In Ludwigsburg bespuckt und schlägt ein 20-Jähriger seine Ex-Freundin und drückt eine glühende Zigarette in ihr Gesicht. Foto: dpa

Ein 20-Jähriger bespuckt und schlägt seine Ex-Freundin und drückt eine glühende Zigarette in ihr Gesicht. Weitere Meldungen der Polizei aus der Region Stuttgart.

Ludwigsburg: Ein 20-Jähriger soll am Sonntagabend in Ludwigsburg seine Ex-Freundin bespuckt, geschlagen und ihr eine Zigarette ins Gesicht gedrückt haben. Gegen ihn wird nun wegen Körperverletzung und Freiheitsberaubung ermittelt.

Wie die Polizei berichtet, war der junge Mann gegen 21 Uhr mit seiner ehemaligen Freundin am Ludwigsburger Bahnhof verabredet, um über die zurückliegende Trennung zu sprechen. Als er dort auf seine Ex-Freundin und ihre drei Begleiterinnen traf, spuckte er die Frauen zunächst an und forderte die verängstigte 19-Jährige auf, ihm zu folgen.

An der Bahnhofstraße schlug er ihr schließlich mit der Faust ins Gesicht, trat auf sie ein und drückte ihr eine glühende Zigarette ins Gesicht.

Vor einer Gaststätte an der Uhlandstraße nahm er ihr den Wohnungsschlüssel ab und ging mit ihr zusammen in den Schankraum. Als die 19-Jährige dort anwesende Gäste um Hilfe bat, ergriff er die Flucht.

Im Verlauf ihrer Beziehung soll der Tatverdächtige die junge Frau bereits mehrmals verletzt haben. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an.

Freundental: Familienstreit endet mit vier Verletzten

Freudental: Vier Verletzte sind die Folgen eines Familienstreits, der sich am Sonntagnachmittag in Freudental (Kreis Ludwigsburg) ereignet hat.

Wie die Polizei berichtet, gerieten ein 76-Jähriger und seine 22-jährige Tochter wegen einer Nichtigkeit aneinander. Im Verlauf der zunächst verbalen Auseinandersetzung stieß der Mann die junge Frau durch die Glasfüllung einer Tür.

Als der 26-jährige Sohn und die 60-jährige Ehefrau helfend eingreifen wollten, wurden sie ebenfalls leicht verletzt und flüchteten schließlich zusammen mit der 22-Jährigen aus dem Haus.

Von Nachbarn verständigte Polizeibeamte fanden das Haus verschlossen vor. Der 76-Jährige, der sich bei der Auseinandersetzung auch selbst verletzt hatte, weigerte sich das Haus zu verlassen und drohte damit, das Gebäude in Brand zu setzen. Die Polizisten mussten daraufhin die Terrassentür gewaltsam öffnen.

Sie nahmen den 76-Jährigen vorläufig fest. Er wurde in der Folge in eine psychiatrische Klinik eingewiesen.

Während die 22-Jährige vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht wurde, konnten die Verletzungen der anderen Familienmitglieder vor Ort versorgt werden.

Steinheim: Autofahrerin mit Laserpointer geblendet

Steinheim: Ein 17-Jähriger hat am Freitagabend in Steinheim an der Murr (Kreis Ludwigsburg) eine 29-jährige Autofahrerin mit einem Laserpointer geblendet.

Wie die Polizei mitteilt, kam die Autofahrerin kurz vor 20.30 Uhr aus Richtung Großbottwar. Sie erschrak durch den grünen Lichtstrahl und bremste scharf.

Der 17-Jährige hielt sich zu diesem Zeitpunkt mit zwei Freunden an einem Bushaltestellenhäuschen an der Steinheimer Straße auf und muss nun mit einer Anzeige wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr rechnen.

Ludwigsburg: 43-Jähriger will schlichten und wird selbst Opfer

Ludwigsburg: Ein 43-Jähriger hat sich Samstagnacht in Ludwigsburg in Handgreiflichkeiten zwischen fünf Personen eingemischt und wurde daraufhin selbst zusammengeschlagen.

