. Nach einer Entscheidung des Haftrichters werde der junge Mann bis zu seiner Anklage hinter Gittern bleiben, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag.