Nach einem Sturz in einen Fluss bei Weissach im Tal ist in der Nacht zum Samstag ein Mann gestorben. Foto: dpa/Symbolbild

Zwei 50 und 67Jahre alte Männer trinken in Weissach im Tal zusammen Alkohol, als der 50-Jährige eine Böschung hinunter stürzt und in der Weissach landet. Wenig später ist der Mann tot - diese und weitere Meldungen der Polizei aus der Region Stuttgart.

Weissach im Tal: In der Nacht zum Samstag ist in Weissach im Tal (Rems-Murr-Kreis) ein 50-Jähriger nach einem Sturz in die Weissach gestorben.

Wie die Polizei meldet, hielt sich deer Mann zusammen mit einem 67-Jährigen zwischen Unterweissach und Aichholzhof auf. Die beiden Männer hatten Alkohol getrunken. Gegen 2.30 Uhr stürzte der 50-Jährige dann aus noch unbekannter Ursache die steile Böschung hinunter in die Weissach.

Nach seiner Rettung wurde er in ein Krankenhaus eingeliefert, wo er schließlich verstarb. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zu den näheren Umständen aufgenommen.

Backnang: Räuber einfach zur Tür hinaus geschoben

Backnang: In der Nacht zum Montag sind in Backnang (Rems-Murr-Kreis) zwei Räuber unterwegs gewesen - beide gingen allerdings leer aus.

Wie die Polizei meldet, kam gegen 21.20 Uhr ein mit Sturmhaube maskierter Mann in ein Casino in der Talstraße, bedrohte eine Angestellte mit einem noch nicht näher bekannten Gegenstand und forderte Bargeld. Ein Gast bekam das mit und schob den Räuber nach einem kurzen Gerangel kurzerhand zur Tür hinaus. Der Unbekannte blieb ohne Beute und flüchtete anschließend. Er soll etwa 1,75 bis 1,80 Meter groß, schlank und etwa 20 bis 25 Jahre alt sein. Er sprach Deutsch mit russischem Akzent und war bekleidet mit einer grauen Sturmhaube, einer dunklen Jacke, einem weißen Pullover und weißen Sportschuhen. Außerdem hatte er einen Adidas-Rucksack dabei.

Am frühen Montagmorgen wurde eine 20-Jährige nach einem Disco-Besuch Opfer eines versuchten Raubes. Die Frau verließ gegen 3 Uhr eine Disco in der Annonaystraße und wurde auf dem dortigen Parkplatz von einem Unbekannten zunächst angesprochen. Dann versuchte der Mann plötzlich, ihr die Handtasche zu entreißen. Weil das auch nach mehreren Versuchen nicht klappte, flüchtete der Mann in unbekannte Richtung. Er wird als etwa 30 Jahre alt, 1,75 Meter groß und schlank beschrieben. Er hatte einen dunklen Teint, trug eine schwarze Schildmütze, eine dunkle Jacke und schwarz-rote Adidas-Turnschuhe.

Die 20-Jährige musste ins Krankenhaus, weil sie zu Boden gestoßen und dabei verletzt worden war. Hinweise in beiden Fällen nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 07191/9090 entgegen.

Backnang: Messer auf Lokführer geworfen

Backnang: Der 39-jährige Führer einer S-Bahn ist am späten Sonntagabend in Backnang (Rems-Murr-Kreis) mit einem Messer beworfen und verletzt worden.

Wie die Polizei meldet, war der Mann mit der S3 von Stuttgart-Vaihingen nach Backnang gefahren und machte dort am Bahnhof noch einen Kontrollgang durch die Bahn. Eine Gruppe von sechs Personen war noch nicht ausgestiegen. Als der 39-Jährige die Gruppe bar, auszusteigen, wurde er von den Unbekannten beleidigt. Nachdem die Gruppe ausgestiegen war, folgte der Lokführer den Jugendlichen und stellte einen von ihnen zur Rede.

Daraufhin soll ein anderes Mitglied der Gruppe ein Taschenmesser aufgeklappt und es dem 39-Jährigen an den Kopf geworfen haben. Der Mann wurde leicht am Ohr verletzt. Die Gruppe flüchtete anschließend in unbekannte Richtung. Die Gruppe bestand aus sechs männlichen und zwei weiblichen Mitglieder.

Der Täter, der das Messer warf, soll etwa 15 Jahre alt gewesen sein und südländisch ausgesehen haben. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0711/87035-0 entgegen.

Urbach: Vandalen richten bis zu 50.000 Euro Schaden an

Urbach: Unbekannte Vandalen haben in der Nacht zum Sonntag in Urbach (Rems-Murr-Kreis) einen Schaden von 40.000 bis 50.000 Euro angerichtet.

Wie die Polizei mitteilt, schlugen die Täter auf dem Parkplatz der Auerbachhalle an zehn Autos Scheiben ein und traten Außenspiegel sowie weitere Karosserieteile ab. Hinweise auf die Verursacher nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 07181/2040 entgegen.

