Ein 50 Jahre alter Harley-Davidson-Fahrer ist am Sonntag mit einem Rehbock in Althütte kollidiert. (Symbolbild) Foto: dpa

Bei der Kollision mit einem Rehbock ist ein 50-jähriger Motorradfahrer verletzt worden. Das Tier wurde dermaßen schwer verletzt, dass es erschossen werden musste - weitere Meldungen der Polizei.

Althütte: Der 50 Jahre alte Fahrer einer Harley Davidson ist am Donntagvormittag in der Martin-Luther-Straße in Althütte (Rems-Murr-Kreis) mit einem Rehbock kollidiert und hat sich dabei leichte Verletzungen zugezogen. Das Tier wurde dabei dermaßen schwer verletzt, dass die Polizisten es erschießen mussten. Dies berichtet die Polizei.

Der 50-Jährige war mit einer Gruppe weiterer Motorradfahrer gegen 11.15 Uhr auf der Martin-Luther-Straße in Sechselberg in Richtung Lippoldsweiler unterwegs. Zwischen der Aussegnungshalle und dem Friedhof bemerkte er, dass ein Rehbock von rechts nach links auf die Straße rannte.

Der Biker konnte nicht mehr reagieren, sodass das Reh gegen sein Hinterrad prallte. Dadurch kam der Fahrer zu Fall und rutschte mit seiner Harley über die Straße. Der Schaden am Motorrad beläuft sich auf etwa 4000 Euro.

Hessigheim: Nötigung und Körperverletzung im Straßenverkehr

Hessigheim: Ein bislang unbekannter Motorradfahrer hat am Sonntagmittag einen 28 Jahre alten Autofahrer in Hessigheim (Kreis Ludwigsburg) zuerst genötigt, ihn dann zum Anhalten gezwungen und ihn schließlich mit Schlägen verletzt.

Wie die Polizei meldet, fuhr der Unbekannte gegen 13.15 Uhr in Mundelshaim von der Hindenburgstraße kommend in die Ortsdurchfahrtsstraße ein und nahm dabei dem 28-Jährigen, der in Richtung Hessigheim unterwegs war, die Vorfahrt. Der Autofahrer musste stark abbremsen, um einen Unfall zu vermeiden und hupte. Daraufhin fuhr der Biker provozierend langsam in Richtung Hessigheim vor dem Auto her, beschleunigte aber zwischendurch auch.

Am Ortseingang Hessigheim schließlich bremste der Motorradfahrer den 28-Jährigen bis zum Stillstand aus, stellte sein Motorrad auf der Straße ab und ging zum Fahrer des Autos. Er griff den 28-Jährigen körperlich an, sodass dieser leicht verletzt wurde. Anschließend flüchtete der Motorradfahrer.

Zeugen des Vorfalls, insbesondere die Fahrerin eines schwarzen VW Polo, die an dem Ereignis vorbeifuhr, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07144/9000 bei der Polizei zu melden.

Vaihingen an der Enz: Jugendlicher mit Pfefferspray attackiert

Vaihingen an der Enz: Ein 17-jähriger Jugendlicher ist am frühen Montagmorgen Opfer einer gefährlichen Körperverletzung am Rande des Vaihinger Maientags in Vaihingen an der Enz (Kreis Ludwigsburg) geworden.

Wie die Polizei berichtet, stand der 17-Jährige in den Grünanlagen an der Enz, als er von zwei Unbekannten mit den Worten "Hey Du!" angesprochen wurde. Als das Opfer sich zu den beiden umdrehte, sprühte einer der Männer dem Jugendlichen ohne erkennbaren Grund Pfefferspray ins Gesicht. Der 17-Jährige musste daraufhin vom Rettungsdienst wegen einer Augenreizung behandelt werden.

Bei den Unbekannten soll es sich um zwei dunkel gekleidete Männer handeln. Da zum Tatzeitpunkt zahlreiche Besucher den Maientag verließen, erhofft sich die Polizei Zeugenhinweise von Passanten. Zeugen können sich unter der Telefonnummer 07042/9410 bei der Polizei melden.

Süßen: Bei Kontrolle Cannabis-Geruch bemerkt

Süßen: Bei der Kontrolle von drei Jugendlichen ist Polizeibeamten am Sonntagabend in Süßen (Kreis Göppingen) Cannabis-Geruch in die Nase gestiegen. In der Nähe konnten die Beamten dann noch einen angezündeten Joint finden.

Wie die Polizei berichtet, kontrollierten die Polizisten gegen 21. 45 Uhr die drei Männer im Alter von 17 und 19 Jahren. Dabei nahmen sie den Cannabis-Geruch wahr. Als die Beamten dann noch den Joint in der Nähe fanden, bestritten die Männer, dass er ihnen gehöre. Die Jugendlichen erwartet nun eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

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