Die Polizei hat im Neckar Leichenteile eines Geschwisterpaars entdeckt, das seit fast 19 Jahren vermisst wird (Symbolbild). Foto: Leserfotograf emily

Nachdem im August Leichenteile im Neckar gefunden werden, stellt sich jetzt heraus, dass sie von einer Frau stammen, die zusammen mit ihrem Bruder vor 19 Jahren spurlos verschwand. Diese und weitere Polizeimeldungen aus der Region Stuttgart.

Eberdingen/Heilbronn: Im Falle eines Geschwisterpaars aus Eberdingen (Kreis Ludwigsburg), das vor knapp 19 Jahren verschwunden war, kann die Polizei nun einen Erfolg vermelden. Wie die Polizei berichtet, haben forensische Untersuchungen jetzt gezeigt, dass Leichenteile, die im August im Neckar gefunden wurden, von der Schwester stammen.

Die damals 53-jährige und ihr 61-jähriger Bruder waren am 10. Januar 1995 als vermisst gemeldet worden, nachdem sie mit ihrem Ford Escort Freunde in Marbach besucht hatten und auf dem Heimweg nach Eberdingen verschwunden waren. Für die Kriminalpolizei in Vaihingen/Enz begann damit ein Vermisstenfall, der über die Landesgrenzen hinaus Beachtung fand und letztlich nicht geklärt werden konnte.

Die Ermittler vermuteten von Anfang an, dass die Geschwister mit ihrem Auto in den Neckar geraten und ertrunken sein könnten, da dieser am 10. Januar 1995 Hochwasser führte. Bis in das Jahr 2013 kamen bei Suchmaßnahmen der Polizei Taucher, ein Peilschiff sowie spezielle Unterwasserortungsgeräte zum Einsatz.

Aus dem Neckar geborgen haben die Beamten zwischenzeitlich unter anderem 13 Fahrzeuge - das Auto der Vermissten war jedoch nicht darunter.

Am 7. August dieses Jahres jedoch fanden Polizisten im Neckar bei Heilbronn Leichenteile. Ein forensisches Institut überprüfte deren DNA und kam nun laut Polizei zu dem zweifelsfreien Ergebnis, dass es sich um die sterblichen Überreste der vermissten Schwester handelt.

Die Ermittler setzen die Suche nach ihrem Bruder und dem Ford Escort nun im Neckar zwischen Lauffen und Heilbronn fort.

Korntal-Münchingen: Straßenlaterne knickt um, 10.000 Euro Schaden

Korntal-Münchingen: Am Montagabend hat eine 35-Jährige in Korntal-Münchingen (Kreis Ludwigsburg) beim Einparken eine Straßenlaterne gerammt und damit einen Unfall mit 10.000 Euro Sachschaden verursacht.

Wie die Polizei meldet, wollte die junge Frau gegen 17.30 Uhr in einen Parkplatz der Volksbank in der Kronenstraße fahren, als sie mit ihrem Opel die Straßenlaterne rammte. Durch die Wucht des Aufpralls knickte diese um und krachte gegen einen geparkten VW Tiguan. So entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von etwa 10.000 Euro.

Esslingen: Schüler soll Prüfer bedroht haben

Esslingen: Ein 21-Jähriger Schüler soll am Dienstagmorgen in Esslingen drei Prüfer mit einer Schreckschusspistole bedroht und verlangt haben, dass sie ihn bestehen lassen.

Wie die Polizei mitteilt, erschien der junge Mann gegen 8.50 Uhr zu einem mündlichen Nachprüfungstermin an der Schule für Pflegeberufe am Klinikum Esslingen. Nachdem er sich den Prüfern gegenüber hingesetzt hatte, soll er eine täuschend echt wirkende Schreckschusspistole hervorgezogen und verlangt haben, die Prüfung zu bestehen. 

Die drei Prüfer gingen zum Schein auf die Forderung ein und prüften den jungen Mann. Nachdem der 21-Jährige den Prüfungsraum in dem Glauben verlassen hatte, bestanden zu haben, wurde die Polizei informiert.

Der offenbar verwirrte 21-Jährige wurde kurze Zeit später von Polizisten in der Nähe der Schule festgenommen. Er hatte die ungeladene Schreckschusswaffe bei sich.

Der junge Mann wurde in eine Klinik gebracht. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

Denkendorf: Einbrecher plündern Frisörsalon

Denkendorf: Unbekannte sind zwischen Samstag, 14.15 Uhr, und Montag, 13.05 Uhr, in einen Frisörsalon in Denkendorf (Kreis Esslingen) eingebrochen und haben Diebesgut im Wert von rund 2500 Euro erbeutet.

Wie die Polizei meldet, warfen die Einbrecher zunächst mit einem faustgroßen Stein die Fensterscheibe des Frisörs in der Friedrichstraße ein, griffen dann hinein und öffneten das Fenster. Obwohl die Fensteröffnung vergittert ist, gelang es einem offenbar sehr schlanken Täter, sich durch die Gitterstäbe zu zwängen und so in das Untergeschoss des Hauses zu gelangen.

Aus dem Verkaufsraum wurden mehrere hundert Euro Bargeld, zwei Haartrockner, mehrere hochwertige Scheren sowie ein orangefarbener Schminkkoffer gestohlen. Das Diebesgut im Wert von etwa 2500 Euro wurde laut Polizei offenbar mit einer ebenfalls gestohlenen, schwarzen Umhängetasche der Marke Redken abtransportiert.

Durch ein Fenster verließen die Unbekannten das Haus schließlich wieder.

Die Polizei bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 07158/95160.

Plochingen: Drogentoter in seiner Wohnung gefunden

Plochingen: Am Montag ist ein Mann in Plochingen (Kreis Esslingen) tot aufgefunden worden. Wie die Polizei mitteilt, handelte es sich bei dem 45-Jährigen um einen Drogensüchtigen.

Ein Bekannter fand den Mann in seiner Wohnung. Ersten Ermittlungen zufolge starb er an einer Überdosis Tabletten. Laut Polizei sind im Landkreis Esslingen in diesem Jahr bereits drei Männer an den Folgen ihrer Drogensucht gestorben.

Böblingen: Unfall mit Neuwagen, 100.000 Euro Schaden

Böblingen: Am Montagnachmittag ist es in Böblingen zu einem Verkehrsunfall mit vier Autos gekommen, bei dem ein Mensch leicht verletzt wurde und ein Sachschaden von rund 100.000 Euro entstanden ist.

Wie die Polizei berichtet, war ein 27-Jähriger mit seinem VW auf der Panzerstraße unterwegs, als er trotz einer Grünphase an der Ampel auf Höhe der Bunsenstraße halten musste. Vor ihm staute sich der Verkehr. Eine dahinter fahrende 54-Jährige konnte ihren VW Polo noch rechtzeitig zum Stehen bringen, allerdings wurde ihr Wagen von einem nachfolgendem BMW leicht angeboxt. Der 24-jährige Fahrer des BMW hatte wohl aufgrund zu geringen Abstandes nicht mehr rechtzeitig reagieren können.

Kurz darauf krachte nahezu ungebremst ein 53-Jähriger mit seinem Mercedes in die Unfallstelle. Der erst vier Wochen alte Neuwagen schob alle Fahrzeuge aufeinander. Dabei entstand ein Schaden von insgesamt rund 100.000 Euro.

Zur Bergung der Autos musste die Panzerstraße kurzzeitig gesperrt werden. Die Polizei leitete den Verkehr örtlich um.

Herrenberg: Heißes Fett ruft Feuerwehr auf den Plan

Herrenberg: Eine 52-Jährige hat am Montagabend in Herrenberg (Kreis Böblingen) auf dem Herd einen Topf vergessen und so einen Brand ausgelöst.

Wie die Polizei mitteilt, stellte die Frau in ihrer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Theodor-Heuss-Straße den Kochtopf mit heißem Fett auf den Herd und vergaß ihn. Binnen weniger Minuten entzündete sich das Fett und setzte die Küchenzeile in Brand. Die 52-jährige Bewohnerin brachte sich mit ihren zwölf und elf Jahre alten Kindern und den Haustieren in Sicherheit.

Die alarmierte Feuerwehr konnte das Feuer in der Küche schnell löschen. Die Bewohner erlitten aufgrund des heftigen Qualmes allesamt eine leichte Rauchgasvergiftung und kamen vorsorglich in ein Krankenhaus.

Das genaue Ausmaß des Schadens ist laut Polizei noch nicht abzusehen.

Nufringen: Unfall mit 20.000 Euro Sachschaden

Nufringen: Am Montagmittag hat sich auf der Autobahn 81 bei Nufringen (Kreis Böblingen) ein Unfall ereignet, bei dem ein Mensch schwer verletzt wurde und  ein Schaden in Höhe von rund 20.000 Euro entstand.

Wie die Polizei berichtet, stockte gegen 14.30 Uhr kurz vor der Anschlussstelle Gärtringen der Verkehr, woraufhin ein 35-Jähriger seinen Ford abbremsen musste. Weil sie zu dicht aufgefahren war, krachte eine 40-Jährige mit ihrem Opel Zafira in den Ford und löste in der Folge eine Kettenreaktion aus.

Ein nachfolgender 17-Jähriger fuhr mit seinem Golf in den Opel, eine 21-Jährige mit ihrem Polo wiederum in den VW Golf. Dieser wurde dadurch in die Leitplanke gedrückt. Dabei erlitt der 51-jährige Vater, der neben dem 17-Jährigen auf dem Beifahrersitz saß, schwere Verletzungen. Er musste in eine Klinik eingeliefert werden.

