Die "Wandertüten" zum "Neckartälefest-to-go" der Dauchinger Bläserjugend wird von den Dauchinger Bürgern gut angenommen. Die Bestellungen werden unter anderem mit diesem Bollerwagen ausgeliefert. Foto: Preuß

Schon zum zweiten Mal musste das idyllische Neckartälefest der Dauchinger Musikkapelle aufgrund der Coronapandemie abgesagt werden. Stattdessen gab es ein "Neckartälefest-to-go".

Dauchingen - Das Fest im idyllischen Dauchinger Neckartäle wurde einst am 15. Mai 1958 von der Dauchinger Musikkapelle als "Waldfest" zur Einkehr angeboten und zieht seit 63 Jahren immer Hunderte von Wanderern und Spaziergängern an, die das Wochenende nutzen, um diesen besonders schönen Flecken der Natur zu erkunden.

Seit einigen Jahren liegt die Leitung dieses "Waldfestes" in den Händen der Bläserjugend in der Dauchinger Musikkapelle. Nachdem nun im letzten Jahr nach der kurzfristigen Absage nichts mehr kurzfristig hatte organisiert werden können, hat sich die Vorstandschaft der Dauchinger Bläserjugend nun schon vor Wochen Gedanken gemacht, um einen Ersatz anzubieten. In einigen Sitzungen, die per Skype gehalten wurden, ist dann die Idee geboren worden, "Neckartäle-to-go" anzubieten. Bei diesen Planungen wurde auch die Jugendkapelle mit ins Boot genommen.

Verschiedene Varianten im Angebot

Aus der Idee entstanden ist die "Wandertüte". Im Angebot waren drei verschiedene Varianten, wie die Bier-, Schorle- und Kids Tüte. Die Tüten für die Erwachsenen beinhalteten ein Paar gerauchte Bratwürste mit Doppelwecken und entweder Bier oder Schorle. Die Kids -Tüten waren gefüllt mit Capri Sun, Seitenwürstle mit Wecken und etwas Süßem. Geworben dafür wurde mit Plakaten, Flyer und im Dauchinger Anzeiger.

170 "Wandertüten"wurden gefüllt

Diese Vatertags-Aktion wurde von der Bevölkerung gut angenommen. 170 Tüten wurden dann auf zwei Tage verteilt von dem Nachwuchs der Musikkapelle gefüllt. Ab dem Vatertag wurden die Wandertüten mit vier Zweier-Teams ausgefahren. Die Vorstandschaft der Bläserjugend um Rolf Maier bedankt sich hier vor allem beim Festwirt Sebastian Bleibel, Robin Stenzel und Jan Fehrenbach, die das Layout entworfen haben.

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