Stuttgart: Unbekannte haben am Wochenende drei Fahrzeuge aufgebrochen und mobile Navigationsgeräte, mehrere Musikinstrumente sowie ein Handy gestohlen.
An einem Mitsubishi, der in der Röntgenstraße abgestellt war, schlugen die Täter eine Seitenscheibe ein und klauten das Navi.
Aus einem Ford stahlen sie mehrere Gitarren sowie Zubehör für Instrumente und ein mobiles Navigationsgerät. Das Fahrzeug war in der Kilianstraße geparkt. Das Handy befand sich in einem Audi und war an der Frontscheibe befestigt.
Unbekannte schlugen auch hier eine Seitenscheibe ein und entwendeten das Handy. Das Fahrzeug stand in der Strohgäustraße.
Stuttgart: Einbrüche in Häuser und Wohnungen
Stuttgart: Vier Einbrüche in drei Einfamilienhäuser und in eine Wohnung sind am Wochenende bei der Polizei gemeldet worden.
Wie die Polizei mitteilte, haben Unbekannte in Stuttgart-Ost die Terrassentür am Wintergarten eines Wohnhauses am Bardiliweg aufgebrochen und durchsuchten die Räume. Ob außer einem Flachbildmonitor und Bargeld andere Wertsachen entwendet wurden, steht noch nicht fest. Einer der Bewohner hatte das Haus am Samstag gegen 16 Uhr verlassen und entdeckte den Einbruch am Sonntag gegen 11.15 Uhr.
In Sillenbuch sind Unbekannte zwischen Samstag, 14 Uhr und Sonntag, 21 Uhr, in ein Wohnhaus in der Walter-Flex-Straße eingebrochen und haben Schmuck und möglicherweise andere Wertgegenstände gestohlen. Im Laufe des Sonntags, zwischen etwa 8.30 und 16.30 Uhr, brachen Unbekannte in ein Zweifamilienhaus an der Kernenblickstraße in Sillenbuch ein und stahlen Schmuck und Bargeld im Wert von mehreren Tausend Euro.
Im Stadtteil Rot haben Einbrecher am Sonntag die Wohnung einer Frau durchsucht, die zwischen 11.45 und 17 Uhr nicht zuhause war. Sie haben Bargeld und Schmuck gestohlen.
Hinweise nimmt die Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 0711/8990-5461 entgegen.
Fellbach: Volvo überschlägt sich
Fellbach: Ein 24-jähriger Volvo-Fahrer ist am frühen Montagmorgen mit seinem Auto auf der Bundesstraße 14 gegen die Leitplanke geprallt. Laut Polizei ist er auf der Bundesstraße 14 von Stuttgart kommend in Richtung Waiblingen unterwegs gewesen. Genau unter der Brücke der alten B14 kam er nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Leitplanke. Schließlich landet das Auto 50 Meter nach dem ersten Aufprall im Grünstreifen. Der Volvo bohrt sich ins Erdreich, stellt sich auf und überschlägt sich. Das Auto bleibt letztlich auf der Beifahrerseite liegen.
Da der Autofahrer im Fahrzeug eingeklemmt wurde, musste er durch die Freiwillige Feuerwehr aus seinem Volvo herausgeschnitten werden. Der 24-Jährige war zum Unfallzeitpunkt nicht angeschnallt. Er gab an, dass vor ihm etwas auf der Straße aufgetaucht sei. Er vermutet ein Tier. Der Mann musste mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert werden.
Am Fahrzeug entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von 15.000 Euro.
Waiblingen: Niedergeschlagen und ausgeraubt
Waiblingen: Ein 21-Jähriger ist am frühen Montagmorgen auf der Schmidener Straße in Richtung Stadtmitte unterwegs gewesen, als er niedergeschlagen wurde. Vier bislang unbekannte männliche Täter näherten sich laut Polizei dem jungen Mann und schlugen ihn vermutlich mit der Faust von hinten nieder. Anschließend forderten die vier Männer von dem 21-jährigen Geld. Eingeschüchtert übergab dieser ihnen 20 Euro. Die Täter hat der ausgeraubte junge Mann als im Alter zwischen 18 und 25 Jahren beschrieben, alle mit kurzen Haaren und zwischen 1,70 Meter und 1,85 Meter groß.
Die Kripo bittet insbesondere die beiden Frauen, die zur Tatzeit auf der gegenüberliegenden Straßenseite liefen, um Zeugenhinweise unter Telefon 07151/950-0.
Winnenden: Spektakuläre Unfallflucht
Winnenden: Ein 21-jähriger Autofahrer hat am Sonntagabend eine nahezu filmreife Unfallflucht begangen. Mit einem geliehenen Peugeot ist er die Albertviller Straße aus Richtung Winnenden-Stadtmitte nach Hanweiler gefahren. Auf Höhe des „Wunnebades“ kam er laut Polizei in einer langgezogenen Linkskurve von der Fahrbahn ab. Mit dem Wagen schanzte der 21-Jährige zunächst über zwei Parkplatzabgrenzungen und prallte dann gegen ein Verkehrszeichen. Danach raste er gegen einen Brückenpfeiler aus Beton. Er prallte ab und schleuderte über zirka 15 Meter quer über die Fahrbahn, bis er den Wagen schließlich zum Stehen brachte.