Drei der vier Unfallwagen mussten von der Unfallstelle geborgen werden. Der Verkehr staute sich zeitweise in Richtung Norden bis auf vier Kilometer Länge.

Leonberg: Lastwagen prallen aufeinander, 50.000 Euro Schaden

Leonberg: Der Fahrer eines Lastwagens ist am Dienstagmittag in Leonberg (Kreis Böblingen) von der Sonne geblendet worden und hat einen Unfall verursacht.

Wie die Polizei mitteilt, fuhr der Mann gegen 12 Uhr auf der Kreisstraße 1009 von Warmbronn in Richtung der Einmündung zur Bundesstraße 295, als er von der Sonne derart geblendet wurde, dass er mit seinem Lastwagen ins seitliche Bankett rutschte. Beim abrupten Gegenlenken geriet der 26-Tonner, der Dämmmaterial geladen hatte, auf die Gegenfahrbahn. Dort  kollidierte er mit einem entgegenkommenden Kleinlastwagen.

Beide Lastwagen kippten in die jeweiligen Straßengraben, die Fahrer blieben aber unverletzt.

Die Kreisstraße 1009 musste im Anschluss für die aufwendigen Bergungsarbeiten bis etwa 14.30 Uhr vollständig gesperrt werden. Die Polizei richtete eine örtliche Umleitung ein.

Der Sachschaden wird auf 50.000 Euro geschätzt.

Sindelfingen: 70-Jähriger Radfahrer stirbt

Sindelfingen: Am Dienstagmorgen ist ein 70-Jähriger in Sindelfingen (Kreis Böblingen) von einem Passanten tot aufgefunden worden.

Wie die Polizei mitteilt, lag der Mann in der Seestraße neben seinem Fahrrad auf der Straße. Versuche, ihn zu reanimieren, schlugen fehl.

EIn Arzt stellte fest, dass der Radfahrer eines natürlichen Todes gestorben war.

Kirchberg a. d. Murr: Lkw macht sich selbstständig

Kirchberg an der Murr: Beim Verladen eines Kleinbaggers hat sich am Montagmorgen ein Lastwagen in Kirchberg an der Murr (Rems-Murr-Kreis) selbstständig gemacht und ist in zwei Häuser gekracht.

Wie die Polizei meldet, hatte der 37 Jahre alte Fahrer den Lkw in der abschüssigen Kronenschulgasse abgestellt. Zur Sicherheit hatte er den Gang eingelegt und die Stützen des Anhängers ausgefahren. Anschließend wurde der Kleinbagger aufgeladen.

Aufgrund des Gewichtes des Baggers machte sich der Lkw selbstständig, rollte die Straße hinunter und prallte frontal gegen zwei Häuser. An dem Lastwagen entstand dabei Totalschaden in Höhe von rund 20.000 Euro. Der Schaden an den Häusern beläuft sich auf insgesamt zirka 10.000 Euro.

Verletzt wurde niemand.

Backnang: Frau auf Friedhof mit Messer bedroht

Backnang: Eine 80-Jährige ist am Mittwochnachmittag auf einem Friedhof in Backnang (Rems-Murr-Kreis) von einem Unbekannten mit einem Messer bedroht worden.

Wie die Polizei berichtet, lief die Rentnerin gegen 15.15 Uhr auf dem Hauptweg des Friedhofs in Richtung Aussegnungshalle, als plötzlich der Unbekannte an sie heran trat, sie mit dem Messer bedrohte und "Geldbeutel" sagte. Nachdem die Frau erklärte, dass sie keinen Geldbeutel dabei habe, durchsuchte der Mann sie regelrecht. Anschließend ging er in unbekannte Richtung davon.

Der Mann soll zwischen 30 und 40 Jahre alt und 1,60 bis 1,65 Meter groß sein. Er hatte hellblonde, glatte, bis zur Schulter reichende Haare, trug ein langärmeliges buntes T-Shirt, und sprach Deutsch ohne Akzent.

Die Polizei bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 07191/909-0.

Waiblingen: Musiker verletzt Frau auf Weihnachtsmarkt

Waiblingen: Am Samstagabend hat ein Musiker auf dem Weihnachtsmarkt in Waiblingen (Rems-Murr-Kreis) eine 41-Jährige verletzt. Am Montag erstattete die Frau Anzeige, wie die Polizei mitteilte.

Wie die Frau angab, war sie abends auf dem Weihnachtsmarkt unterwegs, als sie an einer Gruppe von Musikern vorbeikam. Einer der Musiker, ein Klarinettenspieler, soll der 41-Jährigen sein Instrument ans Ohr gehalten und losgespielt haben. Die Frau erlitt dadurch ein Knalltrauma.

Die Polizei, die den Musiker nun sucht, bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 07151/950-0.

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