Als ein sieben Jahre altes Mädchen am Montagabend in Wendlingen am Neckar eine öffentliche Toilette betritt, schließt sich automatisch die Tür und sperrt die Kleine ein. Foto: dpa/Symbolbild

Als ein sieben Jahre altes Mädchen am Montagabend in Wendlingen am Neckar eine öffentliche Toilette betritt, schließt sich automatisch die Tür und sperrt die Kleine ein - diese und weitere Meldungen der Polizei aus der Region Stuttgart.

ëWendlingen am Neckar: Am Montagabend ist in Wendlingen am Neckar (Kreis Esslingen) eine Siebenjährige in einer öffentlichen Toilette eingesperrt worden.

Wie die Polizei berichtet, war das Mädchen gegen 19.30 Uhr am Wendlinger Omnibusbahnhof unterwegs und musste auf die Toilette. Als die Siebenjährige ein vollautomatisches Toilettenhäuschen betrat, schloss sich die Tür hinter ihr und ließ sich aufgrund einer Störung nicht mehr öffnen. Die Mutter des Mädchens rief die Polizei.

Die Feuerwehr rückte an und konnte rund eine halbe Stunde später die Schiebetür des Toilettenhäuschens mit einem Brecheisen öffnen und das panische Mädchen befreien.

Esslingen-Berkheim: Rettungswagen kracht in Pkw

Esslingen-Berkheim: In der Nacht zum Dienstag ist in Esslingen-Berkheim der Fahrer eines Rettungswagens mit einem Pkw zusammengestoßen.

Wie die Polizei mitteilt, war der 32-Jährige mit dem Einsatzfahrzeug und eingeschaltetem Blaulicht gegen 0.45 Uhr aus Richtung Berkheim auf der Landesstraße 1192 in Richtung Ruit unterwegs, an Bord hatte er einen Patienten, der in die Ruiter Klinik gebracht werden sollte. An der Kreuzung mit der Ruiter Straße stieß er mit dem VW Golf eines 24-Jährigen zusammen, der aus Richtung Esslingen kam.

Bei dem Zusammenstoß wurden der Fahrer des Golf und seine 23-jährige Mitfahrerin leicht verletzt. Die Insassen des Rettungswagens blieben unverletzt.

Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Alle Verletzten wurden von einem angeforderten Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 18.000 Euro.

Waiblingen: Massenschlägerei in Asylbewerberheim

Waiblingen: Am Montagabend ist es in einem Asylbewerberheim in Waiblingen (Rems-Murr-Kreis) zu einer Schlägerei gekommen.

Wie die Polizei meldet, nahm die Schlägerei gegen 19 Uhr ihren Anfang, als zwei Männer auf der Toilette des Hauses in der Straße "Innere Weidach" aneinandergerieten. Anschließend breitete sich die Prügelei auf alle Räume aus, insgesamt beteiligten sich rund zehn Personen.

Ein Mann bekam einen Schlag auf die Nase und musste ambulant im Krankenhaus behandelt werden. Drei Streifen der hinzugerufenen Polizei mussten den Streit schlichten.

Einer der Männer, der wiederholt provozierte, erhielt schließlich einen Platzverweis. Daraufhin beruhigte sich die Situation.

Backnang: Handydieb von Video überführt

Backnang: Am Montagnachmittag hat die Polizei in Backnang (Rems-Murr-Kreis) einen mutmaßlichen Handy-Dieb festgenommen.

Wie die Polizei berichtet, soll der Mann aus einem Supermarkt in der Eugen-Adolff-Straße gegen 16.40 Uhr zwei Handys gestohlen haben. Die alarmierten Polizisten erkannten den Mann auf dem Überwachungsvideo des Marktes wieder. Er ist bereits polizeibekannt.

Gegen 18.20 Uhr nahmen ihn die Beamten fest. Das Diebesgut im Wert von mehr als 300 Euro trug er noch bei sich. Gegen den Mann, der zuvor schon gegen Bewährungsauflagen verstoßen hatte, liegt bereits ein Haftbefehl vor, der nun in Vollzug gesetzt wird.

Kornwestheim: Einbrecher kommen gleich morgens

Kornwestheim: Am Montagmorgen sind bislang Unbekannte in eine Wohnung in Kornwestheim (Kreis Ludwigsburg) eingebrochen und haben Gegenstände im Wert von mehreren tausend Euro gestohlen.

Wie die Polizei mitteilt, verschafften sich die Diebe zwischen 9 Uhr und 9.15 Uhr Zutritt zu der Wohnung im Kirschenweg, indem sie die Eingangstür aufhebelten. Im Inneren durchwühlten sie mehrere Schränke und ließen schließlich Elektronikartikel, Bargeld und Schmuck im Wert von mehreren tausend Euro mitgehen.

Bei dem Einbruch entstand ein Sachschaden von rund 300 Euro. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer 07154/1313-0 zu melden.

Sachsenheim: 29-Jährige nach Überschlag unverletzt

Sachsenheim: Eine 29-jährige Autofahrerin hat sich am Montagnachmittag in Sachsenheim (Kreis Ludwigsburg) mit ihrem Wagen überschlagen, ist dabei aber unverletzt geblieben.