Der Unfallfahrer verließ anschließend das Auto und lief nach Hause. Dort legte er sich schlafen. Unfallursache dürften Alkoholeinfluss und überhöhte Geschwindigkeit gewesen sein. Am Auto entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von rund 1000 Euro.
Das Polizeirevier Winnenden bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 07195/694-0.
Sindelfingen: Wohnwagen geklaut
Sindelfingen: Unbekannte Täter haben am Sonntagabend auf dem Gelände eines Wohnwagenhändlers in der Schwertstraße einen fabrikneuen Wohnanhänger geklaut. Weit kamen die Diebe allerdings nicht: Nach rund hundert Metern Fahrt kollidierte der Wohnwagen mutmaßlich mit einem unbekannten Fahrzeug. Der durch die Kollision verursachte Sachschaden liegt bei zirka 20.000 Euro.
Wie die Polizei mitteilte, kuppelten die Caravan-Diebe nach dem Unfall den Anhänger kurzerhand ab und suchten das Weite. Ihre Beute ließen sie mitten auf der Fahrbahn zurück. Hinweise sowohl zum Diebstahl als auch zum Unfall werden unter Telefon 07031/6970 entgegen genommen.
Herrenberg/Böblingen: Drei Unfälle auf der A 81
Herrenberg/Böblingen: Viel Geduld ist am Montagvormittag auf der Autobahn 81 in Richtung Stuttgart nötig gewesen. Im Berufsverkehr ereigneten sich laut Polizei bis kurz vor 10 Uhr insgesamt drei Unfälle.Kurz vor sieben Uhr gab es einen Auffahrunfall etwa drei Kilometer vor der Anschlussstelle Herrenberg entfernt. Eine 20-jährige Citroenfahrerin hatte das Stauende zu spät bemerkt und war auf den bereits stehenden VW Golf eines 19-Jährigen aufgefahren. Dessen Wagen wurde durch die Wucht des Aufpralls gegen einen Fiat Punto geschoben. Der 31-jährige Fahrer erlitt dabei leichte Verletzungen. Sachschaden entstand in Höhe von insgesamt zirka 7000 Euro. Während der Unfallaufnahme entwickelte sich ein Rückstau von bis zu sechs Kilometern.
Eine knappe halbe Stunde später schepperte es im Bereich der Anschlussstelle Ehningen. Ein 32-jähriger Mercedes-Sprinter-Fahrer hatte in stockendem Verkehr nicht richtig aufgepasst und war ins Heck des VW Transporters eines eines 45-Jährigen gefahren. Dieser wurde auf einen Opel Astra aufgeschoben. Ein 45 Jahre alter Mercedesfahrer konnte ebenfalls nicht mehr abbremsen und rauschte ebenfalls in die Unfallstelle. Bei der Kollision wurden sowohl der Mercedesfahrer als auch der Sprinter-Fahrer leicht verletzt. Es entstand ein Blechschaden in Höhe von rund 12.000 Euro.
Ein dritter Verkehrsunfall ereignete sich gegen 9.40 Uhr im Bereich der Anschlussstelle Böblingen-Hulb. Hier waren zwei Personenwagen, ein VW Golf und ein VW Polo, aufeinander aufgefahren. An den beiden Fahrzeugen entstand Blechschaden von rund 4000 Euro. Da die Autos die Fahrbahn sofort verlassen konnten, gab es keine Behinderungen.
Korntal-Münchingen: Kontrolle über Audi verloren
Korntal-Münchingen: Ein 41 Jahre alter Fahrer eines Audi hat am Sonntag gegen 19.40 Uhr auf der Autobahn 81 in Fahrtrichtung Stuttgart, die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Der Audi prallte mehrmals gegen die Mittelleitplanke und kam auf dem linken Fahrstreifen zum Stillstand. Der 41-Jährige musste zur ärztlichen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht werden.
Insgesamt entstand Sachschaden von über 20.000 Euro. Der nicht mehr fahrbereite Audi wurde abgeschleppt.
Nürtingen: Heftiger Auffahrunfall
Nürtingen: Ein 48-jähriger Audi-Fahrer ist am Sonntagabend an der Abzweigung der Neuffener Straße zur Hermann-Löns-Straße auf mehrere verkehrsbedingt stehende Fahrzeuge aufgefahren. Bei der Kollision wurde der Fiat eines 21-Jährigen auf den davor stehenden Audi einer 23 Jahre alten Mannes geschoben. Der Gesamtsachschaden beträgt zirka 11.000 Euro. Zwei Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.
Grafenau: Überholmanöver geht schief
Grafenau: Bei einem durch ein Überholmanöver ausgelösten Auffahrunfall ist am Sonntagabend auf der Landesstraße 1182 Sachschaden in Höhe von rund 6000 Euro entstanden.
Wie die Polizei mitteilte, setzte ein 33-jähriger VW-Fahrer in einer Linkskurve zum Überholen zweier vor ihm fahrender Fahrzeuge an. Nachdem er das erste Auto, einen Mazda, überholt hatte und sich schon auf Höhe des zweiten Fahrzeugs, einem Volvo, befand, tauchte plötzlich Gegenverkehr auf. Alle drei Fahrer reagierten instinktiv und traten auf die Bremse. Der VW-Fahrer versuchte, sich in die Lücke zwischen Mazda und Volvo zu drängen. Dabei kam zu einem Auffahrunfall zwischen allen drei Fahrzeugen.