Laut Polizei wollte der Mann die Auseinandersetzung auf dem Solitudeparkdeck schlichten. Daraufhin gingen drei der zuvor miteinander streitenden Personen gemeinsam auf ihn los. Sie schlugen ihn mit Fäusten ins Gesicht bis er zu Boden ging und ließen auch dann nicht von ihm ab.

Der 43-Jährige musste schließlich vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Die drei Schläger flüchteten zu Fuß und konnten durch eine sofort eingeleitete polizeiliche Fahndung in der näheren Umgebung entdeckt und zum Polizeirevier verbracht werden.

Nach der Anzeigenaufnahme wurden sie wieder auf freien Fuß entlassen.

Ludwigsburg: Ex-Freundin und Begleiter schlagen zu

Ludwigsburg: Ein 19-Jähriger ist am frühen Samstagmorgen in Ludwigsburg von seiner Ex-Freundin und drei weiteren jungen Männern zusammengeschlagen worden.

Wie die Polizei berichtet, wollte sich der 19-Jährige zusammen mit seinem Zwillingsbruder gegen 2 Uhr mit seiner Ex-Freundin vor einer Gaststätte an der Karlstraße treffen, um sich auszusprechen. Ohne Vorwarnung schlug das Mädchen ihren ehemaligen Freund mit der Faust auf die Nase. 

Darauf kamen weitere drei junge Männer hinzu, traktierten den 19-Jährigen mit weiteren Faustschlägen und gingen im Verlauf der Auseinandersetzung auch auf dessen Bruder los, bis dieser am Boden lag.

Dabei ließen sie nicht von ihm ab und traten immer wieder auf ihn ein. Nur mit Mühe gelang es den beiden Heranwachsenden zu fliehen. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an.

Waiblingen: Brutaler Überfall auf sechs Fußballfans

Waiblingen: Sechs Fußballfans sind am frühen Montagmorgen am Bahnhof Waiblingen (Rems-Murr-Kreis) von einer Gruppe Unbekannten überfallen, zusammengeschlagen und teilweise beraubt worden.

Wie die Polizei mitteilt, trafen die Fans von Borussia Dortmund kurz nach Mitternacht auf dem Bahnhof Waiblingen ein. Die jungen Männer zwischen 23 und 29 Jahren stammen alle aus dem Ostalbkreis und kamen vom Spiel in Frankfurt. Sie saßen im letzten Wagen der S-Bahn und wollten mit dem Schienenersatzverkehr weiterfahren.

Ihren Angaben zufolge kamen plötzlich schwarz gekleidete und maskierte Personen auf sie zu, schlugen und rissen sie nieder und traten darüber hinaus noch auf zwei der Opfer ein. Schließlich rissen sie einem der Opfer ein gelb-schwarzes Borussia Dortmund Fan-Shirt und einem anderen jungen Mann einen Rucksack vom Körper.

Danach rannten sie weg in Richtung Ameisenbühl/Dammstraße. Vier der jungen Männer wurden beim dem Überfall leicht verletzt. Einer musste ambulant im Krankenhaus behandelt werden.

Bei den Angreifern soll es sich um eine Gruppe, bestehend aus sechs bis acht Personen, gehandelt haben. Trotz intensiver Fahndung der Polizei mit insgesamt zehn Streifenfahrzeugen konnten die Täter unerkannt entkommen.

Die Kripo Waiblingen, Telefonnummer 07151/9500 sucht Zeugen, etwa andere Fahrgäste oder Bus- und Taxifahrer, die den Vorfall am Waiblinger Bahnhofsplatz beobachtet haben sowie Zeugen, denen bereits in der S-Bahn verdächtige Vorkommnisse aufgefallen sind.

Fellbach: Maskierter Mann überfällt Spielhalle

Fellbach: Ein maskierter und bewaffneter Unbekannter hat am späten Samstagabend in Fellbach (Rems-Murr-Kreis) eine Spielhalle überfallen. Er erbeutete etwa 1000 Euro.

Laut Polizei betrat der Unbekannte kurz vor Mitternacht die Spielhalle an der Bahnhofstraße. Er bedrohte die 39-jährige Angestellte und kam dadurch an das Geld.

Der Mann hatte einen Regenschirm dabei. Er war mit einer hellblauen Motorrad-Unterziehhaube maskiert und trug eine schwarze Jacke und eine dunkle Hose. Er soll circa 1,75 Meter groß und auffallend schlank sein.

Hinweise erbittet die Kriminalpolizei Waiblingen, Telefonnummer 07151/9500.

Waiblingen: Gartenhaus bei Brand völlig zerstört

Waiblingen: Ein Gartenhaus bei Waiblingen-Neustadt (Rems-Murr-Kreis) ist am frühen Montagmorgen durch einen Brand komplett zerstört worden.

Wie die Polizei berichtet, befand sich das Gartenhaus direkt unterhalb des Grillplatzes Sörenberg. Als Feuerwehr und Polizei eintrafen, stand es schon komplett in Flammen. Brandursache dürfte vermutlich ein technischer Defekt sein.

Der Schaden beträgt circa 10.000 bis 15.000 Euro.

Göppingen: Maschinen aus Baufahrzeug gestohlen

Göppingen: Unbekannte haben vermutlich in der Nacht zum Montag aus einem Baustellenfahrzeug in Göppingen Maschinen und Werkzeuge gestohlen.

Wie die Polizei meldet, war das Fahrzeug an der Oberen Gartenstraße abgestellt. Die Täter schlugen die Seitenscheiben ein und gelangten so an die Werkzeuge. Aus dem Fahrzeug wurden ein HILTI-Akkuschrauber, ein Handschleifer und eine Stichsäge entwendet.

Außerdem fehlt verschiedenes Werkzeug. Der Wert des Diebesgutes beläuft sich auf etwa 800 Euro. Der Schaden am Fahrzeug beträgt etwa 400 Euro.

Leinfelden-Echterdingen: Vermissten wieder gefunden

Leinfelden-Echterdingen: Ein vermisster 33-Jähriger ist am frühen Montagmorgen in Leinfelden-Echterdingen (Kreis Esslingen) gefunden worden.

Wie die Polizei meldet, hatten Bekannte den Mann gegen 2.30 Uhr als vermisst gemeldet. Sie hatten zudem angegeben, dass er sich vermutlich in einer hilflosen Lage befinden würde.

Die Polizei suchte mit mehreren Streifenwagen, einem Mantrailerhund sowie einem Polizeihubschrauber bei Musberg nach dem 33-Jährigen. Kurz vor 5 Uhr entdeckte ihn die Besatzung des Polizeihubschraubers im Gewann Eichberg.

Der eingesetzte Rettungssuchhund traf wenige Minuten später ebenfalls erfolgreich bei dem Gesuchten ein.

Leonberg: Nach Wildunfall im Graben gelandet

Leonberg: Wegen eines plötzlich auftauchenden Rehs, ist eine junge Autofahrerin am frühen Montagmorgen zwischen Warmbronn und Frauenkreuz (Kreis Böblingen) mit ihrem VW Polo ins Schleudern geraten. Sie überschlug sich mit ihrem Fahrzeug, das schließlich auf seinem Dach liegen blieb, berichtet die Polizei. Die junge Frau wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Das Reh kam mit dem Schrecken davon.

Nach einer leichten Linkskurve tauchte frühmorgens plötzlich das Tier auf der Fahrbahn vor dem VW Polo der 19-Jährigen auf. Instinktiv wich diese mit ihrem Auto nach rechts aus, geriet aber mit den Rädern in den unbefestigten Randstreifen. Durch das Gegensteuern wurde die 19-Jährige in ihrem Fahrzeug zunächst quer über die Straße geschleudert und driftete mit diesem nach rechts in den Straßengraben, wo ihr Auto schließlich auf dem Dach zum Liegen kam. Zur Bergung musste neben einem Abschlepper auch die Feuerwehr Leonberg angefordert werden. Den Schaden beziffert die Polizei auf 6000 Euro.

Die Polizei empfiehlt in solchen Fällen, beim Abbremsen nicht auszuweichen, sondern die Spur zu halten und zu hupen. Generell müsse jetzt wieder vermehrt mit Wildwechsel gerechnet werden.



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