Mundelsheim: 55.000 Euro Schaden nach Porsche-Unfall auf der Autobahn

Mundelsheim: Ein Leichtverletzter und rund 55.000 Euro Schaden sind die Bilanz eines Unfalls, der sich am Sonntagabend auf der Autobahn 81 bei Mundelsheim (Kreis Ludwigsburg) ereignet hat.

Laut Polizeibericht war ein 62-Jähriger kurz nach 18 Uhr zwischen den Anschlussstellen Mundelsheim und Pleidelsheim mit seinem Porsche auf der linken Spur in Richtung Stuttgart unterwegs. Vermutlich aus Unachtsamkeit erkannte er zu spät, dass der Verkehr vor ihm ins Stocken geraten war. Er kam nach links von der Fahrbahn ab und prallte dort gegen die Leitplanke. Anschließend schleuderte der Wagen über alle drei Spuren und krachte noch gegen die rechte Leitplanke, wo er schließlich zum Stehen kam.

Der 62-Jährige wurde durch den Unfall leicht verletzt und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Porsche wurde abgeschleppt. Während der Unfallaufnahme musste der rechte Fahrstreifen kurzfristig gesperrt werden, so dass sich ein Stau bildete.

Steinenbronn: 22-Jähriger rastet völlig aus

Steinenbronn: In Steinenbronn (Kreis Böblingen) ist ein 22-Jähriger am Sonntagnachmittag ausgerastet und hat mehrere Menschen verletzt.

Wie die Polizei meldet, begegnete der Verdächtige gegen 16.15 Uhr in der Rohrer Straße am Ortsrand zunächst einer 42-jährigen Frau, die er mit einem Stein beworfen und schließlich ins Gesicht geschlagen haben soll. Als die Frau um Hilfe rief, ging ein 72-Jähriger auf seine Terrasse, um nachzusehen. Auch der ältere Mann soll von dem 22-Jährigen attackiert worden sein.

Der 22-Jährige ging sogar noch über die offene Terrassentür ins Wohnzimmer des Seniors, wo sich dessen 77-jährige Ehefrau aufhielt. In der Wohnung schleuderte der 22-Jährige einen Dekoartikel gegen eine Fensterscheibe und soll zudem noch die 77-Jährige umgestoßen haben. Die ältere Frau stürzte gegen eine Stehlampe. Als der junge Mann zurück auf die Terrasse ging, kam es zu einem Gerangel zwischen ihm und dem 72-Jährigen, bis zwei Nachbarn zu Hilfe eilten und den 22-Jährigen bis zum Eintreffen der alarmierten Polizei festhielten.

Der junge Mann, für dessen Ausraster nach ersten Erkenntnissen ein psychisches Problem ausschlaggebend war, wurde in eine psychiatrische Einrichtung eingeliefert. Die 42-Jährige und die beiden Senioren erlitten leichte Verletzungen und wurden in Krankenhäuser gebracht.

Esslingen: Fahrversuche gehen gründlich schief

Esslingen: Die Fahrversuche eines 18-Jährigen in Esslingen sind am späten Sonntagabend gründlich schief gegangen.

Wie die Polizei berichtet, war der junge Mann gegen 22.45 Uhr mit einem Mercedes E-Klasse auf der regennassen Zollbergstraße Straße in Richtung Stadtmitte unterwegs und wollte ausprobieren, wie sein Wagen auf eine Vollbremsung reagiert. Weil allerdings die Sicherheitssysteme des Wagens ausgeschaltet waren, kam der schwere Wagen beim Bremsmanöver so ins Rutschen, dass der 18-jährige die Kontrolle verlor.

Das Auto raste über eine Verkehrsinsel und riss zwei Schilder um, bevor der Fahranfänger den Wagen zum Stehen bringen konnte. Verletzt wurde niemand. Der Mercedes musste allerdings abgeschleppt werden. Der Sachschaden wird auf knapp 4000 Euro beziffert.

Nürtingen: 25 Meter mit Auto auf Leitplanke gefahren

Nürtingen: Ein spektakulärer Verkehrsunfall hat sich am frühen Sonntagmorgen bei Nürtingen (Kreis Esslingen) ereignet.

Wie die Polizei mitteilt, fuhr ein 21-Jähriger gegen 6.30 Uhr mit seinem Ford Focus auf der Bundesstraße 313 von der Wörthbrücke kommend in Richtung Großbettlingen. Im Ausgang einer Linkskurve kam der junge Mann mit seinem Wagen dann nach rechts von der Fahrbahn ab, prallte gegen die Böschung und fuhr die beginnende Leitplanke hoch. Nach zirka 25 Metern kippte das Auto letztendlich nach rechts und kam auf dem Dach zum Liegen.

Der unverletzte Fahrer gab bei der Unfallaufnahme an, dass er einem Tier ausgewichen sei. Die Beamten bemerkten allerdings, dass er leicht unter alkoholischer Beeinflussung stand. Der 21-Jährige musste Blut abgeben, sein Wagen wurde abgeschleppt. Der Schaden beläuft sich auf rund 8500 Euro.t.

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