Wie die Polizei berichtet, war die Frau gegen 16.15 Uhr von Bietigheim-Bissingen kommend auf der Landesstraße 1125 in Richtung Sersheim unterwegs und wollte auf Höhe Sachsenheim den vor ihr fahrenden 50-jährigen Fahrer eines Lastwagens überholen. Als sie wieder nach rechts einscherte, kam es zum Zusammenstoß mit dem Lkw.

Der VW der 29-Jährigen geriet nach rechts, fuhr dort eine Böschung hoch und überschlug sich. Verletzt wurde niemand. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von 12.000 Euro.

Der VW musste abgeschleppt, die L1125 für etwa eine Stunde in Fahrtrichtung Sersheim gesperrt werden.

Holzgerlingen: Smart-Fahrerin bei Unfall schwer verletzt

Holzgerlingen: Am Dienstagmorgen ist eine 27-jährige Smart-Fahrerin bei einem Unfall in Holzgerlingen (Kreis Ludwigsburg) schwer verletzt worden.

Wie die Polizei mitteilt, wollte die 40-jährige Fahrerin eines VW Golf gegen 7.50 Uhr von der Kreisstraße 1048 in Richtung Holzgerlingen abbiegen. Vermutlich übersah sie hierbei die von links kommende und vorfahrtberechtigte 27 Jahre alte Smart-Lenkerin. Die beiden Fahrzeuge stießen auf der Kreuzung zusammen, so dass der Smart angehoben wurde und auf die Fahrerseite fiel.

Die Fahrerin des Smart konnte sich selbst über die Heckklappe befreien, hatte sich bei dem Unfall aber schwer verletzt. Sie musste durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Golf-Fahrerin blieb unverletzt.

Beide Autos mussten abgeschleppt werden. Während der Unfallaufnahme war die Kreisstraße 1074 bis etwa 9.50 Uhr vollständig gesperrt. Über die Höhe des Sachschadens ist nichts bekannt.

Böblingen: Weiblicher Fußballfan leistet Polizei Widerstand

Böblingen: Mit einem weiblichen, besonders uneinsichtigen Fußballfan hat es die Polizei in der Nacht zum Dienstag in Böblingen zu tun gehabt.

Wie die Polizei meldet, feierte die betrunkene 31-Jährige zusammen mit Anderen nach dem WM-Spiel den Sieg der deutschen Mannschaft und legte sich gegen 1 Uhr immer wieder auf die Straße und auf die Motorhauben von Autos, die an einem Autokorso teilnahmen. Als die Polizei enschritt und ihr einen Platzverweis aussprach, soll die Frau die Beamten geschlagen und getreten haben.

Unter wüsten Beschimpfungen mussten die Beamten der 31-Jährigen Handschellen anlegen und sie zu Boden bringen, woraufhin sie sich plötzlich bewusstlos stellte. Nachdem ihr die Handschellen geöffnet wurden, war sie plötzlich wieder hellwach und soll erneut die Polizisten getreten haben.

Die Beamten mussten die Frau schließlich zum Streifenwagen tragen, um sie aufs Revier bringen zu können. Sie muss nun mit einer Anzeige wegen des Widerstands gegen Polizeibeamte rechnen.

Leonberg: Motorblock fliegt durch Motorhaube

Leonberg: Bei einem Unfall in Leonberg (Kreis Böblingen) ist am Montagabend eine Frau leicht verletzt worden und ein Schaden von rund 20.000 Euro entstanden.

Wie die Polizei mitteilt, war die 58-Jährige gegen 18.10 Uhr in ihrem Citroën auf der Landesstraße 1189 von Büsnau in Richtung Sindelfingen unterwegs, als sie aus bislang ungeklärter Ursache auf Höhe des Steinbachsees nach links von der Fahrbahn abkam und eine Böschung hinunterfuhr.

Dort prallte ihr Wagen mit solch einer Wucht gegen einen Baumstumpf, dass der komplette Motorblock des Fahrzeugs herausgerissen wurde. An dem Auto entstand ein Schaden von rund 20.000 Euro.

Der Citroën musste abgeschleppt werden.

Göppingen: Nach Autokorso Führerschein los

Göppingen: Ein 34-jähriger Autofahrer hat nach einem Autokorso anlässlich des Deutschlandspiels am Montagabend in Göppingen seinen Führerschein abgeben müssen.

Wie die Polizei berichtet, war der Mann in seinem VW gegen 1.30 Uhr über den Marktplatz gefahren, nachdem sich der Korso bereits aufgelöst hatte. Als die Polizei ihn kontrollierte, stellte sie fest, dass der 34-Jährige Alkohol getrunken hatte.

Er musste sich einer Blutentnahme unterziehen und seinen Führerschein abgeben.

Wangen: 80.000 Euro Schaden nach Heizungsbrand

Wangen: Bei einem Brand in einem Heizungskeller in Wangen (Kreis Göppingen) sind am frühen Dienstagmorgen rund 80.000 Euro Schaden entstanden.

Wie die Polizei meldet, war vermutlich ein technischer Defekt ursächlich für das Feuer, das gegen 3.15 Uhr in der Heizungsanlage eines Reihenhauses in der Mozartstraße ausbrach. Die Feuerwehr rückte an, löschte die Flammen und lüftete die verrußten Räume.

Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 80.000 Euro.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: